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Gymnasium Laurentianum
[  Unser Schule  ]
 

   7. Juli 2001


Mit Hammer und Meißel die
Fehler von 1974 beheben.

Sanierungsarbeiten am Laurentianum haben begonnen

Renovierung am Lau, Foto: Skerhutt
Nur noch die Blumen in den Kübeln schmücken das eingehüllte Lau. Die Sträucher am Gebäude wurden zum Beginn der Sanierung entfernt.    Foto: Thomas Skerhutt
-tsk-  Warendorf.  "Ich bin froh, dass wir wenigstens noch die Abiturentlassungen nicht auf der Baustelle durchführen mussten", beschreibt Marlis Ermer, Direktorin des Gymnasium Laurentianum den Beginn der Fassadenrenovierung am Laurentianum. Die diesjährigen Abiturienten waren erst einmal die Letzten, die sich "von dem Betonbunker" in seinem alten Outfit verabschiedeten.
   Den Anfang der Sanierungsarbeiten machen in diesem Sommer die Südseite und der Verwaltungsbereich. Zum Beginn des neuen Schuljahres will man die Sanierungsarbeiten an der Fassade abgeschlossen haben. Voraussetzung ist gutes Wetter, da die Chemikalien und Mittel, die die Handwerker verwenden, sich nur bei trockener Witterung verarbeiten lassen. Eine Schlecht-Wetter-Periode könnte den Schülerinnen und Schülern am 20. August also einen Empfang auf der Baustelle bereiten.
   Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das eigentliche Schadensbild. Vor zwei Jahren leitete die Stadt Untersuchungen ein, nachdem man von Bauten aus den Siebziger Jahren, in denen auch das Lau entstanden ist, einige Erfahrungswerte über Probleme bei dieser Bauweise gewonnen hatte. Daraufhin wurde das Sanierungsverfahren eingeleitet, da man nach stichprobenartigen Untersuchungen feststellte, dass durch undichte Fugen und Risse in den Wänden die ersten Feuchteschäden aufgetreten waren.
   Horrorgeschichten, die nach den Sommerferien 2000 bei den Schülern die Runde machten, die munkelten, dass teilweise Wände herauszufallen drohten, erwiesen sich jedoch als reine Fantasie. "Die Stahlwinkel än der Innenseite der Schule halten mit langen Gewindestangen die Außenplatten fest, deren Aufhängungen mit der Zeit angegriffen wurden", heißt es von Seiten der Stadt. Diese Mängel seien teilweise auch aufgetreten, weil man in den vergangenen Jahren mit vielen neuen Materialien gearbeitet habe, deren tatsächliche Haltbarkeit nicht bekannt war.
   Die sanierte Fassade wird mit einer Schutzschicht bestrichen, die sich bewährt hat und das Laurentianum vom Image des "grauen Betonklotzes" befreien wird. Die neue Farbe haben die Schüler schon an dem sanierten Treppenhaus an der Südfront gesehen. Die Arbeiten an der Lateinschule kosten rund eine halbe Million Mark. Nach den Sommerferien werden dann die Arbeiten an der Nord- und Ost-Fassade ausgeschrieben, die im Sommer 2002 durchgeführt werden sollen und in etwa den gleichen Umfang haben werden. Wenn alles gut läuft, wird vielleicht schon 2002 die Sporthalle saniert, spätestens ist jedoch 2003 damit zu rechnen.


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