Ungewöhnliche Bundesjugendspiele am Laurentianum / Viel Spaß beim alternativen Sechskampf
Beachfeeling und nicht nur die klassischen Leichtathletik-Disziplinen standen jetzt bei
den Bundesjugendspielen auf dem Programm. Fotos: Geuer
-dag- Warendorf. Klassische Bundesjugendspiele gepaart mit einem alternativen
leichtathletischen Wettkampf
standen bei den Schülern des
Gymnasium Laurentianum
am vorletzten Schultag vor
den großen Ferien auf dem
Stundenplan. Gestern hieß es
daher nicht die Schulbank
drücken sondern sprinten,
springen und kämpfen.
Los ging es von 8 Uhr bis
10 Uhr mit den klassischen
Bundesjugendspielen für die
Klassen fünf bis zehn. Gekämpft wurde in den verschiedensten Disziplinen. Angefangen von der Kurzstrecke
über die Mittelstrecke bis zur
Langstrecke waren die Schüler angetreten. Doch es wurde
nicht nur gelaufen, sondern
auch Weit- und Hochsprung
standen an.
Im Anschluss fand in der
Turnhalle in der Zeit von 10
Uhr bis 12 Uhr ein Volleyball-Turnier statt. Hier kämpften
die Klassen acht und neun gegeneinander. Wobei jede Klasse zwei Mannschaften gestellt
hatte.
Beim alternativen Sechskampf, der für die Klassen
fünf bis acht geplant wurde,
gab es sechs Stationen, die jeder Schüler zu absolvieren
hatte. Es galt die Disziplinen
Speerwerfen, Diskusrollen,
Standweitsprung, Medizinballweitstoß, eine Balltragestaffel und eine Hürdenstaffel
zu bewältigen. Für die Klassen fünf und
sechs gab es eine Klassenwertung, bei der die besten
prämiert wurden.
Für die Schüler der Jahrgangstufe elf standen zwei Alternativen an. So hatten sie
die Möglichkeit, zwischen Beachvolleyball auf den Feldern
in Freckenhorst und Warendorf und einer methodischen
Unterrichtsreihe in der neuen
Sportart Flagfootball im Sanitop Jugendstadion.
Beim Flagfootball handelt
es sich um eine Unterart des
klassischen Footballs. Beim
Flagfootball geht es jedoch
wesentlich ruhiger zu, es darf
zum Beispiel kein starker Körperkontakt stattfinden.
Zur Abrundung des ungewöhnlichen Sporttages am
Gymnasium Laurentianum bestand
Es wurde gesprintet, was das Zeug hält. Die Schüler gaben alles in den verschiedenen
Disziplinen, die es zu bewältigen galt.
für alle Schüler die
Möglichkeit, sich das Endspiel im Beachvolleyball zwischen der besten Warendorfer
und der besten Freckenhorster
Mannschaft anzusehen. Alternativ gab es eine Präsentation
der neuen Trendsportart Flagfootball und eine Tanzvorführung der zehnten und elften
Klassen.
4. Juli 2001
---- Gymnasium Laurentianum ----
American Football bei Sportfest auf Stundenplan
Auch Tanzeinlagen standen auf dem Programm: Zu flotter Musik hatten sich einige
Schülerinnen Tanznummern ausgedacht und einstudiert, welche sie dann auf dem
Sanitop-Platz vorführten.
Versuchten sich beim Flag-Football: Andreas Motzkus vom Düsseldorfer Rhein-Fire
Footballteam hatte für die Amateure nützliche Tips und Tricks parat und studierte mit
den Schülern des Laurentianums einige Spielzüge ein. Bilder (2): Biewald
Warendorf (abi).
Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen genossen die Schüler
des Gymnasium Laurentianum
gestern einen sportlichen Schultag.
Morgens kam auf die Schüler
zunächst der offizielle Teil des
Sportfestes zu: die Bundesjugendspiele. Nach vollbrachten
Taten konnten sich alle Interessierten in die Geheimnisse des
American Football einweisen
lassen - von einem echten Profi:
Andreas Motzkus vom Düsseldorfer Rhein-Fire-Footballteam
erklärte den Schülern die Spielregeln und brachte ihnen die
Grundlagen der Wurftechnik bei.
Gespielt wurde dann Flag-Football, eine etwas abgemilderte
Form des ansonsten mit großem
Körpereinsatz gespielten Football. Beim Flag-Football tragen
die Spieler keinerlei Schutzkleidung, dafür aber zwei Fähnchen.
Beim American Football werden
die Spieler auch mal von den
Beinen geholt, beim Flag-Football müssen die Fähnchen des
Gegners abgerissen werden.
Auch Beach-Volleyball wurde
gespielt.
Die Mädchen der Tanzgruppe
zeigten zwischendurch immer wieder eine Kostprobe ihres
Könnens und sorgten so für Abwechslung auf dem Sportplatz.