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Gymnasium Laurentianum Warendorf
[  Am 16.6.1999: Jugend forscht, Jugend experimentiert  ]
 
Internet: http://www.laurentianum.waf-online.de
e-mail:   lau@laurentianum.waf-online.de


Unsere Jungforscherinnen und Jungforscher des Schuljahres 1998/99

(mit einem Mausklick auf jedes der Photos erscheint eine Kurzfassung der Arbeit)
   
   


Seit vielen Jahren beteiligen sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit Arbeiten in den Fachbereichen Biologie, Physik, Technik und Mathematik an den jährlichen Wettbewerben Jugend forscht  bzw. Schüler experimentieren. Waren es anfanges nur einzelne Forschungsarbeiten, so wuchs das Interesse und die Bereitschaft ein Forschungsprojekt über Wochen und Monate konzentiert zu bearbeiten in den letzten beiden Jahren stark an. Derzeit bieten einzelne Fachlehrer im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft interessierten Schülern die Möglichkeit mit den Laborgeräten der Biologie- oder Physiksammlung eigene Versuche zu entwickeln und durchzuführen. Auch wenn in diesem Jahr nicht alle Forschungsarbeiten zu einem Abschluß kamen, war das Gymnasium Laurentianum gleich mit sechs Arbeiten beim Regionalwettbewerb in Münster vertreten und erhielt dafür einen Förderpreis des Landes NRW.


 

Die wilden Farben den wilden Weins

Jan Mehlich, Sebastian Kuhlgert und Jonas Möllmann versuchten in diesem Projekt die Farbstoffentwicklung im Verlauf eines Jahres beim Wilden Wein (Parthenocissus tricuspidata) zu untersuchen und die dabei auftretenden Farbstoffe zu identifizieren. Zunächst beobachteten sie die Farbenentwicklung an der Pflanze und machten einige Experimente an lebenden Blättern. Hnzukamen mikroskopische Untersuchungen von Blattquerschnitten, um Aufschluss über die optische Verteilung der Farbstoffe zu bekommen. Es folgte eine Farbstoffanalyse. Extrakte wurden hergestellt, diese wurden mittels Dünnschichtchromatographie getrennt und schließlich konnten die einzelnen Komponenten mit Hilfe eine Photometers analysiert werden. So gelang es ein Bild davon zu bekommen zu welchem Zeitpunkt welche Farbstoffe in den Blättern des Wilden Weins vorhanden sind.

Die Arbeit belegte einem 1.Preis im Regionalwettbewerb und einem 2.Platz im Landeswettbewerb Jugendforscht im Fachbereich Biologie.

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Meine Geige und ich - Versuch einer Analyse

Markus Rinschen (Klasse 8) hat mit einem digitalen Speicheroszilloskop die Schwingungen der Töne seiner Geige aufgenommen und gespeichert. Obwohl die Akustik der Geige sehr kompliziert ist und so viele Faktoren das Geigespielen beinflussen, konnte Markus durch seine Messungen zeigen, dass es Unterschiede zwischen Aufstrich und Abstrich gibt.( Das Oszilliogramm des Abschrichs ist teilweise das Spiegelbild zum Aufstrich). Da kein menschlicher Spieler Töne reproduzieren kann, entwickelte Markus für seine Versuche eine geeignete Maschine.

Die Arbeit belegte einem 1.Preis im Regionalwettbewerb und einem 3.Platz im Landeswettbewerb Schüler Experimentieren im Fachbereich Physik.

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Maxi - der Akkufreund, ein praktisches und nützliches Testgerät

Stephan Rinschen, Fabian Plura und Friederich Uchtmann (Klasse 5) konstruierten den Maxi-Akkutester. Sie bauten einen Fahrradtachometer an einen kleinen Elektromotor und testeten die Kapazität unterschiedlicher Akkus unter verschiedenen Bedingungen. Da der Maxi-Tester die Akkus genauso wie der Motor in einem Modellauto entläd, konnte schließlich ein leistungsstarker Akkusatz für das eigene Fernlenkmodell zusammengestellt werden.
Der Akkutester wurde auch benutzt um Batterien zu testen. Diese sind zwar nach dem Test leer, aber man konnte vergleichen, welche Batteriemarke die beste und billigste ist. Gleichzeitig zeigten sie, dass man manche Batterien doch wieder aufladen kann, jedenfalls ein paar mal.

Die Arbeit belegte einem 1.Preis im Regionalwettbewerb und erhielt einem Sonderpreis im Landeswettbewerb Schüler Experimentieren im Fachbereich Technik.

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Kann Wasser Informationen speichern?

Wasser, so behaupten einige Wissenschaftler, kann Informationen speichern. Insbesondere sollen gespeicherte "negative" Informationen die Organismen in ihren Lebensprozessen negativ beeinflussen. Eine besondere Form der Wasseraufbereitung, die "Levitation", löscht alle Informationen im Wasser und wertet es damit vor allem als Nahrungsmittel auf, behauptet zumindest der Hersteller, der sein Produkt über Bioläden vertreibt.

Judith Höing und Christina Droste (Klasse 10) traten als jüngste Teilnehmer beim Regionalwettbewerb Jugend forscht an und wollten untersuchen, ob es einen Unterschied zwischem levitiertem Wasser und Leitungswasser gibt. Dazu wurden physikalische und biologische Experimente durchgeführt.

Das Ergebnis einer "Bruchprobe mit Gipszylindern ergab keinen Unterschied zugunsten des Leitungswassers. Die Keimfähigkeit und das Wurzel- sowie Sproßwaschsutm wurden in Petrischalen bei Kresse und Weizen untersucht. Im Kresseversuch zeigte sich keine deutlichen Unterschiede zwischen den beiden Wassersorten. Im Weizenversuch konnte ein Längenvorsprung von ca. 12% zugunsten des levitierten Wassers festgestellt werden. Schließlich wurden verschiedener Lebensmittel mit jeweils beiden Wassersorten zubereitet und Geschmack und Bekömmlichkeit von verschiedenen Testpersonen beurteilt. Auch die Analyse dieses "subjektiven" Tests ergab keine Unterschiede zwischen levitiertem Wasser und Leitungswasser.

Die Arbeit belegte einem 2.Preis im Regionalwettbewerb Jugendforscht im Fachbereich Biologie.

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Farbenspiele an Seifenlamellen

Robert Giacinto (Klasse 9) wurde beim Experimentieren mit Seifenhäuten und Blasen auf farbige Muster an ihrer Oberfläche aufmerksam. Er stellte sich die Aufgabe eine Projektionseinrichtung zu entwickeln, um die bunten Muster an Seifenhäuten auf eine Leinwand zu projezieren. Nachdem auch ein geeignetes Rezept für eine Seifenlösung gefunden war, konnten die Bilder erzeugt und photografiert werden.
Weil sich auf allen Photos prinzipiell das gleiche Farbmuster zeigte: waagerechte farbige Streifen, die ihre Breite mit der Zeit in charakteristischer Weise verändern, brachte Robert schließlich die beobachteten Farbspielen mit dem Querschnitt der Seifenlamelle in einen Zusammenhang.

Die Arbeit belegte einem 2.Preis im Regionalwettbewerb Schüler experimentieren im Fachbereich Physik.

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Vergleich des Preis-Leistungsverhältnisses bei Batterien

Stefan Flock und Nick Pomberg (Klasse 8) verglichen die Eigenschaften verschiedener Batterien. Der Versuchsaufbau war ebenso einfach wie realitätsnah: Eine Batterie betrieb täglich fünf Stunden eine Glühlampe. In dieser Zeit wurden stündlich die Stromstärke bestimmt. Anschließend blieben der Betterie 19 Stunden Zeit zur "Regeneration". Eine Messreihe endete jeweils, wenn das Lämpchen erlosch (bei 0,1 Ampere).

Folgende Ergebnisse zeigten sich deutlich:

  • Bis auf eine Ausnahme war die Lebensdauer einer Batterie nahezu unabhängig von ihrem Preis.
  • Teure Batterien erzeugten jedoch nahezu über ihre gesamte Lebensdauer konstant hohe Stromstärken, während die Stromstärke bei billigen Batterien schnell abnahm.

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Text: H.Kchiwonus, Fotos: H.Kchiwonus, Juni 1999
Gymnasium Laurentianum Warendorf
lau@laurentianum.waf-online.de


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