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Siegfried Knepper

Studiendirektor Knepper, Jahrgang 1950, ist stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Laurentianum. Er unterrichtet Informatik, Mathematik und Physik.

KnepperRAP 2K: Herr Knepper, was war für sie in den letzten 50 Jahren BRD besonders wichtig?

Knepper: Zunächst einmal war mein Geburtstag vor 50 Jahren aus meiner Sicht das wichtigste Ereignis. Dies ist auch der Grund dafür, dass ich die 50 Jahre nicht vollständig bewusst erlebt habe.

RAP 2K: Gibt es denn etwas aus dem politischen oder gesellschaftlichen Bereich, was sie beeindruckend fanden?

Knepper: Das war vor allem der Fall der Mauer 1989 und die Möglichkeit, von nun an ohne weiteres in den Osten zu reisen.

RAP 2K: Verbinden sie das auch mit einer persönlichen Gegebenheit in ihrem Leben?

H. Knepper: Es betrifft mich nicht direkt, aber ich habe in den 80er Jahren mit einem meiner Kurse eine Studienfahrt nach Berlin-Ost unternommen und dort hautnah die bedrückende und schwierige Situation der Teilung erlebt, die damals noch herrschte.

RAP 2K: Haben noch weitere für sie besonders wichtige Ereignisse stattgefunden?

H. Knepper: Ich hatte und habe auch weiterhin noch großes Interesse an Dokumentationen und Informationen über die NS-Zeit. Aus diesem Grund fand ich auch das Gespräch mit Herrn Spiegel (Präsident des Zentralrates der Juden Deutschlands, Anm.d.Aut.) äußerst interssant, wie auch seine Meinung über die Begegnung zwischen Juden und anderen Menschen hier in Deutschland und deren Umgang miteinander.

RAP 2K: Abgesehen von der politischen Seite - hat sie noch eine Erfahrung besonders fasziniert?

H. Knepper: Die Mondlandung 1969 war etwas, was ich zu Hause mit Begeisterung und Spannung verfolgt habe, weil die Vorstellung, dass Menschen erstmals einen anderen Himmelskörper betreten, überwältigend war.

RAP 2K: Herzlichen Dank für das Interview.


Autor: Michael Gläser

 

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