Lau Homepage | Unterricht | Referate,Schülerarbeiten


Gymnasium Laurentianum
[  Referat: Fußballfans  ]
 
 

Mythos Fanpower in Deutschland

von Alexander Hannig


Jedes Wochenende besuchen in Deutschland etwa 300 000 Fußballbegeisterte die Stadien um zu feiern und ihre Manschaft zu unterstützen. In Deutschland ist Fußball der Volkssport Nummer 1 und vorallem im Ruhrgebiet ist Fußball oft das einzige woran sich die Menschen dort halten können. So ist auch in Dortmund das Stadion fast jedes Wochenende ausverkauft und zum Beispiel als Dortmund nach 32 Jahren wieder Meister wurde, war die Innenstadt Dortmunds mit Fußballfans überfüllt.

Bild vom Meisterzug der Borussia. Zusehen sind der damalige Trainer Ottmar Hitzfeld 
und der Manager Michael Meier.



Der Zuschauerschnitt der letzten 12 Jahre in der Bundesliga

  Gesamt Schnitt
1988/89 5 394 943 17 631
1989/90 6 048 207 19 765
1990/91 6 275 437 20 508
1991/92 8 600 801 22 634
1992/93 7 703 596 25 175
1993/94 7 986 681 26 100
1994/95 8 476 885 27 702
1995/96 8 906 792 29 107
1996/97 8 776 265 28 681
1997/98 9 520 385 31 112
1998/99 9 456 428 30 903
1999/2000 8 849 661 28 920

Bemerkungen zur obrigen Tabelle: Die Saison 1997/98 ist in Fettschrift geschrieben, weil in diesem Jahr der aktuelle Zuschauerrekord aufgestellt worden ist. Jedoch im Gegenteil dazu ist die Sasion 1988/89 kursiv gekennzeichnet, da im Schnitt in dieser Sasion so wenig Fans in die Stadien gingen, wie nie zuvor oder aber auch danach.



Arten von Fußballfans

Nicht nur den Reichen steht die Möglichkeit die Stadien regelmäßig zu besuchen offen, sondern auch Arbeitslose und schlecht Verdinnende können sich im Stadion häufig aufhalten und vergnügen, da man schon für wenig Geld eine Stehplatzkarte erhalten kann. Man kann drei Arten von Fußballfans unterscheiden, die aber alle auf ihre Art das Ziel verfolgen ihre jeweilige Lieblingsmanschaft im Stadion unterstützen zu wollen. Dennoch gibt es große Unterschiede, was die Art oder das Verhalten der unterschiedlichen Fangruppen angeht. So gibt es nämlich die "normal" Fußballbegeisterten, die ihre Lieblingsmanschaft durch Schlachtrufe und Fangesänge unterstützen. Dann gibt es die Hooligans, die Fußball mit Gewalt verbinden und die, die nur ins Stadion gehen um zu feiern, aber durch ihre gute Laune für die richtige Stimmung oder besser Atmosphäre sorgen, wobei sie auch die Fangesänge oft mit anstimmen. (Da die Hooligans die Fangruppe sind, die regelmäßig negativ und auch so am meisten auffallen, gehe ich im nächsten Abschnitt noch mal extra auf diese ein.)



Gewaltätige Fußballfans: Die Hooligans

Die Hooligans sind die problematischte Fangruppe, da gewalttätige Übergriffe bei diesen zum Alltag gehören. Zu ihrer Philosophie gehört es, Minderheiten fertig zu machen und sich mit Fußballfans anderer Vereine zu schlagen. Außerdem randalieren sie in Stadien, wobei sie häufig unter Alkohol stehen oder sich von Kamaraden mitreißen lassen. Jedoch muss man sagen, dass die Hooligans aus den Bundesligastadien weitesgehend vertrieben worden sind. Weiter fallen vorallem die deutschen, holländischen und englischen Hooligans international auf. So zum Beispiel bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, wo deutsche Hooligans in der Stadt Lyon randalierten, indem sie Geschäfte beschädigten und mit Stühlen aus Kaffees um sich warfen. Zudem schlugen sie einen Polizisten zusammen, der Familienvater ist, aber später für sein ganzes Leben geschädigt sein sollte und nicht mehr in der Lage sein sollte seinen Job weiter auszuführen.



Links:   Fußball auf der Lau-Website




Home | Wegweiser | Schule | Stadt & Region | Unterricht | Arbeitsgemeinschaften
Latein | Titanic Projekt | VAL | Aktuelles,Infos | Dateien laden | Suche