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Die Geburt der Bundesrepublik |
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Ein alter Mann wurde zum ersten Bundeskanzler
gewählt. 73
Jahre war Konrad Adenauer, als er am 20. September 1949
vor dem Plenum des ersten Deutschen Bundestages neben
Bundestagspräsident Erich Köhler die rechte Hand zum
Amtseid hob.
Der Mitbegründer der CDU
war zum Präsidenten des Parlamentarischen Rates gewählt
geworden. Der verfasste das Grundgesetz: Menschen- und
Bürgerrechte standen an erster Stelle, über die Einhaltung der
Verfassungswerte durch die Politiker würde ein oberstes
Gericht wachen.
Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949
unterzeichnet. Die Westalliierten hatten die Bundesrepublik
Deutschland gewollt. Es herrschte Kalter Krieg
zwischen den Supermächten UdSSR und USA. Ihre unterschiedlichen
Interessen prallten in Deutschland aufeinander.
Am 7. Oktober 1949 wurde
die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik vom
Deutschen Volksrat (als provisorische Volkskammer) in
Kraft gesetzt. Führend war im zweiten deutschen Staat von
Moskaus Gnaden die Staatspartei SED. Erster DDR-Präsident
wurde KPD-Mitbegründer Wilhelm Pieck,
Ministerpräsident der ebenfalls sowjettreue Otto Grotewohl.
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Quellen: Text zitiert aus BILD vom 2.11.1999. Zeichnung
von Daniel N. nach einem Foto aus der gleichen Ausgabe von BILD. Parallel dazu das Buch: Guido Knopp, 100 Jahre -
Die Bilder des Jahrhunderts - Das Buch zur Serie, Econ Verlag, 1999. |
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