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Warendorfs Umgebung 1

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Warendorfer Stadtteile



Die Warendorfer Kernstadt ist nicht nur über ihre mittelalterlichen Stadtgrenzen weit hinausgewachsen, sondern es wurden in verschiedene Phasen auch die umliegenden Bauernschaften eingemeindet. Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurden dann auch die umliegenden Dörfer und die Stadt Freckenhorst mit der alten Stadt Warendorf zu einer neuen Stadt vereinigt.

Freckenhorst geht zurück auf das 851 gegründete Damenstift. Die 1129 geweihte romanische Stiftskirche ist eins der bedeutendsten Baudenkmäler Westfalens. Rund um den Stiftsmarkt entwickelte sich die Gemeinde Freckenhorst. Im Ortsteil Freckenhorst leben heute etwa 9000 Einwohner.

Vinn. (11K)
Kloster Vinnenberg bei Milte
Hoetmar wird auch bereits 851 urkundlich erwähnt. Hoetmar ist ein landwirtschaftlich geprägter Ortsteil mit einigen industriellen Kleinbetrieben. Alljährlich ist die Wallfahrtskapelle in der Bauernschaft Buddenbaum Ziel von Prozessionszügen.

Milte wird um 1146 urkundlich erwähnt. Im Dorf leben heute 1900 Einwohner. Unweit vom gut erhaltenen Ortskern liegt das Zisterzienserinnenkloster Vinnenberg, einer der ältesten Marienwallfahrtsorte des Münsterlandes. Sehenswert ist die alte Wassermühle in Vinnenberg.

Einen und Müssingen sind zwei Dörfer, die bei der Verwaltungsreform zusammengefaßt wurden. Einen liegt nördlich der Ems und Müssingen südlich. Einen wurde beim Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" als Golddorf ausgezeichnet.




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Freckenhorst - eine Stadt mit Geschichte



Taufstein (13K)
Freckenhorster Taufstein
Die Geschichte Freckenhorst beginnt mit einer Legende um einen Schweinehirt Freckyo des sächsischen Edlen Everword, der bei seiner Arbeit im Wald eine Lichterscheinung hatte. Über dies unterrichtet er seinen Herrn, der wiederum im Traum die Anweisung erhielt, den Ort der Lichterscheinung Gott zu schenken. Dieser tat, wie ihm befohlen wurde und er errichtet eine Kapelle, die der heutigen Petrikapelle am Markt entspricht. Dies war aber noch nicht genug, denn Everword stiftete in unmittelbarer Nähe der Kapelle ein Kloster, aus dem sich das Stift mit der heutigen Kirche entwickelte. Die 1129 dem Heiligen Bonifatius geweihte Kirche ist noch heute eine der bedeutensten Werke der romanischen Baukunst Westfalens. Ebenso ist der Taufstein das wichtigste steinerne Taufbecken Deutschlands aus dem 12. Jahrhundert.

St.Bonifatius
Stiftskirche St.Bonifatius Freckenhorst
Seit dem 14. Jahrhundert besitzt Freckenhorst ein eingeschränktes Stadt- und Marktrecht. Allerdings blieben das Stift und seine Äbtissin bestimmend für das bürgerliche Leben. Hieraus erklärt sich auch, daß nicht das Rathaus, sondern das Schloß als Sitz der Äbtissin der bemerkenswerteste Profanbau Freckenhorst ist. Doch Freckenhorst umfaßte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts kaum mehr als 2000 Einwohner, wobei in der Nachkriegszeit die Einwohnerzahl durch den Zuzug Ausgebombter und Heimatvertriebener, aber auch durch eine druchaus blühende Kleinstadtindustrie, bis auf ungefähr 9000 Einwohner angewachsen ist. 1975 wurde jedoch Freckenhorst durch die nächst größere Verwaltungseinheit Warendorf die Selbstständigkeit genommen und so kam es, daß Freckenhorst, zumindest von der Verwaltung, ein Teil Warendorfs wurde.

Das rechte, aktuelle Foto der Stiftskirche St.Bonifatius wird überlagert von einer Federzeichnung von Elli Grützner von 1928, sofern JavaScript funktioniert. die beiden unteren Fotos, Freckyo-Brunnen auf dem Stiftsmarkt und Erinnerung an den ehemaligen Bahnhof, stammen von 1999.

Im Rahmen des Projekts RAP 2K sind zwei weitere Texte über Freckenhorst entstanden: Zum Kreuzkloster und zum Textilbetrieb Zurwieden. Henning Stickel berichtet auf einer eigenen Seite über den Freckenhorster Mittwochstreff und Johannes Tönne berichtet über die Stiftskirche. Eine Gruppe aus der 9.Klasse hat über die Stiftskirche einen Join Multimedia 2001 Beitrag gemacht.



Ralf Klüsener, Quelle: K.Gruhn/J.Meister "Freckenhorst und seine Stiftskirche"    
Freckyo    Bahnhof
Freckyo-Brunnen, Stiftsmarkt Freckenhorst Erinnerung an den Bahnhof Freckenhorst



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Buddenbaum - Heitwerths Mühle



Ostwärts von Hoetmar, nahe bei der Wallfahrtskapelle Buddenbaum, liegt leicht erhöht und weithin sichtbar Heitwerths Mühle. Der Kopf mit den Flügeln ist zwar entfernt, aber der Mühlenturm ist sehr gut erhalten und im Innern ist auch ein Mahlgang noch vorhanden. Die Mühle wurde 1856 erbaut und war bis 1959 in Betrieb. Alljährlich am 2.Pfingstag ist Mühlentag und da öffnet sich auch Heitwerths Mühle für das breite Publikum. Das Foto von Sebastian Sokolowski zeigt am Mühlentag 2000 den Sohn des Müllers Jochen Heitwerth, der 1995 am Lau das Abitur machte. Ganz rechts steht sein ehemaliger Mathelehrer.

Heitwerths Mühle    Mühlentag 2000
Heitwerths Mühle Buddenbaum Hoetmar Mühlentag 2000, 4 v.links: Jochen Heitwerth Abi '95





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