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Triumph auf dem Mount Everest |
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"So, den Schuft haben wir erledigt", sagte Edmund Hillary, als er am 29. Mai 1953
zurück ins Lager am Mount Everest kam. Wenige Stunden zuvor, um 11.30 Uhr,
hatte der Neuseeländer als Erster den höchsten Punkt der Erde erreicht, hinter ihm
der nepalesische Sherpa Tensing Norgay.
Auf dem Gipfel in 8846 Meter Höhe umarmten sie sich.
Dann hob Norgay seinen Eispickel, an dem die Flaggen von Großbritannien, Neuseeland und Nepal flatterten.
Hillary fotografierte: "Tensing hatte keine Kamera, und soweit ich weiß, hatte er bisher in seinem Leben auch
noch keine gesehen. So dachte ich, es sei nicht gerade der geeignetste Moment, ihm das Fotografieren ausgerechnet
auf dem Gipfel des Mount Everest beizubringen."
Fünfeinhalb Stunden hatte der Anstieg vom letzten Lager
zum Gipfel gedauert. Manchmal brauchten die beiden eine Stunde, um 20 Meter vorwärts zu kommen. Norgay,
der wie Hillary künstlichen Sauerstoff atmete, erinnerte sich später: "Ich konnte immer nur eine Minute lang
gehen und mußte dann fünf Minuten ausruhen. Wenn ich ausspuckte, fiel mein Speichel als
Schnee zu Boden."
Der Triumph am Mount Everest brachte dem Berghelden Hillary keinen Segen:
1975 verunglückten seine Frau und seine Tochter Belinda bei einem Flugzeugabsturz in Nepal tödlich.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 5.11.1999. Zeichnung
von Kerstin D. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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