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Gymnasium Laurentianum
[  Die SV am Lau  ]
 


Schülervertretung des Laurentianums organisiert Fortbildungswochenende

Seminar soll SV-Arbeit praxisnaher gestalten

SV Seminar 2000 in Bielefeld

Knapp 40 Schüler und zwei Lehrer machten sich von Freitag bis Sonntag auf den Weg in die Jugendherrberge nach Bielefeld, um über die Rechte und Pflichten der Schülervertreter zu diskutieren und sich zu informieren.
Aufgerufen zu dieser erstmaligen Veranstaltung, zu der alle Klassensprecher und Stufenvertreter eingeladen waren, hatte die Schülervertretung des Gymnasiums Laurentianums, die auch die Organisation, sowie einen Großteil der Kosten übernahm.
"Unser Ziel war es mehr über die Wünsche der Schüler an unserer Schule zu erfahren" betont Jan Meiners, Schülersprecher am Lau. "Denn oft war es so, dass die SV kaum Rückmeldungen aus den Reihen der Schüler erhielt und wir so auch nie genau wußten, wie unsere Arbeit überhaupt aufgenommen wurde bzw. was wir hätten verbessern können."
Genau um diese Nähe zu den Wünschen der Schüler herzustellen wurden in Bielefeld einzelne Gruppen gebildet, die Verbesserungsvorschläge rund um die Schule erarbeiten sollten.
Dazu der Schülersprecher: "Es war erstaunlich wie produktiv und inspiriert in dieser ungezwungenen Umgebung gearbeitet wurde. Wir haben so viele Vorschläge erhalten, das wir wohl das ganze Jahr über auf den Beinen gehalten werden." Doch nicht nur zur Verbesserung der SV-Arbeit war das Wochenende gedacht. Auch die Klassensprecher selbst erhielten Informationen über ihr Amt und die damit verbundenen Pflichten und Rechte und oft erstrahlten diese Posten nach den klärenden Gesprächen in einem ganz anderen Licht. So waren gerade die jüngsten Teilnehmer aus den Stufen 6 und 7 oft erleichtert als sie einmal so richtig über Lehrer und die Probleme mit ihnen "ablästern" durften. Doch auch in der Oberstufe war sich ein mancher zuweilen nicht wirklich über die Bedeutungdes Amtes eines Schülervertreters klar.
"Die meisten Klassensprecher sind doch eh nur so Schleimer oder werden von den Lehrern zum Kreide holen oder aufpassen missbraucht" lautete ein oftgehörtes Vorurteil an diesem Wochenende, besonders aus den Reihen der 6. und 7. Klässler, doch "gerade diese Vorstellungen wollten wir widerlegen und den Schülern zeigen, wie sie sich auch gegen resolute Lehrer taktvoll zur Wehr setzen können." so Jan Meiners. "Viele Schüler wussten nicht einmal, dass die SV bei schwereren Problemen zwischen Lehrern und Schülern als Vermittler fungieren kann, und es war z.T. sogar witzig, zu sehen wie erstaunt die Jüngsten waren, als sie hörten, bei wie vielen Problemen wir als Ansprechpartner bereitstehen."
Doch noch einen positiven Nebeneffekt hatte das Wochenende: Der Schülerrat lernte sich intensiver kennen, sodass am Schluss niemand mehr Angst hatte die "Größeren" anzusprechen oder auch ihnen zu widersprechen. Somit wurde sowohl von Lehre- als auch von Schülerseite die Fahrt durchweg positiv bewertet, und "da dies unsere erste Erfahrung mit einer solchen Art von Ausflug war waren wir besonders angenehm überrascht" so Herr Röer, neben Herrn von Lehmden einer der begleitenden Vertrauenslehrer.
"Natürlich lief nicht immer alles reibungslos, doch da die Fahrt zum Großteil selbstständig von der SV organisiert und geplant worden ist hatten wir meist nur überwachende Funktion oder mussten bei kleineren Problemen helfen." Somit steht sowohl für Schüler als auch für Lehrer fest, dass diese Fahrt in den nächsten Jahren wiederholt werden wird, vielleicht sogar dauerhaft institutionalisiert wird.

-jm-    


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