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Gymnasium Laurentianum
[  Biologie, Hörlein-Preis  ]
 
Die Preisträger (v.links): Jan Mehlich, Sebastian Kuhlgert und Jonas Möllmann


Erfolg im Hörlein-Wettbewerb

"Die wilden Farben des wilden Weins", eine preisgekrönte Arbeit

In Münster fand vom 13.-17. Oktober 2000 in der Aula der Universität im Schloss die 23. Jahreshauptversammlung des Verbandes Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften statt. Die Tagung stand unter dem Motto "Aufbruch der Biowissenschaften" und das Spektrum der Veranstaltungen wurde diesem Titel und der rasanten Entwicklung, die sich in den letzten Jahren in der Biologie vollzogen hat, gerecht. Vorträge über Biodiversität, Bioinformatik, Gentherapie, DNA-Chiptechnik, Ökosystemforschung und Soziobiologie sind nur einige Beispiele für das weit gefächerte Programm. Neben vielen Vorträgen gab es verschiedene Praktika und ein umfangreiches Begleitprogramm.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am fand auch die Verleihung der Hörlein-Schülerpreise statt. Der Hörlein-Wettbewerb wird alle zwei Jahre vom Verband Deutscher Biologen durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind Schüler, die zu einem selbstgewählten Thema intensive praktische Untersuchungen durchgeführt und eine entsprechende Arbeit verfasst haben.

Drei Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Gymnasium Laurentianum - Jan Mehlich, Jonas Möllmann und Sebastian Kuhlgert - hatten eine Arbeit mit dem Titel "Die wilden Farben des Wilden Weins" eingereicht, mit der sie schon beim Wettbewerb "Jugend forscht" auf Regional- und Landesebene erfolgreich waren. Monatelang vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst hatten sie Blätter dieser Pflanze, die sich bei uns zur Fassadenbegrünung großer Beliebtheit erfreut, gesammelt und unter Anleitung des Biologielehrers Arno Biesemann untersucht. Ziel war es herauszufinden, welche Farbstoffe für die auffällige je nach Jahreszeit völlig unterschiedliche Färbung der Blätter verantwortlich sind und wo diese in den Blättern lokalisiert sind.

Für diese mühevolle Arbeit wurden die Schüler mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. 500 DM, kostenlose Teilnahme an allen Veranstaltungen der Tagung und kostenlose Unterbringung in Münster während dieser Zeit waren der Lohn für ihre Arbeit. Mit dem Erreichen des zweiten Platzes zeigten sich alle drei dann auch sehr zufrieden zumal es sich hierbei um einen bundesweiten Wettbewerb handelt für den insgesamt über 80 Arbeiten eingereicht worden waren.

Arno Biesemann, 8.11.2000


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