Vier Jahre nach dem 2.Weltkrieg verfügte die
Sowjetunion neben den USA über die Atombombe
- Auslöser für ein nukleares Wettrüsten zwischen den
Supermächten.
Der Countdown für eine neue Dimension des
Schreckens am 1. März 1954 im Pazifik: Die USA zündeten ihre neue
Wasserstoffbombe mit, 16 Millionen Tonnen Sprengkraft. Das war 800-mal
Hiroshima. Die neue Superwaffe radierte das Insel-Paradies Elugelab im
Bikini-Atoll aus.
Obwohl Insulaner vorher aus Sperrzonen evakuiert
worden waren, wurden viele vom radioaktiven Fallout verseucht. Außerdem
US-Soldaten und japanische Fischer.
Konteradmiral Lewis L. Strauss, Chef der US-Atomenergiekommission:
"Es besteht guter Grund zu der Annahme, dass die Sowjets mit Arbeiten an
dieser Waffe zu einem erheblich früheren Zeitpunkt als wir begonnen hatten."
Strauss sprach von einem neuen "Hauptabschreckungsmittel gegen eine
Aggression".
Briten und Franzosen entwickelten eigene Atomwaffen. Amerikaner
und Sowjets montierten immer stärkere Sprengköpfe auf immer weiter
reichende Raketen - die Welt lebte in Angst vor einem verheerenden Atomschlag.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 9.11.1999. Zeichnung
von Jonas M. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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