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Geschichte        4 / 6      

1116 ist ein Brand Freckenhorst überliefert, bei dem wahrscheinlich auch Teile der Kirche zerstört wurden. Daraufhin werden Bauarbeiten gestartet, bei denen nicht nur Brandschäden beseitigt, sondern die Kirche auch erweitert wurde. Die Urkunde für die spätere Weihe befindet sich auf dem Taufrtein, der einer der gröRten Sehenswürdigkeiten der Kirche ist. In der Zeit davor sammelt das Kloster einige Reliquien unter anderem eine echte Kreuzreliquie aus Rom und fällt einigen Feldzügen zum Opfer. Mit dem Tod Wedekinds stirbt das Gründergeschlecht in männlicher Linie aus. Damit fiel die Vogtei, an die sich auch das Kloster angegliedert hat, anderen zu. Dies löste einen Konflikt zwischen der damaligen Äbtissin, einer Schwester Wedekinds und den neuen Besitzern aus, welcher wieder zur Zerstörung von Teilen des Klosters und der klösterlichen Gemeinschaft führte. Damit ist der erste Schritt in Richtung eines freiweltlichen Damenstift gemacht. Im 14. und 15. Jhr. wurde die Kreuzverehrung in Freckenhorst sehr populär. 1473 verfiel das Stift der Exkommunikation aufgrund eines Streites zwischen Äbtissin Bonizeth von Isenburg und dem Konvent um materielle Rechte. 1495 wurde das Stift mit zustimmung von Papst Alexander VI. in ein freiweltliches Damenstift umgewandelt. Von da an handelte sich es bei dem Freckenhorster Damenstift eher um eine Versorgungsanstalt weiblicher Mitglieder adeliger Familien. Sie mussten weder persönliches Eigentum aufgeben noch ein Gelübde ablegen.

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