Als Neil Armstrong am 21.7.1969 als erster Mensch den Mond betrat,
begann ein neues Zeitalter der Raumfahrt.
Mit der Mondlandung hatten die Amerikaner den Wettlauf gegen die Russen
gewonnen. Dies ist auch der Grund dafür, dass heute die USA eine
Vormachtstellung in der Raumfahrt haben.
In späteren Ausflügen in den Weltraum, wurden Satelliten ausgesetzt
und Raumstationen wie die Mir gebaut.
Heutzutage wurden bereits ein Art Roboter auf den Mars geschickt und
wir haben viel über die Planeten unseres Sonnensystems erfahren
können, wie z.B., dass es auf dem Mond und anderen Planeten Wasser in Form von Eis gibt.
Raumstation Mir
Die ersten Schritte ins All
Jurij Gagarin, der erste Kosmonaut
Sputnik 1 war das erste aufsehenerregende Raumfahrtprojekt. Er war der erste Satellit, der in der ehemaligen
UdSSR im Jahr 1957 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde. Er war der Vorreiter für viele folgenden
Ausflüge ins Weltall, wie die Apollomissionen und die heutigen Abschüsse von Raketen.
Der erste Kosmonaut war Jurij Gagarin, ein sowjetischer Offizier. Gagarin flog auf einer vollständigen
Umlaufbahn um die Erde, während die ersten amerikanischen Astronauten nur ballistische Flüge unternahmen.
Sputnik-Schock und der erste Russe im All führten dazu, dass die USA ihre gewaltigen Anstrengungen in
der Raumfahrt begannen und unter Präsident Kennedy den Flug zum Mond projektierten.
Der Mann der den Amerikanern den Vorstoß ins All ermöglicht hat, war Wernher von Braun (1912-1971), der Denker
und Lenker der Raketentechnik. Wernher von Braun entwickelte im Zweiten Weltkrieg in Peenemünde die V2, die erste Grossrakete
mit Flüssigbrennstoff, für die Nationalsozialisten. Danach ging er 1945 nach Amerika und half dort bei der Entwicklung der
Raumfahrtraketen. Er entwickelte er immer stärkere Raketen - den Mond im Visier.
Raketenwissenschaftler Wernher von Braun
Mondlandung
Die Apollomissionen sind heute wohl die bekanntesten der damaligen Raumfahrtprojekte. Sie hatten die Ziele:
Mondflüge mit drei Astronauten
Bau von erdnahen Raumstationen
Start unbemannter Sonden zum Mars und zur Venus
Das berühmteste Apolloprojekt war selbstverständlich Apollo 11, dessen
Besatzung als erste Menschen den Mond betraten. Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr betrat Neil Armstrong als erster
Mensch den Mond. Die Besatzung bestand aus Neil Armstrong, A.Conrad, E.Aldrin
und M.Collins. Jeder kennt heutzutage auch den Satz von Neil Armstrong, den er sagte
als er den Mond betrat: "Dies ist ein kleiner Schritt für einen
Menschen aber ein großer Schritt für die Menschheit."
Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond
Saturn V Rakete
Die Saturn V Rakete, war die einzige Rakete, die eine so schwere Last wie das bemannte
Kommando- und Versorgungsmodul samt der Mondfähre transportieren konnte. Sie war 110,6 Meter
hoch, hatte einen Durchmesser von 10 Meter und wog 2837 Tonnen und startete mit rund 3466 Tonnen Schub auf einem
riesigen Feuerschweif von der Rampe in Cape Kennedy (Florida). Mit mehr als 39 000 km/h flogen die Astronauten zum Mond.
Die Saturn bestand aus drei Stufen: 1 Stufe, fünf F-1 Triebwerke für den Start;
2 Stufe, fünf J-2 Triebwerke; 3 Stufe, ein J-2 Triebwerk (mehrmals zündbar)
Wie sieht es heutzutage aus?
Heutzutage ist die Raumfahrt schon fast alltäglich, da fast jeden
Monat eine Rakete startet und im All viele Satelliten unseren
Planeten umkreisen.Heute sind es mittlerweile schon 5000 zivile oder militärische
Sattelliten, die unseren Planeten umrunden. Jedoch ist man noch nicht so weit Stationen auf
anderen Planeten zu bauen. Wozu wir aber bereits in der Lage sind,
ist Raumstationen wie die 1986 fertiggestelte Mir zu bauen.
Die letzen zehn Jahre jedoch waren geprägt von den Bildern der Voyager-Sonden,vom Jupiter,
Saturn, Uranus und Neptun.
amerikanisches Shuttle
Shuttle auf der Rampe
Raumstation
In diesen Forschungsstationen wird nach Medikamenten geforscht, die Auswirkungen
der Schwerelosigkeit auf Stoffe und viele neue Verbindungen von Stoffen
getestet. Da man diese Tests nicht auf der Erde durchführen kann, interressieren
sich auch viele Konzerne für die Raumfahrt.
Jedoch können sich diese Stationen noch nicht selbst mit Sauerstoff
versorgen und deshalb ist es auch noch nicht möglich Stationen auf
anderen Planeten zu errichten. Jedoch haben viele Nationen nun ein gemeinsames
Projekt zum Bau einer neuen Raumstation gestartet.
Diese neue Raumstation soll den Namen Spacelab tragen.
Ariane-Rakete
Was wird noch geschehen?
Marsmobil
In der Zukunft erhoffen sich die Wissenschaftler in fremde Galaxien
vorzustoßen, andere Planeten zu besiedeln und eventuell neue Technologien
zu entdecken. Ein großer Schritt dahin sind die schon oft genannten Raumstationen, von
wo aus die Raketen aufgetankt werden könnten, wenn sie zu längeren Reisen
unterwegs wären.
Abschließend kann man sagen, dass uns das All eine schier unendlich lange
Zeit ein Geheimnis bleiben wird, und wir erst unsere nähere Nachbarschaft
im All gesehen haben.
So soll die Zukunft im All aussehen. Unter Glaskuppeln mit Pflanzen
den Sauerstoff produzieren, den wir zum Überleben brauchen.
Text von Thomas Hülsmann, Jahrgangsstufe 9, 14.11.1999