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Jutta Seidel

Frau Seidel ist Studienrätin am Gymnasium Laurentianum und unterrichtet Englisch. Sie hat auch ein Ratsmandat in unserer Nachbarstadt Sassenberg.

RAP 2K: Frau Seidel, was hat Sie in den letzten 50 Jahren Bundesrepublik Deutschland am meisten beeindruckt?

Seidel: In den 50 Jahren Bundesrepublik Deutschland gab es sehr viele Ereignisse, die mich sehr beeindruckt haben. Jedoch würde ich sagen, dass mich die CDU-Spendenaffäre am meisten beeindruckte. Ich hätte nicht gedacht, dass die Parteien so korrupt seien.

RAP 2K: Warum gerade dieses Ereignis?

Seidel: Wie ich schon eben sagte, hätte ich nicht gedacht, dass die Parteien so korrupt sind. Die Aufgabe eines Politikers ist es doch, die Interessen seines Volkes zu vertreten und nicht Steuergelder, die anderswo sinnvoller hätten eingesetzt werden können, durch Privatflüge zu verschwenden. Das Vertrauen, welches die Bürger in die Volksvertreter setzen, wird missbraucht. Mich wundert es, dass dieser Sachverhalt nicht früher an das Tageslicht gekommen ist, denn ich hatte mir so etwas schon gedacht. Es gab einige Hinweise dafür.

RAP 2K:  Gibt es etwas aus letzten 50 Jahren, was Sie nicht für möglich gehalten hätten, dass es realisiert würde?

Seidel:  Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell möglich wäre, einen Menschen zu klonen. Es ist sehr beeindruckend, was die Forschung in den letzten Jahren für Fortschritte gemacht hat. Jedoch muss man auch bedenken, was diese Gentechnik für Folgen haben kann. Ich meine, es gibt die Gentechnik schon sehr lange, aber nun, wo es möglich ist, sogar Menschen zu klonen, ist es fraglich, ob dieses nicht ausgenutzt werden kann. Andererseits ist es so möglich sehr viele Menschenleben zu retten, zum Beipiel jene, die Organe oder bestimmtes Knochenmark zum Überleben benötigen, weil sie an sonst nicht heilbaren Krankheiten erkrankt sind.

Klonschafe
Auf diesem Bild sind Menschen als gleichartige Schafe dargestellt. In Anlehnung an den Klonungsversuch mit dem Schaf "Dolly" soll dieses Bild zum Nachdenken anregen. Quelle: Welt am Sonntag vom 27.2.2000

Autor: Daniel Hülsmann

 

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