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Cassius Clay: "I am the greatest!" |
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Schwergewichtsboxer
Cassius Clay schlug Weltmeister Sonny Liston immer wieder auf das linke
Auge. Der als "unschlagbar" geltende Liston gab
nach der 6. Runde verletzt und zermürbt auf.
Clay reckte die Fäuste
und brüllte: "I am the
greatest!" ("Ich bin der
Größte!") Deshalb fanden
viele Zuschauer am 25. Februar 1964 in Miami das
"Großmaul" unsympathisch. Aber der 22-Jährige war nicht größenwahnsinnig: Er tänzelte "wie
ein Schmetterling" durch den Ring, ließ die Arme
baumeln, reizte so seine Gegner, wich deren Schlägen blitzschnell aus. Und
stach "wie eine Biene" mit heftigen Schlagfolgen zu.
Mit seinem einzigartigen Stil wurde er zum Boxer
des Jahrhunderts.
In Louisville (Kentucky) in Armut aufgewachsen,
boite er sich hoch zum Olympiasieg 1960. Nach
dem WM-Gewinn trat er zum Islam über und nannte sich Muhammad Ali.
Wegen Wehrdienstverweigerung verurteilt, verlor er
seine Titel. Jahre gesperrt, langsamer geworden,
misslang 1971 seine Herausforderung von Champion Frazier. Aber er
kämpfte weiter. 1974 knockte er Foreman aus - erneut Weltmeister. 1978
Niederlage gegen Spinks, aber Ali entschied die Revanche für sich.
1980 war es vorbei. Seitdem leidet Ali an der unheilbaren Parkinsonschen
Schüttellähmung - ein tragischer Held.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 20.11.1999. Zeichnung
von Marius M. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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