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Weihbischof Friedrich Ostermann

Der Weihbischof ist unter anderem für das Dekanat Warendorf zuständig. Johannes Hörnemann schrieb für RAP 2K an den Weihbischof und bat ihn, seine Eindrücke über die Stadt Warendorf zu schildern. Der Antwortbrief wird hier vollständig zitiert.

Lieber Herr Hörnemann,

Weihbischof Ostermannmit Warendorf verbinde ich zunächst das Fest der Himmelfahrt Mariens, das nirgendwo in unserer Diözese so gefeiert wird, wie in dieser Stadt. Aus der weiteren und näheren Umgebung kommen Menschen, um am Vorabend der äußeren Feier des Festes der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel an der feierlichen Eucharistie in der St. Laurentius Kirche teilzunehmen und dann die Kloster- und Marienkirche zu besuchen. Auf den Wegen dorthin durchschreitet man die zahlreichen Lichterbögen und unterhält sich mit Freunden und Verwandten und mit denen, die auch durch die Straßen gehen. Die Eucharistische Prozession am nächsten Tag ist dann ein weiterer Höhepunkt dieses Festes.

Die festlich geschmückte Stadt lädt zahlreiche Besucher ein. Die schönen Häuser, Winkel und Straßen, die durch eine Bürgerinitiative gerettet wurden, sind in diesen Tagen noch schöner und laden zum Betrachten und Verweilen ein.

Das Gestüt und die Hengstparade sind weitere Anziehungspunkte in dieser sehr schönen Stadt.

Für mich ist Warendorf eine Stadt der Schulen. Das heutige breite Angebot der verschiedensten Schulformen ist hier präsent und auch die Kinder und Menschen mit Behinderungen haben einen festen Platz im schulischen Leben. Natürlich ist es für mich eine Freude, dass die bischöfliche Realschule bei den Eltern hohes Ansehen hat.

Der Caritasverband und der Kreiscaritasverband nehmen sich zusammen mit einem Heer von Ehrenamtlichen der vielfältigen Nöte der Menschen in der Stadt und der Umgebung an. Die Familienbildungsstätte, das Kreisbildungswerk helfen intensiv mit, den Herausforderungen unserer modernen Welt gerecht zu werden und in der Pluralität der Lebenshaltungen Orientierung aus dem Glauben an Jesus Christus zu vermitteln.

Für mich haben das Kreisdekanat Warendorf, die Regionalstelle der Jugend und die vielen aktiven Verbände - besonders der Malteserhilfsdienst - eine besondere Bedeutung. Der besondere Auftrag der drei Kirchengemeinden, die sich immer mehr zusammenschließen müssen - auch in Öffnung für die evangelischen Mitchristinnen und Mitchristen - ist es mitzuhelfen, dass menschliches Leben gelingt unter dem Zuspruch und Anspruch Gottes.

Die Eröffnung der 800-Jahr-Feier am Freitag, 24.3.2000, verdeutlichte, wie sehr die Stadt von den Bürgerinnen und Bürgern geschätzt und geliebt wird. Die Stadt Warendorf ist das, was sie ist, entscheidend durch diese Verbundenheit aller mit ihrer Stadt.

In Warendorf kann man eine lange Geschichte durch Funde aus der Zeit der Neandertaler bis in die Zeit der Sachsenkriege belegen und wie durch die Christianisierung ein Kirchspiel entsteht und dann die Stadt. Diese lange Geschichte interessiert mich immer wieder neu.

Abschließend möchte ich nur sagen "Ich bin immer wieder gern in Warendorf."

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Friedrich Ostermann


Autor: Friedrich Ostermann, erbeten durch Johannes Hörnemann

 

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