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Titel links     1956
 
 

Der Aufstand der Ungarn


Ungarn, Bild von Claudia Riesenbeck     Budapest: Ein besiegter Kämpfer geht, die Maschinenpistole geschultert, den Kopf gesenkt, vorbei an grauen Mauern und dem Panzer der Sieger. Tröstend legt er den Arm um die Schulter seiner Frau.

    Seit langem hatte es in Ungarn gegärt, Studenten und Bürger forderten Demokratie. Der Aufstand gegen die stalinistische Regierung brach am 23. Oktober 1956 mit Massenkundgebungen auf dem Bem- und Petöfiplatz in Budapest aus. Die Zahl der Demonstranten schwoll auf über 100 000 an, sie rissen das Stalin-Denkmal nieder. Ungarische Truppen und Polizisten solidarisierten sich mit den Aufständischen, als die Staatssicherheit Studenten erschoss.

    Unter dem Druck der Öffentlichkeit machte das Zentralkomitee den Reformsozialisten Imre Nagy (60) zum Ministerpräsidenten. Nagy versprach Reformen. Dann kündigte er die Mitgliedschaft im "Warschauer Pakt", proklamierte die Neutralität Ungarns. Da schlugen die Sowjets zu, die Rote Armee marschierte ein. Tausende Ungarn tot oder verwundet. Zehntausende flüchteten nach Österreich. Nagy wurde gefangen und hingerichtet.

    Der Kreml hatte wieder Ruhe in seinem Ost-Reich.
 
 
Quellen: Text zitiert aus BILD BILD vom 12.11.1999. Zeichnung von Claudia R. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre - Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999.


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