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Einleitung zur Wasserversorgung Berlins


Die naturräumliche Lage Berlins ist im Hinblick auf die Trinkwasserversorgung nahezu ideal. Berlin liegt in einem Urstromtal, welches sich im Laufe der vier Eiszeiten gebildet hatte, die sich mit ihren gewaltigen Eismassen durch dieses Tal bewegten. Dabei wurde das Erdreich von dem Eis zu Kies und Sand zermahlen, so dass der Berliner Boden bis zu 120 Metern Tiefe aus Kies und Sand besteht. Diese wiederum dienen als Filter, durch die das Wasser hindurchfließt und von allen Erregern und Keimen befreit wird, so dass es schon bei Schöpfung Trinkwasserqualität besitzt. Eine zusätzliche Reinigung ist dennoch erforderlich, da das Wasser einen hohen Anteil an Eisen und Mangan besitzt. Dies ist der Wasserqualität zwar nicht abträglich, färbt es aber braun, da die Eisenanteile bei Kontakt mit Sauerstoff oxidieren.

Quellen: Wasserwerk Friedrichshagen (Museum) 
Autor: Alexander Fölling

 

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Geschichte Berlins in Bezug auf die Wasserversorgung
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