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Gymnasium Laurentianum
[  Referat: Graffitis  ]
 
 
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von Christopher Dierkes

Graffiticollage




Geschichte des Graffitis

Das Graffiti ist eine künstlerische Ausdrucksform, die in den siebziger Jahren von den USA ihren Ausgang nahm und sich mit der Zeit auf dem gesamten Erdkreis ausbreitete.

Zunächst schrieben die Graffitikünstler nur politische Parolen an Wände, doch mit der Zeit entwickelten sich auch bildliche Darstellungen, die willkürlich an öffentliche Wände mit der Spraydose gesprüht wurden.

Die bekanntesten Graffitikünstler in dieser Entwicklungszeit des Graffitis waren der Amerikaner Keith Haring und im deutschsprachigen Raum war Harald Naegeli als so genannter "Sprayer von Zürich" sehr bekannt.
Mit der Zeit entwickelten sich viele verschiedene Stylz. Auch der Sinn und die Aussage von Graffitis haben sich geändert.

Keith Haring (1958-1990), war Maler, Graffiti-Künstler und Bildhauer. Er wurde am 4. Mai 1958 in Kutztown geboren, studierte dann in Pittsburgh, bevor er 1978 an die School of Visual Arts in New York wechselte. Dort zeigte sich bald Harings Originalität in seinen von Comics, Zeichentrickfilmen und Graffiti beeinflußten großformatigen Symbolbildern. Er arbeitete auch viel mit Straßenkünstlern zusammen und er war es, der die U-Bahnen zur idealen Malunterlage erklärte. Am 16. Februar 1990 als er auf der Höhe seines Erfolges war, starb er an AIDS.

Harald Naegeli (*1939) war ein Schweizer Zeichner und Graffitikünstler, der in Zürich geboren wurde. In Zürich und Paris studierte er Kunst und Musik . Er schuf zunächst Collagen und Zeichnungen. Erst 1977 begann er in Zürich, auf öffentliche Betonflächen Graffitis zu sprayen. Er wurde schnell als der "Sprayer von Zürich" bekannt. Rund 200 Anzeigen gegen Unbekannt gingen bei der Polizei von Zürich ein. Die Bürger setzten sogar eine Belohnung auf den Sprayer aus.
Nach seiner ersten Festnahme 1979 lebte er auf der Flucht vor Strafverfolgung in Deutschland und Italien. Seine Sprayaktionen, u. a. in Berlin, Köln, Düsseldorf und Frankfurt, entfachten eine öffentliche Debatte, bei der sich zahlreiche Künstler und Politiker (u. a. Joseph Beuys, Klaus Staeck, Adolf Muschg und Willy Brandt) hinter ihn stellten. Nachdem er sich 1984 den Schweizer Behörden stellte, verbüßte er eine sechsmonatige Haft. Nach seiner Haftstrafe fanden seine Sprayaktionen meist in Museen oder eigenen Ausstellungen statt. Ende der achtziger Jahre wandte er sich wieder den Zeichnungen zu.


Graffiti aus Portugal


Graffitis Heutzutage

Heutzutage sieht man in jeder Stadt und auch in jedem kleinem Dorf Graffitis. Man findet sie an öffentlichen Gebäuden und an anderen Mauern.
In vielen Städten und Dörfern ist es mit den Graffitis schon so extrem, dass hohe Geldstrafen auf das Sprayen ausgesetzt sind. Auch gib es oft Kopfgelder für die Feststellung von Sprayern.
In den Jahren haben sich auch Gruppen von mehreren Graffitikünstlern entwickelt, so das sie ihre Graffitis in größeren Ausmaßen verbreiten können. Damit die Graffitikünstler auch öffentlich ihre Werke präsentieren können und damit sie auch sehen können wer der beste von ihnen ist, gib es jetzt schon regelmäßig Konteste. Diese Konteste finden oft in Zusammenhang mit Hip Hop Partys, Festivals oder Kontesten statt.

Das Sprayen heutzutage hat nicht eigentlich gar nichts mehr mit politischen Parolen zu tun, wie es in der Anfangszeit des Graffitis der Sinn war. Es ist eigentlich nur noch der Nervenkitzel und das präsentieren seiner Werke. Aber diese Sache sieht auch jeder wieder anders.



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