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Gymnasium Laurentianum
[  Literatur 2001  ]
 
  Equus
  Glocke zu Equus
  WN zu Equus
  Glocke und WN zur Wiederholung von Equus
  Tote Mücken werfen keinen Schatten
  Glocke zu Tote Mücken ....
  WN zu Tote Mücken ....
  Die zweite Aufführung des Loblieds auf Laurentius vom 4. Juli 2001.


 

   3. Juli 2001


---- Gymnasium Laurentianum ----

Ansichten eines Pferdemörders

Warendorf  (nja). Mit "Equus", einem Zweiakter von Peter Shaffer, wartete am Sonntag- und am Montagabend der Literaturkursus des Gymnasium Laurentianum im Theater am Wall auf. Unter Leitung von Clemens Wallmeier hatten sich die Schüler der Jahrgangsstufe zwölf insgesamt zwei Schulhalbjahre intensiv mit dem Stück auseinandergesetzt und dabei eine beeindruckende Inszenierung auf die Beine gestellt.

Ausgangspunkt des Stückes "Equus" ist die Tat des 17-jährigen Alan Strang (gespielt von Tim Mackenbrock), der vier Pferden (Max Ganser, Christoph Biesemann, Christoph Schwarz, Christian Strenge) die Augen ausgestochen hat. Die Behandlung Alans wird von Psychiater Martin Dysart (Fiete Röer und Patrick Mexner) übernommen. Während dieser Therapie werden Schritt für Schritt Ablauf und Beweggründe des Verbrechens aufgearbeitet.

Das Mädchen Jill (Romy 01cay), durch sie kommt Alan überhaupt erst mit Pferden in Berührung, spielt ebenso eine gewichtige Rolle wie Alans Eltern (Niklas Bolle und Claire Darquenne), deren unterschiedliche Denkweisen das Leben des Täters maßgeblich beeinflusst haben.

Der Psychiater Dysart, dessen Figur aufgrund der Textfülle von zwei Schülern gespielt wird, gerät während der Behandlung ins Grübeln. Schließlich stellt er sogar sich selbst und seinen Beruf immer mehr in Frage und wird zur beherrschenden Rolle des Stückes.

Uraufgeführt im Jahr 1973, hat "Equus" auch im Jahr 2001 nicht an Spannung verloren. In Anlehnung an das dramatische Schaffen des Autors Peter Shaffer und seiner Tendenz zu Enthüllungsdramen, haben die Laurentianer großen Wert auf eine spannende Inszenierung gelegt.

Abgerundet wurde der Zweiakter "Equus" durch die gelungenen Pferdemasken, für deren Konzeption und tatkräftige Mithilfe sich bei der Herstellung vor allem Kunstlehrerin Mechthild Darquenne verantwortlich zeichnet.

Szenenfoto Equus, Jansen
Einblicke in die Ansichten eines Pferdemörders gaben Schüler des Laurentianum mit der Aufführung des Theaterstücks "Equus".   Bild: Jansen


 

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