Gymnasium Laurentianum
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Münzen, Geldsystem der Römer
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Das GeldsystemPecus Das Wort pecunia für Geld (von pecus = Vieh) zeigt an, dass in ganz früher Zeit Rinder, Schafe, Hühner als Zahlungsmittel dienten. Aes In der Folge wurde Kupfer (aes) zum Zahlungsmittel, zuerst roh (aes rude) gewogen (pendere = wägen, zahlen; pondus = Pfund), später in Barren geformt und vom Staat geprägt. Die erste Münzeinheit ist ein As aus einem Pfund (327 g) Kupferlegierung. Außerdem: 2 Asse = 1 Dupondius, 12 Unzen = 1 As. Der Metall- und Realwert veränderte sich laufend. Argentum Von Mitte des 3.Jahrhunderts v.Chr. bis zur Kaiserzeit wurde Silbergeld vorherrschend. Anfangs wurde es im Tempel der Juno Moneta (die Mahnerin, daher Münze, Moneten) geprägt. Das Kupfergeld (Dupondius, As) bekam eine Funktion als Kleingeld. Die Silbermünze Denar wurde einer griechischen Drachme gleichgesetzt. Ursprünglich wurden die Untereinheiten Sesterz und As in der Relation 1 Denar = 4 Sesterze = 10 Asse eingeteilt. Später galt dann das Verhältnis 1 Denar = 4 Sesterze = 16 Asse. Aurum Unter Augustus (31 v.Chr - 14 n.Chr.) wurde das römische Währungssystem neu organisiert. Die Münzen aus Gold, Silber, Messing und Kupfer wurden in festen Gewichts- und Wertrelationen geprägt. In den Grundzügen behielt dies System etwa 300 Jahre Gültigkeit. Neben der Funktion als Zahlungsmittel waren die Münzen auch Träger von Informationen und Nachrichten. Die Vorderseite zeigt zumeist den Kopf des Kaisers oder seltener den eines Mitglieds des Kaiserhauses. Auf der Rückseite befinden sich Symbole oder Darstellungen mit politischem Inhalt. Welchen Wert nach heutigen Maßstäben das römische Geld hatte, ist nicht leicht zu beantworten. Das bedarf einer eigenen Untersuchung. Im folgenden wird ein Aureus gleich 50 gesetzt, um einen groben Vergleich zu ermöglichen.
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