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Römisches Militär



Wichtige Daten der römischen Geschichte
Wieviel Sold erhielt ein römischer Soldat?
Wie wurde man römischer Soldat?
Training zum Reiter
Training zum Soldaten
Was musste ein Legionär alles können?
Ausrüstung eines Legionärs im Kriegsfall
Kavallerieeinheiten

Bilderseite zu Caesars Gallischem Krieg
Begriffe zum römischen Militär



Wichtige Daten der römischen Geschichte

753 v.Chr. Sagenhafter Überlieferung nach Gründung Roms durch Romulus, Ausgangsjahr der römischen Zeitrechnung
753-509 Königszeit.
509-27 v.Chr.Republik.
387Keltensturm, römische Niederlage an der Allia.
298-2903. und entscheidender Samnitenkrieg. Rom schlägt den letzten Konkurrenten um die Hegemonie in Italien.
282-272Tarentinischer oder Pyrrhuskrieg. Rom schlägt nach an- fänglichen Niederlagen die Intervention des Königs Pyrrhus von Epirus zurück. Erster Sieg über einen außer- italischen Gegner.
264-2411. Punischer Krieg. Rom greift erstmals über das italische Festland hinaus und bricht in einem wechselvollen und verlustreichen Abnützungskrieg die Seeherrschaft der Karthager im westlichen Mittelmeer. Eroberung des karthagischen Teils von Sizilien als erster Provinz.
225-222 Rom schlägt einen keltischen Angriff auf Mittelitalien zurück und beginnt mit der Unterwerfung der Gallia Cisalpina (Poebene).
219-201 2. Punischer Krieg. Hannibalischer Krieg. Im schwersten Krieg des Altertums besiegt Rom die Karthager endgültig und wird zur unbestrittenen Hegemonialmacht im west- lichen Mittelmeerraum.
216Vernichtende Niederlage der Römer gegen Hannibal bei Cannae.
202Entscheidender Sieg Scipios über Hannibal bei Zarna.
200-191Endgültige Unterwerfung der Gallia Cisalpina.
200-167Kriege gegen die hellenistischen Diadochenreiche im östlichen Mittelmeerraum, die von Rom der Reihe nach geschlagen werden. Rom Hegemonialmacht des ganzen Mittelmeergebiets.

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Wieviel Sold erhielt ein römischer Soldat

Denar
Denar des Augustus,
Fundort Kalkriese - Ort der Varusschlacht
In der Frühzeit Roms stellte der Wehrdienst eine unbezahlte Ehrenpflicht dar, die von den wohlhabenden und somit an der Erhaltung des Staates interessierten Elementen der Gesellschaft übernommen wurde. Als im 4. Jahrhundert v.Chr. die Feldzüge an Dauer und räumlicher Ausdehnung zunahmen, sah man sich vor die Notwendigkeit gestellt, Soldzahlungen (stipendia) einzuführen, die zunächst eher Aufwandsentschädigungen als einen finanziellen Anreiz darstellten. Das änderte sich mit der Proletarisierung der Truppe und der Umwandlung des Milizheeres in eine Berufsarmee im Laufe des 2. und l. Jahrhunderts. Nun mußten Stipendium und andere Zahlungen dem Soldaten eine solide Existenzgrundlage nicht nur für seine aktive Dienstzeit, sondern vor allem auch für sein Leben nach der Entlassung schaffen. Die Zeit der Bürgerkriege war geprägt vom Ringen der Soldaten um diese wirtschaftliche und soziale Absicherung.

Wenn auch die Feldherren immer wieder Belohnungen in Form von Geldzahlungen und Landzuweisungen für ihre Truppen durchsetzen konnten, so war es doch erst Augustus, der daraus ein festes und verläßliches System formte. Die Besoldung der Bürgerkriegsarmeen undihre Abfindung nach dem Sieg über Marcus Antonius bestritt er noch aus der eigenen Tasche, was ganz dem bisher gepflegten Stil der Improvisationen entsprach. Es standen ihm dafür die Kriegsbeute, das enteignete Vermögen seiner Gegner, vor allem aber die Erträge der reichen Provinz Ägypten zur Verfügung, die unter der persönlichen Verwaltung des Kaisers stand. Welche gewaltigen Summen besonders die Altersversorgung der Veteranen verschlang, geht aus den Angaben hervor, die Augustus in seinen Res Gestae macht, und denen zufolge er bei den Massenentlassungen der Jahre 30 und 14 v.Chr. für 215 Millionen Denare Land in Italien und den Provinzen aufkaufen mußte (Res Gestae 16).

Im Jahre 6 n.Chr. kam es zu einer grundlegenden Neuerung, Die Auszahlung der Veteranen wurde von einer Privatangelegenheit des Kaisers in eine Verpflichtung des Staates umgewandelt. Zu diesem Zwecke richtete Augustus das aerarium militare ein, einen festen Haushalt, dessen Mittel neben einer einmaligen kaiserlichen Spende von 42 1/2 Millionen Denaren aus den Einkünften zweier neu verfügter Steuern bestritten wurden, einer fünfprozentigen Erbschaftssteuer und einer einprozentigen Auktionssteuer.

Bevor wir uns den Details der Besoldung und sonstigen Entlohnung der römischen Soldaten zuwenden, kurz etwas zum Währungssystem, das gleichfalls durch Augustus eine Neuordnung erfahren hat. Das höchste und wertbeständigste Zahlungsmittel war der aureus, eine 8,19 g wiegende Goldmünze. Ein aureus entsprach 25 Denaren (denarii). Silbermünzen mit einem Gewicht von 3,98 g. Der Denar sollte im Laufe der Kaiserzeit allmählich auf einen Bruchteil seines Nennwertes sinken, da der Silberanteil an der Legierung immer geringer wurde. Das erklärt die wiederholten drastischen Solderhöhungen ab flavischer Zeit. Der Denar war in augusteischer Zeit 4 Sesterzen (sestertii) wert, die aus Bronze geprägt waren, der Sesterz wiederum 4 aus Kupfer bestehende Asse. Bis in die zweite Hälfte des l. Jahrhunderts v.Chr. hatte man den Denar zu 10 Assen gerechnet (4 Sesterzen zu 2 1/2 Assen), dann zu 16 Assen. Den Wert dieser Münzen in moderne Währungen umzurechnen, ist ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen. Auch was die Kaufkraft anbetrifft, besitzen wir für die frühe Kaiserzeit nur wenig konkrete Informationen. 100000 Denare waren das für die Zugehörigkeit zum Ritterstand erforderliche Mindestvermögen. Der Gegenwert der Verpflegung, die ein einfacher Soldat im Laufe eines Jahres erhielt, betrug 60 Denare. Ein iugerum (etwa 2500 m2) Ackerland kostete im l. Jahrhundert n.Chr. 250 Denare.

Das erste Geld, das ein römischer Rekrut in die Hand bekam, war das waticum, das sich für Legionäre und Auxiliarsoldaten gleichermaßen auf 75 Denare belief. Es war dies eine einmalige Einstellungsprämie, also das, was man in den Söldnerheeren des 17. und 18. Jahrhunderts das Handgeld nannte.

Der eigentliche Sold (Stipendium) wurde dreimal im Jahr in drei gleichen Raten ausbezahlt. Hier gab es nun ganz erhebliche Unterschiede, je nach Truppengattung und Dienstgrad. Caesar hatte den Sold des einfachen Legionärs auf 225 Denare im Jahr verdoppelt und dabei blieb es fast anderthalb Jahrhunderte, bis zur Regierung Domitians, Das heißt, die Mannschaften der Legionen erhielten 10 Asse am Tag. Von den verschiedenen Gefreiten- und Unteroffiziersdienstgraden scheinen nur die principales, nicht die immunes höheren Sold bekommen zu haben, und zwar die Mehrzahl von ihnen das Anderthalbfache (sesquiplicani), die obersten Ränge das Doppelte (duplicarii) der gewöhnlichen Entlöhnung. Centurionen dürfte wenigstens das Fünffache des Mannschaftssoldes, den primi ordines der Centurionen das Zehnfache und den primipili das Zwanzigfache des Mannschaftssoldes zugestanden haben. Ein primipilus konnte also mit mindestens 4500 Denaren im Jahr rechnen, was ihn, berücksichtigt man, daß auch alle anderen Zahlungen im gleichen Verhältnis mit steigendem Dienstgrad um ein Vielfaches erhöht wurden, zu einem sehr reichen Mann machte.

Caligula begrenzte die Entlassungsgelder der primi pili auf 150000 Denare, also das Anderthalbfache dessen, was zur Aufnahme in den Ritterstand nötig war. Die Praefecten von Auxiliarcohorten erhielten dasselbe wie einfache Legionscenturionen, die ritterlichen Militärtribunen dasselbe wie die primi ordines.

Der Sold der Praetorianergarde lag deutlich über dem der Legionssoldaten, zu Augustus Zeiten betrug er 375 Denare im Jahr. Auxiliarsoldaten bekamen, wie zu erwarten, dagegen wesentlich weniger, wobei es allerdings große Unterschiede zwischen den Waffengattungen gab. Im 2. Jahrhundert n.Chr. waren es 100 Denare für den Infanteristen, 150 für den Reiter einer cohors equitata, 200 Denare für den Reiter einer ala. In augusteischer Zeit dürften die Summen eher noch etwas niedriger gewesen sein.

Man bezahlte dem Soldaten aber sein Stipendium keineswegs voll aus, sondern behielt einen recht erheblichen Teil für Waffen, Kleidung, Verpflegung, militärische Festlichkeiten etc. ein. Über das Ausmaß dieser Soldabzüge geben einige Papyri Auskunft, wie ein oft zitierter, der aus dem Jahre 81 n.Chr. stammt und, wie die meisten, die ägyptischen Legionen betrifft. Diesem zufolge bekamen die Soldaten Q. lulius Proculus aus Damaskus und C. Valerius Germanus aus Tyrus von ihren 225 Denaren 13 Denare als Taschengeld ausbezahlt, abgezogen wurden dem einen 134, dem anderen 144 Denare. Die einzelnen Posten umfassen Stroh (wohl zum Schlafen), Kleidung, Verpflegung, Schuh- und Lederzeug, Lagerfest und Bestattungsverein, wovon die Verpflegung mit 60 Denaren und die Kleidung mit 51 bzw. 61 Denaren am stärksten zu Buche schlugen. Waffen werden in diesem Falle nicht erwähnt, da es sich wohl um länger gediente Soldaten handelt, die ihre Kampfausrüstung schon abgestottert hatten. Der Rest des Soldes, 68 bzw. 58 Denare, wurde den beiden gutgeschrieben. Das heißt, ein sparsamer Soldat konnte von seinen 225 Denaren bescheidene Rücklagen bilden. Es war Sache der signifen, der Feldzeichenträger, diese kleinen Sparkonten zu führen und die Gelder des Bestattungsvereins zu verwalten.

Neben den offiziellen Abzügen nagten aber in der frühen Kaiserzeit auch noch die Bestechungsgelder am Sold des Legionärs, die er seinem centurio zahlen mußte, wenn er sich Diensterleichterungen (vacationes munerum) verschaffen wollte. Es war dies ein offiziell geduldeter Nebenerwerb der Centurionen, der ihre Untergebenen erheblich belastete, bis in der zweiten Hälfte des l. Jahrhunderts n.Chr. die Kaiser anfingen, diese Zahlungen pauschal zu übernehmen. Solange sie selber dafür aufkommen mußten, waren die teuer erkauften vacationes munerum ein ständiger Gegenstand von Klagen und Beschwerden und zweifellos eine Gefahr für die Disziplin. „Man forderte, die traditionell den Centurionen für Diensterleichterungen geschuldeten Zahlungen abzuschaffen", schreibt Tacitus, Der gemeine Soldat (miles gregarius) mußte sie nämlich wie eine Art jährlicher Steuer aufbringen. Bis zum Viertel des Bestandes eines Manipels war manchmal auf Urlaub oder lungerte tatenlos im Lager herum, solange der Centurio sein Geld bekam. Niemanden interessierte es, welches Ausmaß diese Belastung angenommen hatte und mit welchen Mitteln die Soldaten ihr zu begegnen suchten. Straßenraub, Diebstahl und niedere Dienstleistungen waren die Methoden, mit denen man sich seine Freizeit erkaufte. Und je vermögender ein Soldat war, desto übleren Strapazen und Schikanen wurde er ausgesetzt, so daß ihm gar nichts anderes übrigblieb, als sich davon freizukaufen. Wenn er dann schließlich all sein Geld ausgegeben hatte und er faul und untauglich geworden war, kehrte er, verarmt und erschlafft, zu seinem Manipel zurück. Das wiederholte sich bei einem Soldaten nach dem anderen, so daß sie, durch Mangel und Disziplinlosigkeit verdorben, auf Meuterei, Streit und zuletzt Bürgerkrieg verfielen. Doch Kaiser Otho wollte es sich nicht mit den Centurionen verderben, indem er seine Freigebigkeit den Gemeinen zuwandte, und so versprach er, die jährlichen Dienstbefreiungen würden von der kaiserlichen Kasse (fiscus) bezahlt werden, eine ohne Zweifel zweckmäßige Entscheidung, die später von guten Kaisern zu einem festen Bestandteil des Dienstbetriebs gemacht wurde." (Tacitus, Historien, l 46)


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Wie wurde man römischer Soldat

Man musste ca.1,75 m groß sein, schlank, muskulös und scharfe Augen und Ohren haben, damit man Rekrut werden konnte. Das Wichtigste aber war, das der Mann römischer Staatsbürger war. Das heißt nicht, dass man in Rom leben musste, sondern er musste nur das römische Bürgerrecht haben. Männer, die zu der Legion wollten, mussten sich bei einer Rekrutenstelle melden und sich ärztlich untersuchen lassen. Wenn sie angenommen wurden, mussten sie einen Schwur leisten, indem sie versprachen ihrem Offizier zu gehorchen und niemals zu desertieren.


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Training zum Reiter

Die Rekruten mußten Tagelang üben, mit voller Rüstung in den Sattel zu springen, denn es gab noch keine Steigbügel. Sie mußten auch mit Speer oder Schwert in der Hand aufsitzen können. Außerdem mußte er aufsitzen wenn das Pferd im leichten Galopp war. Sie lernten den Speer sicher ins Ziel zu bringen und im Galopp Feinde mit dem Schwert niederzustechen. Sie konnten sich auch vom Pferd herunterbeugen um gestürtzte Feinde zu treffen.


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Training zum Soldaten

Panzer

Schienenpanzer vom Typ Corbridge A. Nach H.R.Robinson:
"The Armour of Imperial Rome", London 1975
Erst wurden die Rekruten in körperliche Form gebracht dazu gehörte Marschieren, Laufen, Springen und Schwimmen.

Dann begann das Waffentraining; sie trainierten ungefähr wie Gladiatoren. Auf dem Übungsplatz wurde ein Holzpfahl aufgestellt, an dem die Rekruten mit Holzschwert und einem Schild, das doppelt so schwer war wie ein normales, den Angriff übten.

Sie übten außerdem den Speer aus allen Richtungen auf die Holzblöcke zu werfen. Wer nicht gut genug war bekam gräßlich schmeckende Gerste zu essen und musste Überstunden machen bis er so gut war wie die anderen. Dann durften sie mit richtigen Waffen trainieren zuerst wieder an den Holzblöcken doch dann durften sie auch gegeneinander kämpfen.


 
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Was musste ein Legionär alles können?

Saalburg

Limes-Kastell Saalburg im Taunus, 2.Jahrh.n.Chr., rekonstruiert
Die meisten Lager waren weit entfernt von Rom oder anderen zivilisierten Orten, die Legionäre waren daher ganz auf sich selbst angewiesen. Waren Waffen kaputt, mussten die Legionäre sie selber reparieren, mit dem Material, das gerade zur Hand war. So musste ein römischer Soldat mehr können als nur kämpfen. Er war auch Waffenschmied, Steinmetz, Schneider. Und er war auch ein erfahrener Baufachmann.

Legionäre bauten viele Meilen Straßen und Hunderte von Brücken und Wasserleitungen. Sie bauten große Verteidigungsanlagen, wie zum Beispiel den Hadrianswall in England und - vor allem in politisch unruhigen Gebieten - eine Reihe von massiven Legionärslagern. Das waren gewaltige Festungen, manche bis zu 200000 qm groß. Da gab es Unterkünfte für eine ganze Legion mit Kornkammern, Werkstätten, Büros und einem Krankenhaus. Aus dieser Kette von größeren und kleineren Verteidigungsanlagen entstand vom 1.Jahrhundert nach Christus an in allen Teilen des Imperiums der "Limes". Er bestand aus ausgebauten Anlagen mit Wall und Graben und war mit Holztürmen und Kastellen gesichert.

Trotz des geringen Komforts und vieler Entbehrungen, trotz der harten Disziplin und der langen Abwesenheit von zu Hause gefiel das Leben in der Armee den jungen Römern sehr gut. Es meldeten sich so viele Bürger freiwillig, dass Rom - im Gegensatz zu vielen anderen damaligen Staaten - ganz auf fremde Söldner verzichten konnte.



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Legionär aus der Zeit
der Varus-Schlacht

Ausrüstung eines Legionärs im Kriegsfall

Daß das gesamte Gewicht der feldmarschmäßigen Ausrüstung ein sehr bedeutendes war, darf als unbestreitbar gelten, nicht umsonst erhielten die Legionäre nach der Heeresreform des Marius den Spitznamen muli mariani(Die Maultiere des Marius). In den antiken Quellen finden sich viele Hinweise für die durch hartes Training erworbene Belastbarkeit des Legionssoldaten. So schreibt Cäsar im "Bürgerkrieg" über die Truppen seines Gegners Afranius, sie hätten bei einem Ausbruchsversuch aus Ilerda an Nahrungsmangel gelitten, weil nur die Legionäre befehlsgemäß 22 Tagesrationen mitgenommen haben, die Hilfstruppen aber nicht," da sie nur wenig Geldmittel zur Beschaffung besaßen und körperlich nicht daran gewöhnt waren, schwere Lasten zu schleppen."

Die Römer unterschieden zwischen der Ausrüstung des miles expedius, des entlasteten, kampfbereiten Soldaten, der nur Waffen und Rüstung trägt, und der des miles impeditus, des feldmarschmäßig bepackten, behinderten Soldaten. Im Gegensatz zu neuzeitlichen Truppen, die oft genug mit vollem Gepäck ins Gefecht gehen, konnte der Legionär das wegen der Trageweise seiner sarcina unmöglich tun. Im Normalfall blieb das Marschgepäck im befestigten Lager zurück, sollte die Truppe während des Marsches überraschend angegriffen werden, blieb nichts anderes übrig, als die Gepäckbündel einfach fallenzulassen.



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Kavallerieeinheiten

  1. Ala quinginaria. Sie zählte normal 500 Mann, aber in Wirklichkeit waren es 512 Mann.
  2. Ala milliaria. Sie zählte 1000 Mann, aber in Wirklichkeit waren es nur 768 Mann.
  3. Cohors equitata. Sie bestand ungefähr zu drei Vierteln aus Kavallerie und war der Kampfverbund der leichtbewaffneten nordafrikanischen Truppen, die Trojan einsetzte. Diese Einheiten konnten entweder quinginaria oder milliaria sein.

Die Stärke einer cohors quinginaria belief sich auf 480 Infanteristen und 128 Reiter, die einer cohors millinaria equitata auf 800 Infanteristen und 256 Reiter.

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Wie stark war die Römische Armee

Im Verhältnis zu den vielen tausend Kilometer langen Grenzen, die sie verteidigen mußten, war die römische Armee überraschend klein. Sie bstand aus rund 400000 Mann oder 80 Legionen. Jede Legion hatte etwa 5300 Soldaten. Sie bestand aus dem Stab,einer Kohorte zu 600 und neun Kohorten zu 500 Soldaten.Jede Kohorte wiederrum war in sechs "Centurien" zu etwa 80 Mann eingeteilt.

Der römische Legionär trug einen verzierten Bronzehelm, eine knielange wollene Tunika und genagelte Marschsandalen. Bei schlechtem Wetter zog er einen langen roten Mantel darüber Offiziersmäntel waren weiß, die der Generäle leuchtend scharlachrot.

Wie die Römer alles, was sie taten, organisierten und vorplanten, so gingen sie auch in die Schlacht. Schulter an Schulter rückten sie in eng geschlossener Formation gegen den Feind vor. Dabei tragen sie aus Holz und Leder gefertigte Schilde, die einen starken Mittelknauf hatten und von einem Eisenband eingefaßt waren sie warfen aus etwa 20m Entfernung ihre 180cm langen Speere; jeder Soldat hatte zwei. Dann drangen sie mit ihren kurzen Schwertern auf den Feind ein. Für den Fall, daß sie in der Patsche saßen, hatten sie eine besondere Technik entwickelt: Sie bildeten eine "testudo" (Schildkröte). Das heißt, sie hielten die Schilde dicht beieinander über ihre Köpfe und kämpften sich so mit ihren Speeren einen Weg durch die feindlichen Reihen.

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Begriffe zum römischen Militär



Text von Tim Biberstein und Rolf-Ingo-Doht aus Klasse 9 B vom 16.11.99


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