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Schön war er nicht, der Warendorfer Bahnhof, aber er funktionierte.
Mancher weiß schon gar nicht mehr wie die Gebäude aussahen. Und Fotos von damals
sind auch selten. Wer denkt schon daran etwas so alltägliches und langweiliges
zu fotografieren. Aber dann ...
Am Freitag dem dreizehnten
im Februar 1995 brach im Bahnhofsgebäude am frühen
Nachmittag ein Feuer aus, kurze Zeit später stand der ganze Bahnhof in Flammen.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt, aber das Gebäude war nicht mehr
zu retten. Kurze Zeit standen noch die Brandruinen, die jedenfalls oberflächlich gar nicht
so schlimm aussahen, dann wurde alles abgerissen und platt gemacht.
Das Gelände wurde ein Parkplatz, es gab nur noch ein paar
Unterstände für die wartenden Passagiere, der Kiosk zog in einen
Container in der Nähe um, eine Dixi-Toilette wurde aufgestellt un die
Deutsche Bahn hatte zwei Fahrkartenautomaten einrichten lassen. Wie es hier weitergehen
sollte, war erst mal unklar, aber so konnte es jedenfalls nicht bleiben.
Die folgenden beiden Fotos zeigen den erbärmlichen Zustand
von 1999. Zu sehen
sind allerdings nur die Bahnsteige. Der Eindruck wäre noch schlimmer, wenn das ganze
Umfeld abgebildet wäre.
Irgendwann begannen dann die Planungen und
im Sommer 2001 konnte
die Öffentlichkeit die Planungen bestaunen. Der gesamte Bahnhofsbereich sollte umgestaltet
und neu bebaut werden. Und das Bahnhofsgebäude selbst wäre der repräsentative
Höhepunkt geworden. Auf Zeichnungen und an Modellen konnte man die ganze
Pracht bestaunen.
Bis zum Dezember
2003 klärte sich die Situation. Das Gelände war umgestaltet,
die Bahnsteige und der Tunnel renoviert. Eine Fahradstation wurde eingerichtet. Die
Bushaltestellen wurden integriert. Das ganze nennt sich ÖPNV/SPNV-Verknüpfungspunkt.
Den Eisenbahnbetrieb übernahm ein neuer Träger: die Nordwestbahn. Alles sieht jetzt
ordentlich aus. Nur eins fehlt immer noch, das Bahnhofsgebäude.
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Das ist keine beabsichtigte
Grünfläche, sondern das Grundstück für das geplante Bahnhofsgebäude. |
| Bahnsteige und Tunnel 2004,
Blick in Richtung Zumlohstraße. |
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Bahnsteige und Tunnel 2004,
Blick in Richtung August-Wessing-Damm und Christuskirche. |
| Blick in Richtung
August-Wessing-Damm und Christuskirche. Hinten links das neue
Geschäftshaus am Bahnhofsvorplatz. |
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Es eröffnen sich einige neue
Ausblicke, hier zum Freckenhorster Tor. |
| Blick nach Westen. Links, wo
früher eine Rampe, ein drittes Gleis und Betriebsgelände waren, stehen jetzt
Wohnhäuser. Rechts, der flache, rote Bau ist die Fahradstation. |
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Ein Zug des neuen Betreibers
Nordwestbahn. |
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