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Gymnasium Laurentianum
[  Join Multimedia 2002,  M-Team ]


Siemens JMM



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Die Glocke     Donnerstag, 21. März 2002


--------- Multimedia-Wettbewerb ---------------

Foto: J.Skerhutt, WN 23.3.2002

"Ist die Aufnahme etwas geworden?" Gespannt lauschten die Mädchen der Audioaufzeichnung, die einwandfrei gelungen war.
 
Gruppenbild mit Ministerin Bärbel Höhn (3.v.r.): Eine Dreiviertelstunde nahm sich die Politikerin Zeit für die Fragen der Warendorfer Schülerinnen.
Bilder (2): Baumjohann


Mit Mathe in die Politik: 9d interviewt Höhn

Düsseldorf / Warendorf (gl). "Ich will nicht die erste Frage stellen!" Rieke Kähler macht später doch den Anfang: "Wo haben Sie Mathematik studiert?" "In Kiel", antwortet Bärbel Höhn, und schnell entwickelt sich ein lockeres Gespräch, die Nervosität ist wie weggeblasen.

Elf Schülerinnen der 9 d des Gymnasium Laurentianum waren auf Einladung von Umweltministerin Bärbel Höhn nach Düsseldorf gekommen, um sich mit ihr über Frauen in der Mathematik zu unterhalten. Zusammen mit ihrem Mathematiklehrer Harald M. Otto arbeiten die Elf an einem Beitrag für den Wettbewerb "Join Multimedia" der Siemens AG. Sie wollen eine multimediale Präsentation über Mathematikerinnen erstellen.
Die Ministerin erzählt von ihrem Mann, den sie während des Studiums kennengelernt hat und der ebenfalls Mathematiker ist, und von den beiden Söhnen, die Mathematik studiert haben: "Eine Mathematikerfamilie." Warum es verhältnismäßig wenig Mathema-tikerinnen gebe? Sicher liege das zum Teil an gesellschaftlichen Rollenbildern. Logisches Denken werde als Attribut nicht unbedingt den Frauen zugeordnet. Bereut habe sie die Wahl ihres Studienfaches jedenfalls nicht: "Das logische Denken kommt mir auch in der Politik zu Gute, einige undifferenzierte Vorurteile bleiben mir erspart." Aber auch nicht so angenehme Erinnerungen teilt die Ministerin mit den Schülerinnen: An der Uni habe sie bei abstrakten          

 

Aufgaben schon mal den Überblick verloren: "Da war es gut, dass wir uns in einer Gruppe gegenseitig unterstützt haben." Ein einfaches Studium sei das der Mathematik nicht. Und Mathematiker manchmal durchaus wirklichkeitsfremd: Die Verleihung eines Mathematikpreises an Weiberfastnacht sei da nur ein Beispiel. Nach 45 Minuten Gespräch blieb noch Zeit für eine kurze Tonaufnahme und ein Gruppenfoto, dann war Ministerin Bärbel Höhn schon auf dem Weg zum nächsten Termin. "Hat doch gut geklappt", freuten sich die Schülerinnen Anne Berkemeyer, Judith Gerwin, Stefanie Höhne, Anne-Carina Junkerfeuerborn, Rieke Kähler, Julia Mehlich, Kristina Müller, Meike Müller, Carina Plugge, Jessica Skerhutt und Dorothea Zywietz über das lockere Gespräch und viele Informationen. Nun sollen noch Schulleiterin Marlis Ermer, einige Mathematiklehrerinnen, eine Mathematikprofessorin und eine Mathematikstudentin interviewt werden. Biographien berühmter Mathema-tikerinnen der Vergangenheit haben die Schülerinnen schon zusammengetragen.
Vielleicht gibt es für die Mädchen einen Preis als Lohn für ihre Mühen: "Bei vielen Informatikwettbewerben wird beklagt, dass kaum Mädchengruppen teil-nehmen", weiß Betreuer Otto.
Einen Lohn haben die elf Schülerinnen der 9 d schon sicher: Sie werden zusammen mit ihren Klassenkameraden noch einmal nach Düsseldorf fahren. Spontan lud Höhn die gesamte Klasse zur Parlamentsbesichtigung ein.
Oliver Baumjohann





Westfälische Nachrichten     Samstag, 23. März 2002


Foto: J.Skerhutt, WN 23.3.2002

Stellte sich offen den Fragen der Lau-Schülerinnen in Düsseldorf: Umweltministerin Bärbel Höhn.


Umweltministerin war diesmal
als Mathematikerin gefragt

Lau-Schülerinnen interviewten Bärbel Höhn für Multimedia-Projekt

Warendorf.  Elf Schülerinnen der Klasse 9d des Gymnasiums Laurentianum machten sich jetzt mit ihrem Mathematiklehrer Harald M. Otto auf den Weg nach Düsseldorf, um die Politikerin und Mathematikerin Bärbel Hähn zu treffen. Hintergrund dieses Ausfluges war ein Multimedia-Projekt von Siemens, an dem die Schülerinnen teilnehmen wollen. Da die Gruppe nur aus Mädchen besteht, entschlossen sie sich auch für ein Thema, das mit Frauen zu tun hat: "Berühmte Mathema-tikerinnen". Schon im Vorfeld beschäftigten sich die Schülerinnen mit schon verstorbenen Mathematikerinnen, wie Marie Curie, und schrieben Biographien. Die Mädchen wol1ten aber auch über "lebendige" Mathematikerinnen berichten und da ihnen außer ihrer eigenen Direktorin auch die Ministerin bekannt war, schrieben sie ihr kurzerhand einen Brief, in dem sie ihr mitteilten, worum es ging. Schon nach ein paar Tagen kam die Rückantwort, dass die Ministerin sich über das Kommen der Mädchen freuen würde. Der Rest wurde dann per Fax erledigt. Erst zwei Tage vor dem Termin erfuhren die Schülerinnen, dass sie nach Düsseldorf fahren können. Dank des          

 

großen Einsatzes des Lehrers Otto wurden schnell einige Fragen überlegt, die man der Ministenin stellen könnte und Bahnkarten organisiert. Während der ersten Stunde waren die elf Schülerinnen vom Unterricht befreit, um ihr kleines Interview noch einmal zu überarbeiten und Ergänzungen vorzunehmen. Während der Zugfahrt waren alle noch sehr locker und entspannt, aber als sie in dem Raum saßen, in dem sie die Ministerin treffen sollten, wurden die Schülerinnen sichtlich nervös. "Und was ist, wenn keiner sich traut die nächste Frage zu stellen und alle ruhig sind?" Solche und ähnliche Fragen stellten sich die Mädchen untereinander. Doch bevor sie sich Gedanken darüber machen konnten, kam Bärbel Höhn schon in den Raum. Nachdem Harald M. Otto einige kurze Informationen zum Hintergrund gegeben hatte, wurden erst schüchtern die ersten Fragen gestellt. Da die Ministerin die Fragen der Schülerinnen sehr offen und genau beantwortete, wurde die Hemmschwelle der Mädchen schnell überwunden. Zum Schluss gab es dann noch eine Einladung von Bärbel Höhn an die Klasse 9d, einen Tag im Landtag zu verbringen.
J. Skerhutt



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