Unterricht im Betonbau

Ein Kommentar von Lars Dreier, 10 A

Als 1974 das neue Lau fertiggestellt wurde, war jeder überzeugt, daß die Betonbauweise die beste Art war, einen solch riesigen Komplex zu bauen. Eingang Diese Meinung bestätigt sich meiner Meinung nach nicht. Das Lau ist ein riesiger, grauer Betonklotz, der sich keinesfalls in die Landschaft einfügt. Er wirkt kalt und bedrückend. Seit ein paar Jahren versuchen Schüler immer wieder, eine freundlichere Atmosphäre zu schaffen und dieses ist auch an vielen Stellen gelungen.

Allerdings gibt es Nachteile, die nicht zu übersehen und zu überhören sind. Eine Rede im PZ (Pädagogisches Zentrum) zu halten ist eine Qual, da es überall schallt und man als Zuhörer nur wenig versteht. Dies ist ein Fehler des Architekten und nur einer von vielen. Zum Beispiel wurde bei der Fertigstellung völlig übersehen, daß gar keine Feuerleitern vorhanden waren (die aber nachträglich angebaut wurden) und das hatte, nachdem die Schüler und Lehrer bereits umgezogen waren, beinahe eine vorrübergehende Schließung des Lau's zur Folge.

Ebensowenig wurde bei der Wahl des Bodenbelages an eine mögliche Verletzungsgefahr gedacht. Bis vor einigen Jahren war das gesamte Gebäude mit Terrazzosteinen ausgelegt. Terrazzosteine sind große, quadratische Platten mit Kieselstein ähnlichem Belag. Diese geben ein sehr grobes Bild ab und sind auch für Putzkolonnen sicherlich nicht der Traum von einem sauberzuhaltenden Boden. Sie sind ebenso Stolperfallen und wenn man stolpert ist ein aufgeschlagenes Knie das Mindeste. Diese Gefahr ist allerdings in den letzten Jahren durch Verlegung von Fußbodenbelägen verringert worden, da nur noch auf den Fluren diese Steine vorhanden sind.

In meinen Augen kann man dem "Beton- Lau" nur wenig Gutes abgewinnen. Der einzige Vorteil ist, daß es an warmen Sommertagen nicht so heiß ist. Da wir aber ohnehin in kühleren Gefilden leben, kann dies kein ausschlaggebender Grund gewesen sein, diesen Betonklotz zu bauen. Er dient lediglich als gutes Beispiel des schlechten Geschmacks. Zu allem Übel ist das Lau in der nicht bewährten Flachdachbauweise errichtet worden und das erfordert nach heftigen Regengüssen das Aufstellen von vielen Eimern.


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