Der Bau        6/6       

   Im südlichen Querhausarm befindet sich die Thiatildis-Kapelle. Von hier gab es eine Verbindung zur Klausur des Stifts und hier war auch der Raum, wo sich die Stiftsdamen beim Gottesdienst aufhielten.
    Der erhöhte Chor über der Krypta bildet den architektonischen Höhepunkt des Bauwerks. Von der ursprünglichen figür-lichen Bauornamentik sind leider nur wenige Spuren erhalten. Dieser Bereich der Kirche wurde mehrfach verändert. Man kann ganz deutlich zwei Hauptbau-abschnitte erkennen.
   Auch bei der Krypta unter dem Chor kann man zwei Bauabschnitte aus-machen. Heute ist der ältere westliche Teil fälschlich mit der gleichen Art von Säulen ausgestattet wie der jüngere östliche Abschnitt. Das ergab sich bei Arbeiten im 19. Jahrhundert. Heute ist die Krypta mit meisterlichen Fenstern des Künstlers Gerhard Bücker ausgestattet, was die Krypta als eindrucksvollen Sakralraum zur Geltung bringt.
   Die heute bereinigte Innengestalt der Kirche bietet eine klare architektonische Gliederung und zeigt einen Kirchenraum von hoher sakraler Würde. Im Bereich der romanischen Baukunst Westfalens gibt es kein zweites solches Bauwerk.

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