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Heinz Börger

Heinz Börger ist Kreisdirektor im Kreis Warendorf. Als Kreisdirektor ist Heinz Börger für die Bereiche Jugend, Sport, Soziales und Gesundheit zuständig.

RAP 2K: Was war für sie das bedeutenste Ereignis in den letzten 50 Jahren Bundesrepublik Deutschland?

Heinz Börger: Für mich, war der 3. Oktober 1989 das bedeutenste Ereignis.Ich war leider nicht in Berlin, habe aber am Fernseher verfolgt, wie sich die Mauer öffnete und wie Menschenmengen von Ostdeutschen herüberliefen nach Westberlin. Diese Bilder fand ich sehr beeindruckend. Wir haben damals noch in Hannover gewohnt und haben mitbekommen, wie in kürzester Zeit die Kaufhäuser einen riesigen Umsatz machten. Die Kaufhäuser wurden von Ostdeutschen leergekauft, die das Geld in technische Geräte investierten, wie zum Beispiel Fernseher und Computer.

Ich bin dann kurze Zeit später selber in Ostdeutschland gewesen. Der Kreis Warendorf hält eine Partnerschaft mit dem Kreis Waren. Vor Ort haben wir festgestellt, dass die Gegend sehr trocken ist. Dort in Waren lag alles nieder. Die Häuser waren sehr renovierungsbedürftig, aber die Menschen waren froh, dass sie reisen durften. Es hat viele Hilfen der Kreisverwaltung gegeben, wie zum Beispiel, dass viele Menschen von uns ausgebildet wurden. Daraufhin hat sich wirklich eine tolle Partnerschaft entwickelt.

Ein Jahr später, am 3. Oktober 1990, war ich noch einmal in Ostdeutschland und habe dort den Tag der Deutschen Einheit zusammen mit den Ostdeutschen gefeiert. Das war für alle Beteiligten eine außerordentliche, bewegende Feier. Auch wenn die Westdeutschen diesen Tag der Deutschen Einheit nicht immer wahrnehmen, wird er im Osten gefeiert.

Auch wenn sich die Landschaft im Osten nicht so schnell entwickelt hat, ist sie heute das, was Altbundeskanzler Helmut Kohl vorhergesagt hat: Es werden blühende Landschaften werden.


Autor: Marius Müller

 

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