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Der Mensch fliegt zum Mond |
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Frank Borman, James Lovell und William Anders kletterten am 21.
Dezember 1968 in die Raunikapsel "Apollo 8". Sie war auf die
Spitze einer Saturn-V-Rakete montiert und startete mit rund
3466 Tonnen Schub auf einem riesigen Feuerschweif von der
Rampe in Cape Kennedy (Florida). Mit mehr als 39 000 km/h
flogen Astronauten erstmals zu einem anderen Himmelskörper.
Sie umkreisten an Weihnachten zehnmal den durchschnittlich 384400 Kilometer
entfernten Mond, sahen als erste Menschen über seinem Horizont
langsam die Erde aufgehen. Anders fotografierte. Borman
las aus der Bibel die Schöpfungsgeschichte vor. Lovell
sagte: "Die Erde scheint die einzige Oase in der Weite des
Alls zu sein." Zum ersten Mal sahen Millionen TV-Zuschauer
ihren "blauen Planeten" live.
"Apollo 8" war der Countdown zur Mondlandung, dem
größten zivilen Unternehmen der Menschheit. Denker und
Lenker der Raketentechnik war ein Deutscher: Wernher von
Braun (1912-1971). In Peenemünde hatte er die ersten Raketen (u. a. "V 2") gebaut,
die die Nazis auf England schossen. In den USA entwickelte er immer
stärkere Raketen - den Mond im Visier.
Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr betrat Neil Armstrong als erster
Mensch den Mond.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 25.11.1999. Zeichnung
von Michael G. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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