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Lau Titanic Projekt
Worum geht es ?  ]



animierte Titanic (11K)

Was ist das Titanic Projekt ? Es begann im Dezember 1996; das war deutlich bevor in Hamburg die große Ausstellung mit Titanic-Artefakten begann und erst recht bevor der Cameron-Titanic-Film bekannt wurde. Es war eher ein Zufall, daß dieses Thema gewählt wurde.

Am Gymnasium Laurentianum wurde im Informatik-Unterricht der Jahrgangsstufe 10 Grafik behandelt. Dabei ging es nicht darum, irgendein Anwendersystem zu verwenden, um schöne Bilder zu bearbeiten, sondern es ging um die Entwicklung von kleinen Algorithmen unter Verwendung von parametrisierten Prozeduren. Die kleinen Übungen aus dem Unterricht waren für einige bald nicht mehr interessant; es entstanden erste hübsche, bunte und teilweise bewegte Bilder. Als Thema wurde dann die TITANIC ins Spiel gebracht und damit gewann das Unternehmen Eigendynamik.

Auch Schülerinnen und Schüler anderer Kurse und aus der Arbeitsgemeinschaft Informatik fanden daran Interesse und brachten Beiträge ein; später dann auch eine Schülergruppe bei den Projekttagen.

Im Frühjahr 1997 konnte ein erstes Ergebnis präsentiert werden. Der "Film" bestand da aus etwa 150 Bildern. Im PZ des Laurentianum wurde eine kleine Titanic-Ausstellung aufgebaut und die Computershow lief endlos. Die Lokalzeitungen, Die Glocke und die Westfälischen Nachrichten, berichteten darüber. Doch das Projekt war noch nicht abgeschlossen.

Technisch sollte jeder Beitrag in TurboPascal programmiert sein und zwar so, daß jeder Beteiligte ihn nachvollziehen könnte. Es wurde auf spezielle Werkzeuge, Grafiksoftware, Scanner und Ähnliches verzichtet, sondern stattdessen jedes Bild einzeln programmiert, sozusagen in Handarbeit, ohne grafische Zauberwerkzeuge. Die Ergebnisse ähneln eher einem Comic als einem "Film". Obwohl natürlich auch schöne Bilder angestrebt wurden, war das nicht der Hauptzweck - jedenfalls aus der Sicht des Lehrers. Der wollte planvolles Arbeiten, Prozedurtechnik, Parametrisierung und arbeitsteilige Methoden an einer größeren Aufgabe vermitteln.

Inhaltlich sollte sich jeder Beitrag in der Literatur belegen lassen. Das war nicht ganz streng durchzuhalten und in manchen Fällen durchaus ein Problem, weil es immer noch Sachverhalte gibt, die in verschiedenen Büchern ganz unterschiedlich beschrieben werden. Es machte aber auch Spaß, den vielen kleinen Legenden rund um den Untergang der TITANIC nachzuspüren.

Das Programm war von Anfang an so eingerichtet, daß die Texte in Französisch, Englisch oder Deutsch ausgegeben werden können. Zeitweilig wurde daran gearbeitet, die Texte vollständig zu übersetzen. Diese Aufgabe ist aber noch nicht gelöst.

Mittlerweile, November 2005, ist eine erstaunliche Schau aus etwa 500 Bildern entstanden und das Projekt ist immer noch nicht abgeschlossen. Das Thema ist unerschöpflich und solange wir daran Spaß haben, wird weitergearbeitet. In den Schuljahren 1997/98 bis 2004/05 haben neue Informatikkurse der Jahrgangsstufe 10 Beiträge aus dem Unterricht geliefert und darüberhinaus viel freiwillige Arbeit investiert. Allerdings sind in der Zwischenzeit auch einige Bilder entstanden, die mehr oder minder der Phantasie der Schüler entsprungen sind. Es geht hier auch nicht so sehr um Authentizität, so daß auch solche Schülerarbeiten integriert wurden. Die letzten Ergänzungen werden auf einer eigenen Seite vorgestellt.

Als im Frühjahr 1997 das Gymnasium Laurentianum eine Homepage einrichtete, wurde von Anfang an eine WWW-Seite zur Titanic eingerichtet, von der aus das Titanic-Programm von jedermann geladen werden konnte. Das gab dem Projekt einen zusätzlichen Motivationsschub. Ein weiterer Schub und eine willkommene Anerkennung unserer Arbeit war der Besuch von NBC-GIGA im Sommer 1999 im Laurentianum, wobei besonders unser Titanic Projekt im Fernsehen vorgestellt wurde. Und auf der Veranstaltung "Schule Online" im Herbst 1999 und erneut im Herbst 2000 in Neuss konnten wir auch unser Titanic Projekt vorstellen und stießen dabei auf viel Interesse.


Bilderschau: Wenn man das Endprodukt des Projekts sehen will, muß man sich das Programm herunterladen, was auf dieser Website ebenfalls angeboten wird. Das Programm ist ein DOS-Programm und nicht jeder kann damit etwas anfangen. Wer sich dennoch einen Eindruck verschaffen will, der kann hier die HTML-Version ansehen.


Programm laden: Das Programm mit allen Hilfsdateien kann als Archivdatei TITAN.ZIP in der aktuellen Programmversion TITAN.ZIP [Vers.4.33, Feb.2006, 1019 KByte] hier geladen werden.


Technische Umstände und Installation: Dazu ist nur wenig mitzuteilen; man kann es im Dokumentationstext auf dieser Website nachlesen.


Wie wir die Bilder gemacht haben ist kein Geheimnis. In den Grundzügen wird das im Dokumentationstext erklärt und man kann es dort nachlesen.


Selbst programmieren können Sie solche Bilder auch. Wenn Sie das so wie wir ausprobieren wollen, stellen wir Ihnen gern unser Werkzeug zur Verfügung. Sie brauchen allerdings selbst ein TurboPascal 7.0. Die von uns entwickelte und für das Titanic Projekt benutzte Unit Turtle, zusammen mit einer Erläuterung und Beispielen, können Sie hier auf Ihre Platte laden.

Titanic, Nebelhornsound




Schüler & HMO, Dez.1997/Februar 2006


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