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Stadt Warendorf

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Marktplatz und St.Laurentius


St.Laur.    Markt

Der Marktplatz mit prächtigen Bürgerhäusern wird die gute Stube von Warendorf genannt. An seinem Nordrand steht das alte Rathaus, das jetzt unter anderem das Verkehrsamt beherbergt.

Hinter dem Rathaus liegt die Warendorfer Hauptkirche St.Laurentius, die auf eine Gründung des Bischof Liudger (+809) zurückgeht. St.Laurentius ist der Stadtpatron von Warendorf. In St.Laurentius befindet sich das Gnadenbild der "Glorreichen Jungfrau", das seit dem 18.Jahrhundert Wallfahrtsziel ist.

Das linke Foto von 1999 zeigt St.Laurentius vom Markt aus. Es wird überlagert von einer Federzeichnung von Elli Grützner aus 1928, sofern JavaScript funktioniert.

Im Rahmen von RAP 2K steht noch ein längerer Text zum Marktplatz und zur historischen Innenstadt zur Verfügung.




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St.Marien


Die zweite katholische Kirche in der Innenstadt ist St.Marien. Sie wurde 1911/12 neu erbaut. Der wuchtige Turm des Vorgängerbaus ist erhalten geblieben. Der allererste Kirchenbau an dieser Stelle entstand vermutlich kurz nach 1200; jedenfalls wird er schon 1253 urkundlich erwähnt. Der jetzige Pfarrer Hermann Kappelhoff war einige Jahre auch Lehrer am Gymnasium Laurentianum.

Das linke Foto von 1999 zeigt den alten Turm von St.Marien vom Münstertor aus. Es wird überlagert von einer Federzeichnung von Elli Grützner von 1928, sofern JavaScript funktioniert.

Die heutige Kirche (rechtes Foto) wurde 1911-1912 errichtet. Der alte Turm blieb stehen. Bis 1927 hatte der Turm auch noch eine Spitze.

Münstertor,St.Marien    St.Marien




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Christuskirche


Christuskirche 1899      Christuskirche 1999

Die evangelische Christuskirche liegt in den Grünanlagen des ehemaligen Stadtgrabens. Sie wurde 1898/99 im damals verbreiteten neugotischen Stil errichtet. Im Jahr 1999 konnte die evangelische Gemeinde mit einem großen Gemeindefest ihre 100jährige Kirche feiern.

Nach den wechselhaften Zuständen der Reformations- und Gegenreformationszeit wurde 1828 eine evangelische Kirchengemeinde in Warendorf rechtlich begründet.






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Theater am Wall


Theater am WallVor Jahren besaß Warendorf mehrere Kinos. Jetzt gibt es noch das Scala in der Klosterstraße hinter St.Laurentius. Das größte Kino war das Theater am Wall, das mit kompletter Bühnentechnik ausgestattet ist und auch für Theateraufführungen geeignet war und ist. Ein rühriger Verein kümmert sich jetzt um das Theater und hält es mit zahlreichen Veranstaltungen am Leben. Hier finden die Theatervorstellungen, meist Gastspiele, des Kulturrings statt. Und hier werden auch die Musicals der Gymnasien aufgeführt.

Ein längerer Text zum TaW wurde im Rahmen von RAP 2K geschrieben.






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Volkshochschule


VHS Der klassizistische Bau von 1828-30 an der Kurzen Kesselstraße beherbergt seit einigen Jahren die Volkshochschule Warendorf. Vorher war es das Gebäude der Aufbaurealschule und davor der Marienschule. Gegründet wurde es aber als Schulgebäude für das Gymnasium Laurentianum, das es bis 1928 blieb. Es ist das älteste erhaltene Gebäude des Laurentianum. Die Vorgängerbauten existieren nicht mehr. Wie die nachfolgenden Schulgebäude des Laurentianum wurde es am damaligen Rand der geschlossenen Wohnbebauung errichtet. So dokumentiert es auch das Wachstum der Stadt. Interessant ist, daß dieser seinerzeit sehr repräsentative Bau errichtet wurde, als die Stadt noch ganz unbedeutend war. Es hieß damals spöttisch, daß der Bau mehr Fenster habe als Schüler drin seien. Das Foto von 1999 wird von einer Federzeichnung von Elli Grützner von 1928 überlagert, sofern JavaScript funktioniert. Die Zeichnung zeigt das heutige VHS-Gebäude noch als Gymnasium Laurentianum.






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Altes Laurentianum


Altes Lau    Overberg

Das große rote Gebäude im Wilhelminischen Stil an der Freckenhorster Straße bestimmte lange Jahre die Warendorfer Stadtsilhouette mit. Es wurde als Lehrerseminar errichtet, war dann aber die längste Zeit von 1928 bis 1974 Schulgebäude für das Laurentianum und den angeschlossenen Aufbauzweig, aus dem das heutige Augustin-Wibbelt-Gymnasium wurde.

Jetzt befinden sich einige Abteilungen der Stadtverwaltung und die Kreismusikschule in dem Gebäude.






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Schädel eines Neandertalers in Warendorf


Vermutlich waren die Neandertaler nicht nur in Neandertal bei Düsseldorf zu Hause, wo 1856 Knochenreste eines Steinzeitmenschen gefunden wurden, sondern auch in Warendorf.

Neandertaler (29K)Vor zwei Jahren fand Hobby-Archäologe Josef Gora, der vom Eigentümer der Hartsteinwerke eine Suchgenehmigung erhalten hatte, Schädelfragmente, die die typischen Merkmale eines Neandertalers aufweisen. Auch Steingeräte, Geweihgeräte und eiszeitliche Tierknochen fand er in dem Sieb, das den von einem Saugbagger aus dem Kottrupsee gepumpten Sand von groben Bestandteilen, im wesentlichen Kieselsteinen jeder Größe, befreien soll. Er meldete den Fund dem Westfälischen Museum für Archäologie in Münster und übertrug auch die Besitzrechte an den Landschaftsverband.

Z.Zt. wird die Erbsubstanz des Fundes, der zwischen 70.000 und 40.000 Jahren alt sein dürfte, am Institut für Anthropologie in Tübingen untersucht und anschließend in Kiel das Alter des Knochens mit der C14-Methode. Mit abschließenden Ergebnissen kann Ende des Jahres gerechnet werden.

Wenn sich die Vermutungen bestätigen sollten, dürfte der Schädel des ältesten Warendorfers sicherlich die Attraktion im Bereich Steinzeit des neuen Archäologiemuseums in Herne werden.

Schade, eigentlich hätten wir doch gern den ältesten Mitbürger Warendorfs hierbehalten, sozusagen einen Neandertaler zum Anfassen. Aber wir können ihn ja demnächst in Herne besuchen.

Der Fundort, die Kottrupseen, war mehrfach Platz von archäologischen Untersuchungen. In einem Text zu RAP 2K wird mehr darüber geschrieben. Im Juni 2001 hat eine Gruppe aus der 8 A ein größeres Projekt über den Neandertalerfund am Kottrupsee durchgeführt. Teile dieses Beitrags für den Wettbewerb Join Multimedia 2001 werden auf eigenen Seiten dargestellt.

Alwin Frerich, 24.Feb.98,  ergänzt Juli 2001  





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JMM2001 Neandertaler
RAP2K Kottrupseen





Die Kottrupseen in Neu-Warendorf


Die Kottrupseen sind nicht natürlichen Ursprungs. Sie sind in den letzten hundert Jahren bei Entsandungen entstanden. Die Warendorfer Hartsteinwerke gewinnen dort ihr Ausgangsmaterial für ihre Produktion. Diese Firma, gegründet vom Mühlenbesitzer Kottrup und dem Textilkaufmann Schräder, feierte kürzlich ihr 100-jähriges Bestehen und gab aus diesem Anlaß eine interessante kleine Schrift heraus. Der Text stellt natürlich auch die Geschichte der Firma dar. Der Hauptteil bezieht sich jedoch auf die archäologischen Funde, die bei den Entsandungsarbeiten gemacht wurden und die diesem Ort eine überregionale Bedeutung verleihen.

Kottrupseen

Im Sand des Emsufers haben sich viele Bodendenkmale erhalten, die bei den Arbeiten eher zufällig zum Vorschein kamen. Mittlerweile ist der Fundort, die Kottrupseen, mehrfach Platz von gezielten archäologischen Untersuchungen. In einem Text zu RAP 2K wird mehr darüber geschrieben. Im Westfälischen Museum für Archäologie in Münster werden die Funde aus Neu-Warendorf an mehreren Stellen ausgestellt und der jüngste Fund, gleichzeitig der bedeutendste, das Schädelfragment eines Neandertalers, ist Star von Sonderausstellungen.

Kottrupseen

Sechs Fundstellen mit ganz verschiedenen Objekten gibt es mittlerweile:
  • 1995 fand der Sammler Josef Gora ein Schädelfragment und Steinwerkzeuge eines Neandertalers aus der Zeit vor mindestens 32000 Jahren.
  • Mittlerweile wurden etwa 8000 Knochenfunde von eiszeitlichen Tieren gefunden. Prunkstück ist der Schädel eines Moschusochsens.
  • 1982 wurden eiszeitliche Baumstämme gefunden.
  • In Neu-Warendorf wurden immer Urnen und Reste von Bestattungen gefunden. 1974 wurde eine komplette, unversehrte Grabanlage gefunden. Insgesamt wurden mehrere Grabanlagen aus verschiedenen Zeitaltern von der Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit gefunden.
  • 1997 entdeckte die Hebamme R.Pelkmann beim Baden einen Schädel, der zu einem Skelett aus der Bronzezeit gehört.
  • 1951 wurden Siedlungsspuren gefunden. Die Untersuchungen brachten Reste einer Siedlung aus dem frühen Mittelalter zum Vorschein. Verschiedene Gebäude-Typen konnten rekonstruiert werden.

Sachsensiedlung
 
Sachsensiedlung

Modell der rekonstruierten frühmittelalterlichen Siedlung aus dem Westfälischen Museum für Archäologie (ehemals in Münster).


Modell Steinzeithöhle    Tonscherbenrekonstruktion

Im Kunstunterricht bei Frau Nordhausen begaben sich Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche und rekonstruierten Geschirr aus Scherben und modellierten Steinzeithöhlen.




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