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Titel links     1966
 
 

Wembley: Ein Tor macht Geschichte


Wembley 1966 von Jens Hölscher     Wembley-Stadion in London, Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft zwischen England und Deutschland. Es steht 2:2. Dann die 102. Minute in der Verlängerung - der Augenblick, der Sportgeschichte macht. Libero Willi Schulz liegt am Boden. Torwart Tilkowski ist noch in der Luft, Höttges schaut dem Ball hinterher, Linienrichter Bachramow versucht, dem Geschehen zu folgen.

    Wolfgang Weber erinnert sich an den Moment: "Hurst haute dranf, der Ball knallte an die Unterkante der Latte, prallte zurück ins Feld. Mir war klar: kein Tor.

    Als Vorstopper schoss ich den Ball ganz schnell zur Ecke weg. Aber die englischen Spieler jubelten schon. Ich riss Bobby Charlton die Hände runter - reiner Reflex. Irgendwie müssen diese Schreie und das ganze Drumherum auch den Linienrichter beeinflusst haben. Er stand nicht an der Eckfahne, deshalb konnte er die Situation nicht erkennen. Dennoch hat er auf Tor entschieden - 3:2." Später erzielten die Engländer noch das 4:2.

    1995 glaubten zwei englische Wissenschaftler, mit einer neuen Computer-Fernseh-Technik beweisen zu können: Wembley 1966 war kein Tor. Die Diskussionen sind trotzdem geblieben.
 
 
Quellen: Text zitiert aus BILD BILD vom 22.11.1999. Zeichnung von Jens H. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre - Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999.


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