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"Ich habe noch nie so etwas gesehen, nur in
Science-Fiction-Filmen." Dem US-Gefreiten
Hollins tränten auf dem Jeep die Augen.
Beißender Qualm verdunkelte im März
1991 den Himmel, Öldunst verklebte Augen, Mund und Nase
der Soldaten. Saddam Hussein hatte die Ölquellen und
-leitungen Kuwaits anstecken und sprengen lassen, als
US-Marines vorrückten. Eine Million Liter Öl verseuchte
den Persischen Golf.
Mit diesem Umwelt-Inferno hatte der blutrünstige
Diktator des Irak schon im September 1990 gedroht,
falls ihm das besetzte Emirat wieder entrissen würde.
Mit einem brutalen Überfall hatte der Irak Kuwait besetzt,
bedrohte seine Nachbarn. Die Saudis riefen die USA zu Hilfe.
Präsident George Bush sagte: "Hitler wurde zu spät in seine
Grenzen verwiesen. Das wird diesmal nicht geschehen."
Briten, Franzosen und andere Nationen schickten Jets,
Kriegsschiffe und Truppen.
Am 17. Januar um 2.25 schlug die allierte Luftmacht zu.
Computer-gesteuerte Cruise Missiles und Raketen sprengten
militärische Zentren im Irak, Bomben und Granaten hagelten
auf Soldaten an der kuwaitischen Front. Im Fernsehen wirkte die
Hightech-"Operation Wüstensturm" ("Desert storm")
fast wie ein Videospiel.
Panzer und Bodentruppen griffen am 24. Februar an. Sie rieben
die Iraker auf. Nach 100 Stunden hatten sie gesiegt.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 23.12.1999. Zeichnung
von Ron.H. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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