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Als Panzergrenadier war er Nummer 53310761, als Rock-'n'-Roll-Idol die Nummer 1.
Bremerhaven, 1. Oktober 1958. Die "General Randall"
machte fest. Eine Kette Militärpolizisten hielt 1500 jubelnde Fans in Schach. Als GI Elvis
Presley die Gangway hinunterkam, schlüpfte ein Junge durch
die Absperrung und ergatterte ein Autogramm.
Der 23-jährige Wehrdienstleistende kam in eine US-Kaserne
im hessischen Friedberg. Der Militärdrill formte aus
dem provozierenden Hüftenschwinger, der "Heulboje" mit
Schmalztolle, einen netten US-Jungen.
Der Aufstieg des LKW-Fahrers hatte in Memphis (Tennessee) begonnen. Er sang in den
"Sun"-Studios "That's allright". Der Studio-Chef war
begeistert von der "Negermusik" des Weißen, presste eine
Platte. Die machte im lokalen Radio Furore. Presley vervollkommnete Stimme und rebellischen Stil.
1956 der ganz große Durchbruch: Allein von der Single "Hound Dog" wurden
gleich mehr als sechs Millionen verkauft.
1960 kehrte der "King" aus der Bundesrepublik in die USA
zurück. Seine Songs wurden weicher, er machte Filme und
TV-Shows.
Mit der Trennung von Ehefrau Priscilla ging es bergab: Depressionen,
Fettsucht, Drogen - tödliche Herzattacke mit 42 Jahren.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 13.11.1999. Zeichnung
von Nadine T. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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