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Wasserstraßen

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Weser-Wasserstraßenkreus bei Minden, Weser / Mittellandkanal Nasses Dreieck bei Ibbenbüren, Dortmund-Ems-Kanal / Mittellandkanal Schleusenpark Herichenburg/Waltrop, 2 Schleusen, 2 Hebewerke Stadt Warendorf die Emsquelle bei Stukenbrock in der Senne Wesel-Datteln-Kanal Schleuse Ahsen Hafen Osnabrück Stadt Münster Kanalüberführung Gelmer, Ems / Dortmund-Ems-Kanal



 

Ems und Dortmund-Ems-Kanal



Als unscheinbares Rinnsal entspringt am Südwesthang des Teutoburger Waldes zwischen Hövelhof und Stukenbrock in der Senne die Ems, der kleinste Strom Deutschlands.

Die Ems wird 331 km lang. Ein Drittel davon ist der nicht schiffbare Oberlauf der Ems durch Westfalen, über Rheda-Wiedenbrück, durch unsere Stadt Warendorf, durch Telgte bis Greven.

Bei Rheine ist die Ems für kleine Schiffe befahrbar. Von Rheine aus kann man mit dem "Emsköppken" Fahrten auf der Ems unternehmen.

Der Mittelteil von Greven über Rheine, Lingen und Meppen bis Haren durch das Emsland ist für kleinere Schiffe geeignet. Der gewerbliche Schiffsverkehr benutzt jedoch den parallel verlaufenden Dortmund-Ems-Kanal, der bei Papenburg endet.

Etwas weiter südlich bei Haren beginnt der schiffbare Unterlauf der Ems. Bei Papenburg ist die Ems 90 m breit, bei Leer schon 210 m und bei Emden dann 700 m. Von Papenburg an ist die Ems tideabhängig und für seegängige Schiffe mit besonderen Maßnahmen schiffbar; man erinnere die spektakulären Überführungsfahrten der riesigen Schiffsneubauten der Meyer-Werft in Papenburg.


Galaxy bei Papenburg
Ein riesiges Schiff - die Galaxy - auf dem Weg von Papenburg zur Nordsee


Der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) verbindet das Ruhrgebiet mit der Nordsee. Darüberhinaus ist eine Teilstrecke auch eine wichtige West-Ost-Verbindung. Insgesamt ist der mittlere Teil des DEK ein ganz wichtiger Baustein des europäischen Wasserstraßennetzes, weil er den Rhein mit dem Mittellandkanal und damit mit der Weser und der Elbe verbindet.

Der DEK wurde in nur 7 Jahren erbaut und 1899 feierlich eröffnet. Bei seiner Eröffnung war er noch ohne Verbindung zu den großen Flüssen Rhein, Weser und Elbe. Diese Verbindungen wurden ab 1905 geschaffen und erst 1938 war das mit der Inbetriebnahme des Mittellandkanals bis zur Elbe beendet. Der DEK ist von Dortmund bis Papenburg rund 225 km lang bei einem Höhenunterschied von 70 m über 15 Kanalstufen.

Der DEK beginnt in Dortmund auf Höhe 70 m über NN. Bei Waltrop/Henrichenburg kommt man über eine moderne Doppelschleuse oder ein Hebewerk auf die Höhe 56,50 m. An dieser Stelle im Raum Datelln treffen mehrere Kanäle zusammen und es gibt vier Abstiegsbauwerke, davon zwei in Betrieb. Hier befindet sich auch das Museum "Hebewerk Henrichenburg", ein Ausflugspunkt besonderer Güte.

Schleuse Münster 2003
Eine der Schleusen von Münster, 2003
Der DEK verläuft auf dem Niveau 56,50 m bis Münster. Dort befindet sich eine Schleuse mit 6,20 m Hub auf das Niveau 50,30 m. Derzeit wird der Kanal für das Europaschiff mit 1350 t und Schubverbände ausgebaut. Viele neue Brücken und manche andere Baumaßnahmen bezeugen das. In Münster werden jetzt die Schleusen neu gebaut.

Wenig nördlich von Münster bei Gelmer quert der DEK die EMS auf einer Kanalüberführung. Die Ems ist hier gerade 10 m breit.

KanalBis in den Raum Ibbenbüren bleibt der Kanal auf dem Niveau 50,30 m. Dort bei Bevergern/Hörstel zweigt vom DEK der Mittellandkanal ab. Diese Stelle wird "Nasses Dreieck" genannt.

Kurz hinter der Abzweigung des Mittellandkanals liegen die Schleusen von Bergeshövede. Hier steigt man ab auf 46,80 m. Von Dortmund aus ist Bergeshövede nach Henrichenburg und Münster die dritte von insgesamt 15 Kanalstufen mit Abstiegsbauwerken des DEK. Bei Papenburg endet der DEK und öffnet sich in die hier schiffbare Ems.

Den DEK gibt es jetzt mehr als 100 Jahre. Seine Bedeutung als Nord-Süd-Verbindung vom Ruhrgebiet zur Nordsee ist nicht mehr ganz so groß. Aber die ersten 100 km bis Bergeshövede sind jetzt ein sehr wichtiges Verbindungsstück zum Mittellandkanal und damit ein wesentlicher Teile der West-Ost-Verbindung vom Rhein bis Berlin und weiter.

Wie wichtig der DEK ist, wurde 2005/2006 unfreiwillig deutlich, als im Oktober 2005 bei Olfen der Kanal undicht wurde und sich in die Lippe entleerte. Viele Wochen lang war der DEK unpassierbar und es gab eine Schiffsverbindung von der Elbe zum Rhein nur mit Ausweichen nach Norden und einem weiten Umweg über Holland. Das Foto zeigt den entleerten DEK bei Olfen am 13.Oktober 2005.

Dortmund-Ems-Kanal bei Olfen, Okt.2005
Der entleerte Dortmund-Ems-Kanal bei Olfen im Okt.2005



Hebewerke
 
Hebewerksbetrieb
 
Schleusenbetrieb
 
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Das Nasse Dreieck



Nasses Dreieck Dortmund-Ems-Kanal / Mittellandkanal


Westlich von Ibbenbüren ist der Teutoburger Wald nur noch als flache Hügelkette erkennbar. Am Südrand verläuft der Dortmund-Ems-Kanal nach Nordwesten. Er verbindet das Ruhrgebiet und über weitere Kanäle den Rhein mit der Nordsee bei Emden. Vor fast 90 Jahren wurde außerdem mit dem Mittellandkanal ein Wasserweg zur Weser und zur Elbe geschaffen. Hier im Raum Bevergern/Hörstel/Bergeshövede bei Ibbenbüren beginnt außerdem der Mittellandkanal, der vor etwa 90 Jahren als Wasserweg zur Weser und zur Elbe geschaffen wurde. Die Anlage aus Schleusen und Hafen, ist bekannt als das Nasse Dreieck.

Das Nasse Dreieck war früher eine wichtige Station für die Binnenschiffahrt. Davon zeugen noch heute der Hafen, die Bunkerstationen und die anderen Einrichtungen. Bis in die 60er Jahre gab es hier ein Internat, die Schule für die Kinder der Binnenschiffer. Aber jetzt liegt dieser Punkt in eher idyllischer Ruhe. Die Gemeinde hat hier Wanderwege und einen Aussichtspunkt mit Gedenkstein geschaffen. Die Schiffe, die auf dem Mittellandkanal erst mal keine Schleusen zu überwinden haben, fahren hier meist zügig vorbei.




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Wesel-Datteln-Kanal



Wesel-Datteln-Kanal, Schleuse Ahsen


Der Kanal ist für das Europaschiff ausgebaut. Er verläuft am Nordrand des Ruhrgebiets vom Rhein bei Wesel bis zum Dortmund-Ems-Kanal bei Datteln. Der Kanal muss einen Höhenunterschied 41,10 m überwinden. Der Rhein hat bei Wesel ein Normalniveau von 15,44 m über NN und der Dortmund-Ems-Kanal bei Datteln verläuft bei 56,50 m über NN. Mit sechs Schleusen - Friedrichsfeld, Hünxe, Dorsten, Flaesheim, Ahsen und Datteln - wird dieser Höhenunterschied bewältigt. Das Bild zeigt die Schleuse Ahsen mit einem Hub von 7,60 m.

Neben dem Rhein-Herne-Kanal ist der Wesel-Datteln-Kanal ein wichtiges Stück des europäischen Wasserstraßennetzes. Er ist Teil der West-Ost-Verbindung vom Rhein nach Berlin und weiter.




Hebewerke
 
Hebewerksbetrieb
 
Schleusenbetrieb
 
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Kanalüberführung Gelmer



Ems, Kanalüberführung Gelmer bei Münster


Bei Gelmer, nördlich von Münster, kreuzt der Dortmund-Ems-Kanal die Ems, die hier gerade mal 10 m breit ist. Der Kanal liegt hier zwischen Dämmen deutlich höher als die Landschaft und wird mit einer Brücke über die Ems geführt. Das Bild zeigt die alte Kanalüberführung. Der Kanal ist mittlerweile für das Europaschiff ausgebaut und einige alte Fahrten sind stillgelegt, so auch hier bei Gelmer. Hier wird ein Teil des alten Kanals für Freizeitzwecke genutzt, während daneben die Schiffahrt die neue Fahrt nutzt.

Kanalüberführung Gelmer, Absperrtor
Kanalüberführung Gelmer, ein Absperrtor im alten Teil des DEK

Kanalüberführung Gelmer
Kanalüberführung Gelmer, die Ems, hinten die Kanalbrücke mit der aktuellen Überführung des DEK

Kanalüberführung Gelmer, Absperrtor
Die alte Kanalüberführung bei Gelmer, unten die Ems

Kanalüberführung Gelmer, Absperrtor
Kanalüberführung Gelmer, Blick in den trockenen Trog der alten Kanalbrücke




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Henrichenburg

Zwei Hebewerke, zwei Schleusen



Henrichenburg
Altes Hebewerk Henrichenburg
An diesem Ort im Raum Datteln/Waltrop trifft der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) auf den Rhein-Herne-Kanal. Von Dortmund aus müssen Schiffe von 70 m über NN 13,50 m tief auf das Niveau des Rhein-Herne-Kanals bei 56,50 m über NN absteigen. Das ist eine von 20 Stufen des DEK von Dortmund bis zur Nordsee.

Immer größere Binnenschiffe machten mehrfach eine Erweiterung der Kapazitäten nötig und so sind an diesem Ort insgesamt vier Schleusen oder Hebewerke entstanden. Zum Vergleich die Kammergrößen bzw. Troggrößen der vier Abstiegsbauwerke:

  altes
Hebewerk
alte
Schleuse
neues
Hebewerk
neue
Schleuse
eingeweiht 1899 1914 1962 1989
stillgelegt 1962 1989  
Länge 68 m 93 m 90 m 190 m
Breite 8,60 m 10 m 12 m 12 m
Tiefgang 2,50 m 3,15 m 3,00 m 4,00 m

1899 wurde das alte Hebewerk eingeweiht. Bereits 1912/14 wurde eine Schachtschleuse hinzugefügt. 1962 wurde das alte Hebewerk durch ein neues Hebewerk ersetzt, das derzeit für mittlere Schiffe benutzt wird. Ein Hebewerk ist im Betrieb erheblich günstiger als eine Schleuse, aber für moderne Binnenschiffe wurde auch das neue Hebewerk bald zu klein, so daß für große Schiffe 1989 eine neue Schachtschleuse in Betrieb genommen wurde. So befinden sich jetzt in Waltrop-Henrichenburg auf engstem Raum vier interessante Anlagen. Es gibt in Deutschland nur fünf Hebewerke. Das sind die beiden Bauwerke in Waltrop, eine Anlage bei Magdeburg/Rothensee, eine bei Eberswalde/Niederfinow und eine bei Lüneburg.

neues Hebewerk Die vier Abstiegsbauwerke wären allein schon sehenswert; es wird aber noch gesteigert, indem die beiden alten Anlagen sorgfältig restauriert wurden, das alte Hebewerk zum Museum wurde und an der neuen Schleuse eine Ausstellungshalle eingerichtet wurde. Somit ist dieser Ort ein Ziel erster Güte für Exkursionen oder Familienausflüge. Die Kanalstufe Henrichenburg/Waltrop war 1999 ein Programmpunkt der Exkursion des Laurentianum-Kollegiums. Mit einem Fahrgastschiff kann man außerdem Rundfahrten auf den Kanälen unternehmen.

In der Ausstellungshalle wird über Kanäle, das moderne Wasserstraßennetz, Schleusen und Hebewerkstechnik ausführlich informiert. Der Eintritt für die Ausstellung berechtigt auch zum Betreten des Geländes der neuen Schleuse und des neuen Hebewerks.


alte Schleuse Henrichenburg   neue Schleuse Henrichenburg
alte Schleuse Henrichenburg
 
neue Schleuse Henrichenburg

Das alte Hebewerk ist insgesamt zu einem sehr sehenswerten Museum ausgebaut worden. Dazu gehört auch ein Museumshafen mit mehreren typischen Binnenschiffen. Das Museum in Henrichenburg wurde 1995 mit dem internationalen Preis "Museum des Jahres" ausgezeichnet. Im Jahr 1999 wurde zum 100.Hebewerks-Geburtstag der Museumshafen mit historischer Helling und weiteren Highlights offiziell eröffnet.

Beide Ausstellungen (Schleuse und altes Hebewerk) werden von unterschiedlichen Trägern unterhalten. Es ist deshalb sehr erfreulich, dass für beide Ausstellungsorte eine kombinierte Eintrittskarte erhältlich ist.

Westfälisches Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Schiffshebewerkmuseum
Am Hebewerk 2, 45731 Waltrop
Telefon:  02363/9707-0      Schiffshebewerk@lwl.org
Telefax:  02363/9707-12     www.schiffshebewerk-henrichenburg.de
Eintrittspreise: Erwachsene 2,60 Euro Kinder/Schüler 1,10 Euro Familientageskarte 4,10 Euro

Wasser- und Schiffahrtsamt Duisburg-Meiderich Schleuse und Schiffshebewerk Henrichenburg Ausstellungshalle Recklinghäuser Straße, 45731 Waltrop Telefon: 02363/63219

Karte




Hebewerke
 
Hebewerksbetrieb
 
Schleusenbetrieb
 
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Das Wasserstraßenkreuz bei Minden



Minden Am Wasserstraßenkreuz bei Minden kreuzt seit 1915 auf einer Brücke der Mittellandkanal die Weser. Die alte Brücke wurde im Jahr 1998 durch eine neue, größere Brücke ersetzt und damit ein Nadelöhr für den Schiffsverkehr beseitigt. Das Wasserstraßenkreuz in Minden ist das größte seiner Art in Europa. Allerdings hat es seit Okt.2003 Konkurrenz im Elbe-Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg, das in seinen Dimensionen noch größer ist.

Der nördliche Abstieg vom Mittellandkanal zur Weser erfolgt über eine Schachtschleuse. Im östlichen Hafengebiet kann man über zwei kleinere Schleusen ebenfalls den Höhenunterschied zwischen Kanal und Weser überwinden.

Vom Oberhafen aus kann man mit Fahrgastschiffen eine Fahrt auf dem Kanal auf dem Brückenbauwerk über die Weser, durch die beiden kleineren Schleusen dann hinab zur Weser, auf der Weser unter dem Kanal hindurch zur Schachtschleuse machen und dann in der Schachtschleuse wieder zum Oberhafen hinaufsteigen.


Weserkreuz

An der Schachtschleuse befindet sich ein sehenswertes Informationszentrum. Es ist täglich, auch am Sonntag, von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 2,- DM für Erwachsene und 1,- DM für Kinder. Neben Informationen zum Weserkreuz bei Minden wird ganz generell über die Wasserstraßen informiert. Viele Modelle machen diese Ausstellung zusätzlich sehenswert.

Einige Kilometer weiter südlich von Minden und nördlich von Bad Oeynhausen liegt die Porta Westfalica, wo sich die Weser durch ein enges Tal aus dem Weserbergland den Weg in die Norddeutsche Tiefebene gebahnt hat.




Schleusenbetrieb
   
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Der Mittellandkanal



Vor und nach dem 1.Weltkrieg wurde der Mittellandkanal (MLK) als West-Ost-Wasserstraße gebaut. Der MLK verbindet den Dortmund-Ems-Kanal mit der Elbe. Damit wurde die Binnenschiffahrt vom Rhein bis nach Russland möglich. Von Basel bis Berlin kann man heute über den Rhein, den Rhein-Herne-Kanal, den Dortmund-Ems-Kanal, den MLK und den Elbe-Havel-Kanal kommen. Von Rotterdam nach Prag geht die Route über den Rhein, den Wesel-Datteln-Kanal, den Dortmund-Ems-Kanal, den MLK, die Elbe und die Moldau. Wichtige Industrieräume wie Ibbenbüren, Minden, Hannover, Peine, Braunschweig, Wolfsburg und Magdeburg liegen direkt am Kanal. Weitere Räume wie Osnabrück, Hannover-Linden, Hannover -Misburg, Hildesheim und Salzgitter
Hafen Osnabrück
Binnenhafen Osnabrück
sind durch kurze Stichkanäle mit dem MLK verbunden.

Der Kanalbau wurde 1906 begonnen. Erst 1938 war der Kanal mit dem Anschluss an die Elbe bei Magdeburg/Rothensee fertig gestellt. Ein vollausgebautes Elbe-Wasserstraßenkreuz war geplant, wurde jedoch nicht mehr gebaut. Erst jetzt wird es im Oktober 2003 in Betrieb genommen. Der Kanal war ursprünglich für Schleppverbände und Schiffe von 600 t bis 1000 t ausgelegt. In den 60er Jahren bis heute wurde der MLK, wie andere Kanäle auch, auf das sogenannte Europaschiff (1350 t Tragfähigkeit, 80-85 m Länge, 9,50 m Breite, 2,50 m Tiefgang) ausgebaut. Der Ausbau läßt auch die Schiffahrt mit den Großmotorschiffen (110 m Länge, 11,40 m Breite, 2,80 m Tiefgang) und Schubverbänden zu.

Die Höhenunterschiede sind gering. Bei Bevergern beginnt der MLK mit 50,30 m über NN am Nassen Dreieck. Auf diesem Niveau kreuzt er auch die Weser und ohne Schleusen kommt man in den Raum Hannover. Dann folgt die Schleuse Anderten mit Niveau 65,00 m und die Schleuse Sülfeld mit Niveau 56,00 m und auf diesem Niveau kommt man bis zur Elbe bei Magdeburg/Rothensee. Die Elbe liegt dann bei 38,49 m über NN und der Elbe-Havel-Kanal bei 37,45 m.

Zwei große Flussüberquerungen gibt es am MLK: einmal bei Minden das Weser-Wasserstraßenkreuz und dann das Elbe-Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg/Rothensee. Dort blieb der Wasserweg über Jahrzehnte provisorisch. Nur mit einem Umweg über Magdeburg und die Elbe konnte man weiter nach Osten kommen. Im Oktober 2003 wird hier das neue Wasserstraßenkreuz in Betrieb genommen. Mit einer gewaltigen Kanalbrücke und neuen Schleusen ist die West-Ost-Verbindung dann durchgängig.


MLK bei Wolfsburg   Elbe-Kanalbrücke bei Magdeburg
MLK bei Wolfsburg
 
Elbe-Kanalbrücke bei Magdeburg






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