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"Bum-Bum" Boris gewann Wimbledon |
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"Boris suuuper! Mit 17: Der erste Deutsche, der in Wimbledon siegte" titelte BILD
am 8. Juli 1985.
Einen Tag zuvor um 18.26 Uhr hatte Boris Becker (17) eine Jahrhundert-Sensation vollbracht! Im
Finale von Wimbledon, des berühmtesten Turniers der Welt, besiegte er den in Amerika lebenden
Südafrikaner Kevin Curren (27) in vier Sätzen 6:3, 6:7, 7:6, 6:4. Nach einem dramatischen
Spiel feierten 14700 Zuschauer im Centre Court und eine Milliarde an den Bildschirmen
den Deutschen - den jüngsten Sieger in der l08jährigen Wimbledon-Geschichte! Überglücklich nahm
er aus der Hand der Herzogin von Kent den Pokal entgegen, küßte ihn.
Als 10-Jähriger hatte der Rothaarige aus Leimen Schülerturniere gewonnen. 1982 bis 1984 war er
deutscher Jugendmeister, als Jung-Profi erreichte er 1984 in Wimbledon die dritte Runde, musste
verletzt ausscheiden.
1986 verteidigte "Bum-Bum"-Boris, so genannt wegen seines druckvollen Aufschlag-Spiels,
seinen Wimbledon-Titel gegen lvan Lendl, wurde Juniorenweltmeister. Es folgten u. a.: Daviscup-Sieg,
ATP-Weltmeister, dritter Wimbledon-Gewinn, Siege bei US- und Australian Open, Nr.1 der Welt,
Olympia-Gold... Becker gewann und gewann und löste einen Tennis-Boom in Deutschland aus.
1999 trat er, mittlerweile Teilzeit-Profi, endgültig zurück - eine beispiellose Karriere.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 16.12.1999. Zeichnung
von Tim S. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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