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Aufreizend und ein wenig unschuldig zugleich: Marilyn Monroe,
ehemaliges Pin-up-Girl aus Los Angeles in ihrer wohl berühmtesten Film-Szene.
Das Gebläse aus dem U-Bahn-Schacht ließ ihr Kleid hochfliegen, eine Sekunde
lang war ihr Höschen zu sehen - und das im prüden Amerika. Die Szene entstand im
September 1954 für "Das verflixte 7. Jahr" - und machte M.M.
bald berühmt.
Baseball-Legende Joe DiMaggio kam an den Drehort, sah seine Frau
halb nackt im Scheinwerferlicht. "Was geht hier verdammt noch mal vor?" schrie er.
Nach der Aufnahme stürmte er in ihre Garderobe, verprügelte sie.
Kurz darauf gab die Pressestelle der Monroe das Ende der Ehe der
Superstars bekannt.
Norma Jean Baker, wie Marilyn eigentlich hieß, war dreimal
verheiratet. Bis heute wird gerätselt, ob sie mit Präsident Kennedy und
dessen Bruder Robert Affären hatte. Sie hatte eine verletzliche Seele,
war immer öfter deprimiert, trank, wurde tablettensüchtig. Am 5.August 1962 starb die
36-Jährige an einer Überdosis Schlafmittel. Noch heute, 37 Jahre nach ihrem Tod, ist
Marilyn Monroe unvergessen. Ihr Sex-Appeal machte sie zum Mythos - Generationen von
jungen Frauen haben ihr nachgeeifert.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 8.11.1999. Zeichnung
von Hyun-A Cho nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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