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Gymnasium Laurentianum
[  Römermuseum Haltern, Seite 1  ]
 
 
  Römermuseum Haltern, Seite 1
  Römermuseum Haltern, Seite 2
  Bilder von Befestigungen



Varus (6K) Vor etwa 2000 Jahren wurden unter Kaiser Augustus Militärlager an der Lippe in Holsterhausen (Stadt Dorsten), Haltern, Oberaden (Stadt Bergkamen), Beckinghausen (Stadt Lünen) und Anreppen (Stadt Delbrück) angelegt. Allerdings scheiterte das Vorhaben, auch das rechtsrheinische Germanien zur römischen Provinz zu machen. Nach der verheerenden Niederlage im saltus Teutoburgiensis im Jahre 9 n. Chr., bei der Varus mit drei Legionen, ca. 20.000 Menschen, vernichtet wurde, gab Augustus diesen Plan auf und es blieb bei der Germania provincia linksrheinisch und der Germania libera rechtsrheinisch. Der Rhein wurde dauerhaft zur Nordgrenze des Imperium Romanum mit den gefürchteten Germanen auf der anderen Seite.

Im neuen Westfälischen Römermuseum Haltern werden aus den Römerlagern an der Lippe Funde gezeigt, die in den letzten 100 Jahren ausgegraben wurden. Zusammen mit Abbildungen, Texten und Modellen, Tonprogrammen
Brukterer
Zwei junge Warendorfer "Brukterer" mit Materialien aus dem Römermuseum Haltern
und Videofilmen ergeben sie ein lebendiges Bild unseres westfälischen Raumes zur Zeit um Christi Geburt. Sie lassen den Besucher an Ereignissen teilnehmen, die damals die Welt bewegten und zeigen, dass Westfalen doch nicht so weit von Rom entfernt war.

Das Museum ist von Warendorf aus sehr gut mit der Bahn zu erreichen und wird regelmäßig von Lateinlerngruppen besucht.

Das Westfälische Römermuseum Haltern, Weseler Straße 100, 45721 Haltern, Tel. 02364-93760, ist geöffnet dienstags bis freitags 9.00 - 17.00; samstags und sonntags 10.00 - 18.00.

Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 5 DM für Kinder 2 DM. Freitags ist der Eintritt frei. Führungen sollte man möglichst 4 Wochen vor dem Besuchstermin vereinbaren.


 
 
In der aktuellen Ausstellung im Römermuseum Haltern werden die bekannten Figuren Asterix und Obelix inmitten der originalen Artefakte präsentiert.
Fotos: Frerich
A.Frerich, 1.3.98/9.3.2000     


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