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Gymnasium Laurentianum
[  Bilder von Lagern und Befestigungen  ]
 


Marschlager einer Legion. Eine solche Anlage (Größe etwa 450 x 600 m, Fläche 27 ha) wurde beim Marsch Tag für Tag errichtet. Es war mindestens von einem Spitzgraben und Palisadenwall umgeben.
 
Jeden Abend wurde zur Befestigung eines Marschlager ein Graben ausgehoben und ein Palisadenwall errichtet. Ein Legionär hatte etwa einen Meter Wall und Graben zu schanzen und wird dafür je nach Boden und Gelände ungefähr eine Stunde benötigt haben.
 
Palisadenwall
Diese Abbildung (aus Römermuseum Haltern) zeigt die Befestigung eines Feldlagers mit Palisadenwall und Spitzgraben.
 
Holz-Erde-Mauer
Diese Abbildung (aus Römermuseum Haltern) zeigt die Befestigung eines dauerhaften Lagers wie es das Hauptlager in Haltern war. Für die Holz-Erde-Mauern in Haltern wurden etwa 12500 Eichen benutzt.
 
Bild der Contravallationslinie auf der Ebene von Laumes bei der Belagerung von Alesia durch Caesar, die eher den heutigen Erkenntnissen entspricht. Dies Aquarell von Mlle Adam, Größe 1,20 m x 0,80 m, zeigt alle bekannten Details aus Caesars Text (Comm. VII, Cap. 69 ff.).
 
Haltern
Der Grundriss des Hauptlagers in Haltern. Das Lager war für längere Zeit konzipiert. Die Unterkünfte für die Legionäre waren zum großen Teil feste Gebäude. Die Lagergröße ist für eine Legion geeignet. Der Grundriss weicht etwas vom idealtypischen Bild ab.
 
Lager
Das Tor eines Lagers; so etwa hätte das Lager von Haltern ausgesehen haben können. Auf diesem Bild sind die Legionäre aber noch in Zelten untergebracht, je acht Mann - eine Zeltgemeinschaft - haben ein Zelt. Der Centurio hatte ein eigenes besonderes Zelt. Die Centurie tritt gerade zum DIenst oder zur Inspektion an. Auf dem Wall erkennt man ein Pfeilgeschütz.
Außerhalb des Lagers ist eine Abteilung mit dem Straßenbau beschäftigt. Das war eine der wichtigsten Arbeiten, die die Legionäre leisteten. Dadurch wurde im Laufe der Zeit das römische Reich durch ein Netz leistungsfähiger Straßen erschlossen. Das war eine gewaltige zivilisatorische Leistung.
 
Kastell am Hadrianswall
Ein Kastell für eine Kohorte am Hadrianswall, der Grenze zwischen Britannien und Schottland. Ganz ähnlich ist die Saalburg im Taunus.
 
Saalburg
Die Saalburg im Taunus, ein Kastell für eine Kohorte oder mehr mit Hilfspersonal, eine dauerhafte Anlage zur Sicherung des Limes. Allerdings aus einer Zeit wesentlich später als Caesar, nämlich Antoninus Pius (138-161).
 
Soldat mit Groma
Die rechteckigen Straßenverläufe und Grundrisse, die typisch für römische Städte und Anlagen sind, wurden durch exakte Vermessung mit einem Fluchtstab (groma) geschaffen.
 
Soldat mit Groma
Noch eine Abbildung (aus Römermuseum Haltern) einer Groma. Das mittlere Lot zeigt exakt auf den locus gromae, der durch einen Pflock markiert wird. Die vier Arme zeigen die Richtungen der Hauptstraßen.
 
OG Limes
Der obergermanische Limes, ein Grenzwall mit Palisaden. Steinerne Türme in Sichtverbindung hatten eine Besatzung von 10 bis 20 Soldaten. In dieser Ausführung verlief der germanische Limes im Rhein-Main-Gebiet.
 
R Limes
Der rätische Limes, eine Grenzmauer. Auch hier die Türme mit einer kleinen militärischen Besatzung. In dieser Form verlief der germanische Limes vom Main zur Donau.
 

Zum Lager Haltern aus der Zeit des Augustus gibt es eine spezielle Seite mit Fotos aus dem Römermuseum Haltern, das am Platz des ehemaligen Lagers erbaut wurde.

Eine weitere Bildseite bezieht sich auf Caesars Gallischen Krieg. (Bilder zum Gallischen Krieg) Auf einer anderen Bildseite werden römische Legionäre mit ihren Waffen und ihrer Ausrüstung gezeigt. (Bilder von Legionären)

Fotos von Darstellern, z.B. der I.Römerkohorte Opladen, mit rekonstruierter römischer Militärausrüstung befinden sich auf einer weiteren Bilderseite. Es werden dort typische Militärfiguren gezeigt. Die Fotos wurden am Schauplatz der Varusschlacht in Kalkriese gemacht. (zur Fotoseite)


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