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| Freckenhorster Taufstein |
Die Geschichte Freckenhorst beginnt
mit einer Legende um einen Schweinehirt Freckyo des sächsischen Edlen Everword,
der bei seiner Arbeit im Wald eine Lichterscheinung hatte. Über dies
unterrichtet er seinen Herrn, der wiederum im Traum die Anweisung erhielt,
den Ort der Lichterscheinung Gott zu schenken. Dieser tat, wie ihm befohlen
wurde und er errichtet eine Kapelle, die der heutigen Petrikapelle am Markt
entspricht. Dies war aber noch nicht genug, denn Everword stiftete in unmittelbarer
Nähe der Kapelle ein Kloster, aus dem sich das Stift mit der heutigen
Kirche entwickelte. Die 1129 dem Heiligen Bonifatius geweihte Kirche ist
noch heute eine der bedeutensten Werke der romanischen Baukunst Westfalens.
Ebenso ist der Taufstein das wichtigste steinerne Taufbecken Deutschlands
aus dem 12. Jahrhundert.
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| Stiftskirche St.Bonifatius Freckenhorst |
Seit dem 14. Jahrhundert besitzt
Freckenhorst ein eingeschränktes Stadt- und Marktrecht. Allerdings
blieben das Stift und seine Äbtissin bestimmend für das bürgerliche
Leben. Hieraus erklärt sich auch, daß nicht das Rathaus, sondern
das Schloß als Sitz der Äbtissin der bemerkenswerteste Profanbau
Freckenhorst ist. Doch Freckenhorst umfaßte bis zum Ende des 19.
Jahrhunderts kaum mehr als 2000 Einwohner, wobei in der Nachkriegszeit
die Einwohnerzahl durch den Zuzug Ausgebombter und Heimatvertriebener,
aber auch durch eine druchaus blühende Kleinstadtindustrie, bis auf
ungefähr 9000 Einwohner angewachsen ist. 1975 wurde jedoch Freckenhorst
durch die nächst größere Verwaltungseinheit Warendorf die
Selbstständigkeit genommen und so kam es, daß Freckenhorst,
zumindest von der Verwaltung, ein Teil Warendorfs wurde.
Das rechte, aktuelle Foto der Stiftskirche St.Bonifatius wird überlagert
von einer Federzeichnung von Elli Grützner von 1928, sofern JavaScript funktioniert.
die beiden unteren Fotos, Freckyo-Brunnen auf dem Stiftsmarkt und Erinnerung an
den ehemaligen Bahnhof, stammen von 1999.
Im Rahmen des Projekts RAP 2K sind zwei weitere Texte über Freckenhorst entstanden: Zum Kreuzkloster und zum Textilbetrieb Zurwieden. Henning Stickel berichtet auf einer eigenen Seite
über den Freckenhorster Mittwochstreff und
Johannes Tönne berichtet über die Stiftskirche.
Eine Gruppe aus der 9.Klasse hat über die Stiftskirche einen
Join Multimedia 2001 Beitrag gemacht.
Ralf Klüsener, Quelle: K.Gruhn/J.Meister "Freckenhorst und seine Stiftskirche"
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| Freckyo-Brunnen, Stiftsmarkt Freckenhorst |
Erinnerung an
den Bahnhof Freckenhorst |
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