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ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER DAS FÄCHERVERBINDENDE
BERLIN-PROJEKT VOM 23.04. - 28.04.2001
| 1. |
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Die Schulkonferenz hat mit sehr großer Mehrheit - wie zuvor schon die Lehrerkonferenz
- beschlossen, für alle Schüler- / innen der Jahrgangsstufe 11 in Berlin ein fächerverbindendes Projekt
unter dem Rahmenthema:
Der soziale Wandel im 19. und 20. Jahrhundert untersucht am Beispiel
des industriellen und urbanen Modernisierungsprozesses Berlins"
durchzuführen. Auch die auf der Elternpflegschaftsversammlung der
Jahrgangsstufe anwesenden Eltern / Erziehungsberechtigten haben
das bereits damals vorgestellte Konzept mit sehr breiter Zustimmung begrüßt.
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| 2. |
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Die neuen Richtlinien
der gymnasialen Oberstufe sehen vor, dass Schüler / -innen
in der gymnasialen Oberstufe an einer übergreifenden
Veranstaltung teilnehmen sollen" (Richtlinien Sozialwissenschaften, S.
48). Zu Sinn und Zweck dieser Veranstaltung geben die Richtlinien
Folgendes vor:
Fächerverbindender Unterricht besteht in der themen- oder
problembezogenen Kooperation zweier oder mehrerer Fächer, wenn es
gilt, quer liegende" Themenstellungen unter verschiedenen Fachperspektiven und
-kategorien zu betrachten und dabei mehr als nur die Summe
von Teilen zu erkennen. Fächerverbindender Unterricht ist organisatorisch
und planerisch aufwendig. Er kann in den Schwerpunkten eines
Schulprofils entwickelt werden...
Fächerverbindender Projektunterricht findet in übergreifenden
Projektveranstaltungen statt. Diese Veranstaltungsform soll den Schülerinnen
und Schülern die Möglichkeit geben, erlernte Arbeitsmethoden
aus unterschiedlichen Fachbereichen selbstständig auf ein komplexes
Problem zu beziehen und ein Problem aus der Perspektive mehrerer Fächer
zu sehen. Projektveranstaltungen bieten auch die Gelegenheit
zur Teamarbeit. Diese Veranstaltungen sind unter bestimmten vorher festgelegten
Leitfragen langfristig aus dem Fachunterricht heraus zu
entwickeln. Die von den Schülerinnen und Schülern erbrachten
Leistungen werden im Rahmen der 'Sonstigen Mitarbeit' beurteilt."
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| 3. |
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Es geht bei
diesem fächerverbindenden Projekt darum, an einem außerschulischen
Lernort in originärer Begegnung mit dem Untersuchungsgegenstand
fachspezifische Inhalte und Methoden zu vernetzen, um komplexe Probleme
und Entwicklungen in einer multiperspektivischen und mehrdimensionalen Sichtweise zu analysieren und zu
bewerten und dabei abstraktes mit konkretem Lernen zu
verbinden. Nicht weniger bedeutsam ist das mit dem Projekt verfolgte Leitbild
eines aktiven, selbstständigen und eigenverantwortlichen
Lernens in Teams.
Die in der beruflichen Zukunft immer stärker geforderte Teamfähigkeit
soll im Rahmen des Projekts durch arbeitsteilige
Gruppenarbeit gefördert werden.
Die Relevanz des Rahmenthemas wird nicht zuletzt durch eine Feststellung
des Bundespräsidenten Rau, die er beim "Forum Bildung"
formuliert hat, deutlich: "In einer Gesellschaft, die sich ständig
verändert, ist die Fähigkeit mit Wandel umzugehen, Wandel zu
nutzen und zu gestalten, eine der wichtigsten".
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| 4. |
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Die Schüler
/ -innen haben die Möglichkeit aus 10 alternativen themenspezifischen
Fächerkombinationen (s. Matrix) nach ihren
Interessen 3 auszuwählen und sie mit einer Rangfolge zu versehen.
Um arbeitsfähige und einigermaßen gleich große Gruppen
bilden zu können, wird es erforderlich sein, auch auf die zweit- bzw. drittrangige
Wahl zurückzugreifen. Da die Schüler / -innen der jeweiligen
Gruppe von Dienstagnachmittag bis Donnerstagabend jeweils für sich die gleichen
fachspezifischen Themen bearbeiten, bleibt in diesem Zeitraum
die personelle Gruppenzusammensetzung stabil. Über die zur Wahl stehenden
Themen und die Ablaufplanung werden Sie und Ihre
Töchter / Söhne am 26.1.2001 informiert.
Jeder Schüler / jede Schülerin muss sich für einen Themenschwerpunkt
entscheiden, den er / sie zusammen mit einem anderen Schüler
redaktionell betreut.
Die Aufgabe dieser redaktionellen Teams besteht
im Sammeln, Ordnen, Analysieren, Auswerten, Dokumentieren
und Präsentieren von Informationen, Erfahrungen, Einsichten und Ergebnissen,
die im Zusammenhang mit dem jeweiligen Themenschwerpunkt
gewonnen wurden. Das jeweilige redaktionelle Team entscheidet eigenständig,
wie es seine Ergebnisse dokumentiert und präsentiert.
Die selbstständige produktorientierte Auseinandersetzung mit
einem fachspezifischen Themenschwerpunkt soll von den Schülern /
Schülerinnen als erste Übung für die in der Jahrgangsstufe
12 anzufertigende Facharbeit genutzt werden. Die Leistungsbewertung, die im
Bereich "Sonstige Mitarbeit" des jeweiligen Faches in die Notengebung einfließt,
orientiert sich an der Qualität des Produkts und der
Präsentation. Die redaktionellen Teams sind in drei Arbeitsphasen
tätig:
Vor der Berlin-Fahrt müssen sie sich sowohl eigenständig
als auch mit Unterstützung des jeweiligen Fachlehrers Material zu
dem von ihnen ausgewählten Themenschwerpunkt beschaffen (z. B. Internet, Stadtbücherei,
öffentliche oder private Institutionen) und dieses auswerten.
Dabei sollen u. a. themenspezifische Fragen formuliert werden,
die während der jeweiligen Veranstaltung gestellt werden sollen.
Während der Auseinandersetzung mit dem Themenschwerpunkt müssen
möglichst viele wichtige Informationen schriftlich / bildlich
(evtl. Bild- und Tonaufnahmen) festgehalten und weiteres Informationsmaterial
vor Ort besorgt werden.
Nach der Rückkehr von Berlin steht am Montag der Vor- und Nachmittag
zur Verfügung, um die Ergebnisse schriftlich zusammenzutragen
und eine Dokumentation (Text, Bild, Grafik usw.) zu erstellen, die
- sofern geeignet - im Internet präsentiert wird. Bei Bedarf
müssen weitere Arbeitstermine der redaktionellen Teams individuell vereinbart werden.
Die vier bis sechs Schreibmaschinenseiten umfassende Dokumentation wird
vom jeweils zuständigen Fachlehrer bewertet und
fliesst im Rahmen der "Sonstigen Mitarbeit" in die Notengebung ein.
Voraussetzung für die Auswahl eines zu bearbeitenden fachspezifischen
Themenschwerpunktes ist, dass der / die entsprechende Schüler /
Schülerin in dem jeweiligen Fach auch Unterricht hat, damit sein /
ihr Beitrag vom Fachlehrer in die Notengebung einbezogen werden kann
(Wer z. B. SW nicht als Unterrichtsfach belegt hat, kann zwar einen sozialwissenschaftlichen
Themenschwerpunkt im Rahmen seiner
Themenkombination anwählen, aber kein SW-Thema für die redaktionelle
Teamarbeit auswählen).
An den jeweiligen Lernorten werden die Schüler / -innen von den in
der Jahrgangstufe unterrichtenden Fachlehrern / -innen beraten und
unterstützt, die den fachspezifischen Schwerpunkt geplant haben, das
sind für das Fach:
Erziehungswissenschaften: Frau Voelker
Geographie: Herr Frerich
Geschichte: Herr Petry
Kunst: Frau Nordhausen
Religion: Frau Puchmüller
Sozialwissenschaften: Herr v. Lehmden
Für die Gesamtplanung des Projekts ist Herr Waibel verantwortlich.
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| 5. |
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Die Kosten für
· die Busfahrt von
Warendorf nach Berlin und zurück
· die Übernachtung
im St. Michaelsheim
· Vollpension von
Montagabend bis Samstagmorgen (Frühstück)
· alle Kosten für
Referenten und die Programmorganisation
· Eintrittsgelder
für Museen
· das Berlin -Ticket
(öffentliche Verkehrsmittel)
· Besuch eines Musicals
/ Theaters / Kabaretts
betragen voraussichtlich 290 DM.
Dieser Gesamtpreis ist nur
möglich aufgrund unserer Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung,
die dankenswerterweise einen beträchtlichen Teil der Kosten in Berlin
übernimmt.
Der Verein Alter Laurentianer"
hat sich bereit erklärt, die Kosten für eine kulturelle Veranstaltung
an der alle Schüler / -innen im Sinne einer Schulveranstaltung teilnehmen,
bis zu einem Betrag von 25 DM pro Person zu bezuschussen.
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"Der soziale Wandel im 19. und 20. Jahrhundert - untersucht am Beispiel des industriellen und urbanen Modernisierungsprozesses Berlins"
Beteiligte Fächer: Erziehungswissenschaften, Geographie, Geschichte, Kunst, Religion, Sozialwissenschaften
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
Samstag
| 1. |
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07.45 - 14.00 Uhr |
Anreise (pünktliche Abfahrt um 7.45 Uhr) |
| 2. |
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14.00 - 15.00 Uhr |
Zimmerverteilung |
| 3. |
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15.00 - 15.45 Uhr |
Einführung: Informationen über die
Konrad-Adenauer-Stiftung, Informationen über das Verkehrssystem, Organisatorische
Fragen |
| 4. |
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15.45 - 16.15 Uhr |
Fahrt zum Ku'Damm |
| 5. |
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16.15 - 18.30 Uhr |
Besuch der multimedialen Ausstellung über
die Geschichte Berlins: Die Stadt wird in dieser Ausstellung sinnlich
erfahrbar. In "The Story of Berlin" erleben die Besucher wie es war und
sehen wie es sein wird. Auf fast 7000 qm und 4 Etagen führt eine Stadt-Zeit-Reise
von der Gründung 1237 bis ins 21. Jahrhundert. |
| 6. |
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18.30 Uhr |
Fahrt zum St.Michaelsheim, anschl. Abendessen |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
Samstag
| Die angegebenen Zeiten schließen
Pausen ein. |
| 1. |
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09.00 - 10.30 Uhr |
Themenspezifische Stadtrundfahrt: Veränderungen der sozialen,
urbanen und industriellen Strukturen am Beispiel des Industrialisierungsprozesses Berlins |
| 2. |
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11.00 - 12.30 Uhr |
Themenspezifische Stadtrundfahrt: Von der Einheit im Dt. Kaiserreich
zur Einheit in der Berliner Republik - Historische Gebäude und Denkmäler dokumentieren den
politischen Wandel in Deutschland |
| 3. |
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12.30 - 14.45 Uhr |
Mittagessen / Mittagspause / Fahrten zu den Einzelveranstaltungen |
| 4. |
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14.45 - 16.45 Uhr |
Veränderungen der Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnissen
im Laufe des Industrialisierungsprozesses
Themenspezifischer Besuch mehrerer Museen bzw. geführte
Stadtrundgänge in Gruppen mit Arbeitsaufträgen
Zielsetzung:
-
Informationsbeschaffung und -auswertung durch die jeweiligen
Gruppenmitglieder zum jeweiligen historischen Schwerpunktthema
-
Selbständiges Arbeiten der redaktionellen Teams
-
Erarbeitung eines historischen Basiswissens, ausgerichtet
auf das jeweilige Schwerpunktthema der Gruppe am Mittwochvormittag
Historische Themenschwerpunkte mit fachspezifischer Ausrichtung:
| G 1 SW: |
Zuwanderung, Fremdenfeindlichkeit und Integration
von Ausländern im 18. und 19. Jahrhundert in Berlin |
| G 2 GEO: |
Auswirkungen infrastruktureller Veränderungen
auf den Wirtschaftsstandort Berlins im 19. Jahrhundert |
| G 3 KU: |
Veränderungen der Wohn- und Arbeitsverhältnisse
infolge des Industrialisierungsprozesses |
| G 4 EW: |
Kindheit, Schule und Erziehung im 19. Jh. |
| G 5 REL: |
Religiöses Leben von Minderheiten / Ausländern
in Berlin im 19. Jh. |
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| 5. |
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17.30 Uhr |
Abendessen, anschl. Fahrt zum Sony-Center |
| 6. |
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20.00 Uhr |
Musical |
An den folgenden beiden Tagen stehen jeweils vier themenspezifische
Arbeitsschwerpunkte der Fächer Sozialwissenschaften, Geographie,
Kunst, Erziehungswissenschaft und Religion zur Auswahl. Die Schüler
müssen sich für eine von zehn fachspezifischen Themenkombinationsmöglichkeiten
entscheiden (s. Matrix). Im Sinne des fächerübergreifenden Ansatzes
wird dadurch sichergestellt, dass jeder Schüler vier von fünf
Fächern abdecken muss, aber dennoch ein Fach "abwählen" kann.
Zudem wird eine Schwerpunktlegung durch den einzelnen Schüler
dadurch möglich, dass er/sie mit der Entscheidung für eines der
am Mittwochvormittag angebotenen fachspezifischen Themen zugleich einen
inhaltlich zugeordneten historischen Themenschwerpunkt wählt (Ausnahme: Religion).
Aufgrund der Tatsache, dass sich die Wahlmöglichkeiten diagonal
überschneiden, gibt es jeweils nur fünf Gruppen mit im Idealfall
21 Teilnehmern bei einer Gesamtteilnehmerzahl von 106. Am Freitag werden
sozialwissenschaftliche Themenschwerpunkte von allen Schülern
behandelt. |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
Samstag
| 1. |
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09.00 - 12.30 Uhr |
Jeweils Thema 1 der Matrix |
Gruppenarbeitsphase mit unterschiedlicher
thematischer Schwerpunktsetzung (jeder Schüler muss sich interessenorientiert
für eine der zehn alternativen Themenbereichskombinationen
entscheiden und dabei vier von fünf fachspezifischen Zugriffen
abdecken (s. Matrix)) |
| 2. |
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14.00 - 17.30 Uhr |
Jeweils Thema 2 der Matrix |
s. o. |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
Samstag
| 1. |
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09.00 - 12.30 Uhr |
Jeweils Thema 3 der Matrix |
Gruppenarbeitsphase mit unterschiedlicher
thematischer Schwerpunktsetzung (jeder Schüler muss sich interessenorientiert
für eine der zehn alternativen Themenbereichskombinationen
entscheiden und dabei vier von fünf fachspezifischen Zugriffen
abdecken (s. Matrix)) |
| 2. |
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14.00 - 17.30 Uhr |
Jeweils Thema 4 der Matrix |
s. o. |
Die Matrix
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Vier alternative Themenschwerpunkte des Faches SOZIALWISSENSCHAFTEN
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09.00 - 10.30 Uhr |
"Migration und Probleme der Integration
von Ausländern am Beispiel Berlins"
Gespräch mit der Ausländerbeauftragten über:
-
Daten und Fakten über Ausländer in Berlin / Arbeitsimmigration
seit 1945
-
Probleme der Integration
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| 11.00 - 12.30 Uhr |
Einwanderungsland ohne Einwanderungspolitik?
Gespräch mit Politikern:
-
Brauchen wir Einwanderer?
-
EU - offene Grenzen mit unterschiedlicher Einwanderungspolitik?
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14.00 - 17.30 Uhr |
Hilflos gegen rechte Gewalt? - Aktuelle rechtsextremistische
Tendenzen in Berlin/Brandenburg und mögliche Gegenmaßnahmen
Informationsgespräch mit Vertretern des AriC (antirassistisch-interkulturelles Informationszent-rum Berlin)
und des Zentrums für demokratische Kultur in Berlin
Gesprächsrunde/Interview mit der Bernauer Initiative (Aktion Noteingang sowie Kontakt und Beratungsstelle
für Opfer rechter Gewalt)
Erkundung des Bezirks Hohenschönhausen (Bezirk mit rechtsorientierter Struktur)
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08.30 - 10.00 Uhr |
"Armut von Kindern und Jugendlichen - eine
Folge des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels?" Expertenbefragung (Gesundheitsamt)
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| 10.30 - 12.00 Uhr |
"Alltagsrealität von Kindern in Armutsbezirken"
Informationsgespräch mit Streetworkern vor Ort;
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14.30 - 17.30 Uhr |
Sozio-ökonomischer Wandel im Zuge des Einigungsprozesses: "Vom Kombinat
zum Konzern - Probleme beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft"
untersucht anhand von Corning Cable (Glasfaserkabelproduktion):
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| 14.30 - 15.30 Uhr |
Betriebsbesichtigung
Informationsgespräch über die Entwicklung des Unternehmens im Zeitraum von
1989 - 1999 Vor- und Nachteile des Standortes BerlinAktuelle Wettbewerbssituation
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Vier alternative Themenschwerpunkte des Faches ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT
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09.00 - 12.30 Uhr |
Erziehung in verschiedenen historischen
Kontexten
Erziehungsziele und Erziehung in den Familien in der DDR
Besuch der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße (ehemalige Zentrale der DDR-Staatssicherheit)
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14.00 - 17.30 Uhr |
Berlin - eine multikulturelle Stadt?
Wie lernen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher kultureller
Herkunft in einer Stadt gemeinsam zu leben.
Begegnung mit gleichaltrigen Jugendlichen in einem Club
am Prenzlauer Berg
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09.00 - 12.00 Uhr |
Schule im sozialen Brennpunkt
Besuch der Lina Morgenstern Oberschule in Kreuzberg.
Mit welchen Schwierigkeiten und Problemen muss eine Schule
umgehen, die sich an einem sozialen Brennpunkt der Stadt Berlin befindet? (Kennenlernen der Schulkonzeption)
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14.00 - 17.30 Uhr |
Jugend im 21. Jahrhundert
Medienpädagogik als Herausforderung in einer sich
rasch verändernden Welt - neue Herausforderungen an die moderne Pädagogik
Arbeitsschwerpunkte der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen in Theorie und Praxis
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Vier alternative Themenschwerpunkte des Faches RELIGION
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09.00 - 12.30 Uhr |
Engagement aus christlicher Motivation - heute noch zeitgemäß?
Besuch der Suppenküche der Franziskaner in Pankow: Hilfe im Sinne christlicher Nächstenliebe
Gespräch mit Betroffenen über das Spannungsverhältnis: sozial - asozial, Armut und Obdachlosigkeit in der
Wohlstandsgesellschaft, Obdachlose - Menschen ohne Menschenwürde?
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14.30 - 17.30 Uhr |
Wie leben Moslems in Berlin?
Besuch der Mevlana-Moschee, Teilnahme an einer Gebetszeit,
Gespräch mit moslemischen jungen Erwachsenen über deren Erfahrungen und Probleme im Alltag,
über deren Einstellungen und Beziehungen zum Christentum, über die Rolle der Frau im Islam
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09.00 - 12.30 Uhr |
"Um die Erinnerung wach zu halten..."
Besuch der Gedenkstätte Plötzensee und des Karmeliterinnenklosters in Charlottenburg
(Aussage und Anliegen der Gedenkstätte, Verbindung mit dem Karmeliterinnenkloster, Stellenwert eines solchen
spirituellen Zentrums in der Stadt Berlin), Teilnahme an einer Gebetszeit
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14.00 - 17.30 Uhr |
Als Jude in Berlin leben
Besuch des Centrum Judaicum (Neue Synagoge und Jüdisches Gemeindehaus),
Besichtigung der Ausstellung und der Kuppel, Gespräch zu Fragen des modernen Judentums
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Vier alternative Themenschwerpunkte des Faches GEOGRAPHIE
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09.00 - 12.30 Uhr |
Bedingungsfaktoren von Wirtschaftsstandorten
im Wandel der Zeit
Raumstrukturen und raumwirksame Prozesse des Industriestandortes Berlin,
insbesondere unter dem Gesichtspunkt von Regionalisierung und Globalisierung, untersucht an:
Siemens - ein Stück Berliner Industriegeschichte (Besichtigung von Siemensstadt)
Die Bedeutung des Standorts Berlin für das Weltunternehmen
Siemens früher und heute (Unternehmensentwicklung, Wandel der Standortfaktoren in seiner Wirkung auf Siemens)
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14.00 - 17.30 Uhr |
Die Bedeutung des tertiären Sektors für
die Wirtschaftskraft und die Arbeitsmarktsituation der Hauptstadtregion
Berlin, untersucht an:
Potsdamer Platz - das größte Dienstleistungszentrum
Deutschlands
Besuch des Dienstleistungszentrums der Daimler-Benz AG (Debis Haus)
Erläuterung der konkurrierenden Nutzungsansprüche und städtebaulichen Leitvorstellungen
hinsichtlich des Potsdamer Platzes; Wandel städtischer Strukturen unter dem Einfluss der Tertiärisierung
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09.00 - 12.30 Uhr |
Stadtentwicklung in Abhängigkeit von politischen Leitbildern
Städtebau in Berlin Ost und Berlin West im Vergleich
Typische Merkmale des Städtebaus in der Alt-Bundesrepublik und der DDR
Unterschiedliche Maßnahmen zu Entwicklung des Stadtbereichs (Stadtsanierung, Großwohnsiedlungen,
Verbesserung der Verkehrsstruktur, Bau von Trabantenstädten, Aussiedlung von Industrieunternehmen, Durchgrünung der Innenstadt)
Methodenübung: Auswertung von historischen und aktuellen Stadtplänen und -ansichten
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14.00 - 17.30 Uhr |
Stadtökologische Aspekte der Entwicklung
Berlins / Chancen und Probleme der Raumentwicklung unter dem Aspekt der
Nachhaltigkeit
Die Wasserversorgung und -entsorgung der Großstadt
Berlin
Besuch des Museums im Wasserwerk Friedrichshagen
Die Geschichte der Berliner Wasserversorgung und Stadtentwässerung
Nachhaltiges Wassermanagement für Berlin als zukunftweisendes Vorbild
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Vier alternative Themenschwerpunkte des Faches KUNST
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09.00 - 12.30 Uhr |
War die Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts
eine Bilderwelt der Gegensätze?
In der Sammlung Berggrün beschäftigen wir uns
mit den "Wegbereitern der Moderne" in der Kunst, wie z. B. Cézanne
oder von Gogh, die auch die Arbeit deutscher Künstler prägten.
Der Berliner Sammler Bergrün hat ca. 100 bedeutende Kunstwerke zusammengetragen,
von denen viele zur Zeit der Nationsozialisten aus deutschen Museen verbannt
wurden.
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14.00 -17.30 Uhr |
Wie setzte sich eine Künstlerin mit
dem Arbeiterleben - mit Leid und Not - auseinander?
Der Besuch im Käthe-Kollwitz-Museum ist eine Auseinandersetzung
mit den Werken dieser Künstlerin, die eng mit der deutschen Arbeiterbewegung
verbunden war. Im Jahre 1936 erhielt sie das Ausstellungsverbot, ihre Werke
wurden von den Nationalsozialisten aus öffentlichen Sammlungen entfernt.
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09.00 - 12.30 Uhr |
Welche handwerklichen und gestalterischen
Grundlagen bestimmen das Design?
Vergleich mit Beispielen eines vom Biedermeier bestimmten
Wohnens wird die Gestaltung des Bauhauses untersucht, einer Hochschule
für Gestaltung, die sich um klare und sachliche Formen von Alltagsgegenständen
und Architekturelementen bemühte. Im Bauhaus-Archiv beschäftigen
wir uns mit den einflussreichen Design- und Architekturbewegungen.
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14.00 - 17.30 Uhr |
Spiegelt die Malerei ab 1900 die Auswirkungen der
gesellschaftspolitischen Situation?
Die Sammlung der Neuen Nationalgalerie informiert über die
Formensprache der Klassischen Moderne: Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit.
An ausgewählten Werken untersuchen wir, wie z.B. das Großstadtleben die individuell
sehr unterschiedlichen Gestaltungsweisen der Künstler prägte.
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Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
Samstag
| 1. |
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09.00 - 10.00 Uhr |
Jugend in der DDR und zur Zeit der friedlichen Revolution
- Ein biografischer Bericht einer Zeitzeugin - |
| 2. |
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10.00 - 10.30 Uhr |
Pause |
| 3. |
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10.30 - 12.00 Uhr |
Offenes Gespräch mit der Journalistin Simon über die politische Einheit und
die zwischenmenschliche Spaltung Deutschlands |
| 4. |
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12.00 - 13.30 Uhr |
Mittagessen |
| 5. |
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13.30 - 14.15 Uhr |
Architekturgeschichte des Reichstags als Ausdruck von
Staatsräson und von Staatsverständnis |
| 6. |
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14.15 - 15.00 Uhr |
Fahrt zum Reichstagsgebäude + Sicherheitskontrolle |
| 7. |
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15.00 - 15.45 Uhr |
Arbeit und Aufgaben des Deutschen Bundestages |
| 8. |
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15.45 - 16.30 Uhr |
Besichtigung der Reichstagskuppel |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
Samstag
| 1. |
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Vormittag |
zur freien Verfügung (Die Zimmer müssen bis 09.00 Uhr geräumt sein.
Das Gepäck wird in einem speziellen Raum bis zur Abfahrt gelagert) |
| 2. |
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13.00 Uhr |
Rückfahrt |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
Samstag
| 1. |
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07.45 - 13.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr |
Auswertung / Dokumentation / Präsentation der Ergebnisse
Arbeit in einem der redaktionellen Teams (ganztägig) |
Weitere Termine zur Ausarbeitung müssen individuell vereinbart werden.
Die Dokumentation (4 - 6 Schreibmaschinenseiten) muss auf Diskette und in einer ausgedruckten Version bis zum 11.05.2001 beim zuständigen Fachlehrer abgegeben werden.
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Alle Planungsunterlagen für das Berlin-Projekt 2001 können hier im Word-Format und als
RTF-Text in einer ZIP-Datei in der jeweils aktuellen Version herunter geladen werden.
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