"Rom ist eine
Reise wert." Das dachten sich
die Leistungskurse Geschichte, Mathematik und Pädagogik des
Gymnasiums Laurentianum vor den Herbstferien
und brachen zu einer einwöchigen Studienreise in die
Ewige Stadt auf. Unter Begleitung der jeweiligen Fachlehrer
ging es quer durch
Deutschland, die Schweiz
und Italien nach Rom.
Die Stadt präsentierte sich
den Landbewohnern mit
prächtigen Palästen, prunkvollen Denkmälern und weltberühmten Sehenswürdigkeiten,
aber auch mit einem enormen Verkehrschaos, was das
Manövrieren des Busses zu einem Abenteuer machte. Auffällig war die Tatsache, dass
nicht Ampeln oder Polizisten
die Vorfahrt regelten, sondern
die lautesten Hupen.
Im Hotel wurden sofort die
Zimmer bezogen, die mit einem Fernseher, Pritschen und
einem spartanisch ausgestatteten Bad bestückt waren.
Nach dem Auspacken wurde
das Kulturprogramm in Angriff genommen. Santa Maria
Maggiore und anschließend
die Spanische Treppe bildeten den Abschluss des ersten
Tages. Weitere Höhepunkte
wie Vatikan, Kolosseum,
Ostia Antica und Forum Romanum folgten. Die einzelnen
Sehenswürdigkeiten wurden
durch Schülerreferate fachkundig vorgeführt und manche
Kuriositäten erläutert.
Favorit der Schüler wurde
die Spanische Treppe, an der
man sich allabendlich mit anderen jungen - vornehmlich
deutschen - Rombesuchern
traf. Dabei wurde des öfteren
das Ausgangslimit zum Leidwesen des Lehrpersonals mal
leicht, mal stark überzogen.
Dennoch sind sowohl Lehrer
als auch Schüler auf ihre Kosten gekommen.
Am letzten Tag der Romreise lösten Schauer
das vorbildliche sonnige Wetter ab. Und
auch die Rückfahrt wurde von
sinflutartigen Regengüssen
begleitet. Trotzdem waren
sich am Ende alle einig: Rom
ist wirklich eine Reise wert.