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Gymnasium Laurentianum
[  Literatur 2001  ]
 
  Equus
  Glocke zu Equus
  WN zu Equus
  Glocke und WN zur Wiederholung von Equus
  Tote Mücken werfen keinen Schatten
  Glocke zu Tote Mücken ....
  WN zu Tote Mücken ....
  Die zweite Aufführung des Loblieds auf Laurentius vom 4. Juli 2001.


 

   16. November 2001


---- Gymnasium Laurentianum ----

Literaturkursus überzeugt abermals
mit dem Stück "Equus"

Warendorf  (kvs).  Bereits im Juli dieses Jahres begeisterte der Literaturkursus unter Clemens Wallmeier mit dem Stück "Equus" von Peter Shaffer das Publikum; jetzt wurde das Werk abermals auf der Bühne des Theater am Wall aufgeführt. Die beiden Wiederaufführungen am Mittwoch und Donnerstag erfolgten zu Recht, denn das Publikum geizte nicht mit Applaus und zeigte sich fasziniert von der ungewöhnlichen Geschichte - voll mit Wahnvorstellungen und Götterkult.

Ausgangspunkt des Stückes ist der 17-jährige Allen (Tim Mackenbrock), der nachts vier Pferden die Augen aussticht. Nicht nur für die Eltern (Niklas Bolle und Claire Darquenne) bricht eine Welt zusammen. Auch der Psychiater Martin Dysart (Fiete Röer, I. Akt und Patrick Mexner, II. Akt) tut sich anfangs nicht leicht auf der Suche nach den Gründen für eine solche Tat. Nur langsam erschließen sich ihm und dem Publikum der Ablauf der Tat und die Vorgeschichte, die zum Verbrechen geführt haben. In kurzen Rückblenden aus den verschiedensten Perspektiven erschließt sich dem Zuschauer erst ganz am Schluss der volle Zusammenhang. Während der Psychiater in Ansätzen fast ein wenig Verständnis aufbringt, stellt er seine eigene Rolle, den Beruf und sein Leben immer mehr in Frage.

Fasziniert war das Publikum indes nicht nur von dem ungewöhnlichen Drama, sondern auch von der Leistung der Akteure auf und hinter der Bühne. Eigens für die beiden Vorstellun•gen fand sich der Literaturkurs in dieser Form noch einmal zusammen, die Inszenierungen sollten denen im Juli in nichts nachstehen. Aufgrund der Textfülle entschloss sich die Truppe auch dieses Mal wieder, die Rolle des Psychiaters auf zwei Akteure aufzuteilen.


Foto Equus, von Stockum

Gut angekommen ist das Stück "Equus", das der Literaturkursus des Laurentianum im TaW aufgeführt hat.   Bild: von Stockum


 

   17.November 2001


"Equus" zum Zweiten

Sehr gute Umsetzung mit wenigen Requisiten / Zuschauer begeistert

Warendorf. 
Schon im Juli fuhr der Literaturkurs des Laurentianum unter der Leitung von Clemens Wallmeier mit der Inszenierung des Stückes "Equus" von Peter Shaffer Erfolge ein. Jetzt führten die Schüler ihre Inszenierung erneut auf der Bühne des Theater am Wall auf. Zu Recht wie sich in den Vorstellungen am Mittwoch und Donnerstag Abend herausstellte, denn das Publikum sparte nicht an Ap- plaus.

Ausgangspunkt des Stückes ist die Tat des 17-jährigen Allen Strang, gespielt von Tim Mackenbrock, der vier Pferden die Augen ausgestochen hat. Der Psychiater Martin Dysart übernimmt die Behandlung des Jungen. Während dieser erschließen sich nun für den Zuschauer Schritt für Schritt Ablauf und Beweggründe des Verbrechens. Eine wesentliche Rolle zur spannenden Aufarbeitung der Vorgeschichte spielen die zahlreichen Rückblenden. Da sind zum einen die Eltern des Jungen, gespielt von Claire Darquenne und Niklas Bolle, die von unterschiedlicher Herkunft sind und somit auch ihr Denken in verschiedene Richtungen geht. Zum anderen ist da das Mädchen Jill, gespielt von Romy Olcay, durch dessen Vermittlung Allen überhaupt in die Berührung mit Pferden, im Reitstall von Mister Dalton (Max Weigel) kommt.

Während des Untersuchungsprozesses stellt sich der Psychiater selber und seinen Beruf immer wieder in Frage. Durch diese Handlungen wird er zur beherrschenden Figur des Stückes. Da dies auch eine ungewöhnliche Textfülle bedeutet, die vom Darsteller dieser Figur zu bewältigen ist, wurde auch in dieser Inszenierung die Aufgabe auf zwei Schultern verteilt. Im ersten Akt übernahm Fiete Röer die Rolle des Psychiaters und im zweiten Akt schlüpfte Patrik Mexner in die Rolle.

Sehr gut umgesetzt haben die Schüler die hohen Anforderungen die das Stück an sie stellte. Hatten sie doch nur sehr wenige Requisiten, die sie zur Hilfe nehmen konnten. Sie überzeugten auf einer fast leeren Bühne und fesselten die Zuschauer durch ihr intensives Spiel. Die einzige Unterstützung lag in einer gezielten Lichtregie und ausdrucksvollen Pferdemasken.
-dag-


Foto Equus, Geuer

Die Schüler des Literaturkurses brachten ihre Inszenierung von "Equus" erneut eindruckvoll auf die Bühne.   Foto: Geuer


 

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