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Titanic Logo, White Star Wimpel
Lau Titanic Projekt
[  Das Projekt läuft und läuft  ]
 



Im Dezember 1999 hat ein neuer Informatik-Kurs der Jahrgangsstufe 10 einige Bilder zum Titanic Projekt beigesteuert. Alle Bilder kann man sehen, wenn man die Datei TITAN.ZIP lädt, die Datei entpackt und das Programm TITANIC.EXE startet. Vier Bilder werden hier verkleinert gegeben und zwei Bilder kann man in der Originalgröße in der Bilderschau sehen.


lishow25.gif

Bei allen Bildern ist deutlich der Einfluß des Cameron-Films erkennbar. Und die Schülerinnen und Schüler sind in weit höherem Maße als 1996 bestrebt, ein optisch ansprechendes Bild zu machen, was mit den verfügbaren wenigen Mitteln (reines TurboPascal, 16 Farben, Auflösung 640x480) gar nicht einfach ist. Da steckt viel zusätzliche Arbeit drin. Unterrichtsziel war allerdings das Programmieren mit parametrisierten Prozeduren.

Besonders das 4.Bild, rechts unten von Claudia Riesenbeck, zeigt die vorgesehene Arbeitsweise. Aus wenigen einfachen Bildelementen, für die kleine parametrisierte Prozeduren geschrieben wurden, ist das Boot und der Bootskran konstruiert worden. Das ergab dann eine größere, frei positionierbare und frei skalierbare Prozedur für ein Rettungsboot. Diese Prozedur wurde dann dreimal mit unterschiedlichem Zoomfaktor und unterschiedlichen Positionen aufgerufen und fertig war die Ansicht des Bootsdecks; insgesamt etwa 200 Zeilen Pascal-Quelltext. Das Gerüst für das Programm:

   PROGRAM  boosdeck;
   USES Turtle;

      PROCEDURE  boot  (x,y: Integer;  zoom: Real);

          FUNCTION  rx (a: Integer): Integer;
          BEGIN
               rx := Round (x + zoom*a)
          END;

          FUNCTION  ry (a: Integer): Integer;
          BEGIN
               ry := Round (y + zoom*a)
          END;
     
          ........

          PROCEDURE  rumpf (x,y: Integer; zoom: Real);
          BEGIN   ....    END;

          PROCEDURE  kran (x,y: Integer; zoom: Real);
          BEGIN   
               circle (rx(250), ry(50), round(10*zoom), darkgray);
               ....    
          END;

      BEGIN
           rumpf (x, y, zoom);
           kran (x,y, zoom);
      END;

   BEGIN
      grafik(ein);
      boot (-400, -50, 1);
      boot (-120, -10, 0.5);
      boot (  80,  5, 0.25);
      grafik(aus);
   END.

Gelegentlich fragt man uns, warum wir nicht einfach Bilder einscannen, das wäre doch einfacher und schönere Bilder würde es auch ergeben. Scannen und HTML-Seiten erstellen haben die Schülerinnen und Schüler auch bereits gelernt und einige Ergebnisse sind auch auf der Lau-Website zu sehen. Aber darum geht es beim Titanic Projekt gar nicht. Hier soll die Programmierung erlernt werden und da sind schöne Bilder nur ein Nebeneffekt. Die Geschichte rund um die Titanic ist nur ein motivierendes Mittel, um parametrisierte Prozeduren, Arbeit an einem größeren Projekt usw. zu lernen.


Im Februar 2000 legte der Informatikkurs 10 noch einmal nach und lieferte eine zweite Bilderserie ab. Schiffe waren jetzt nur wenige dabei. Stattdessen wurden auffällig viele Bilder der Inneneinrichtung programmiert. Alle Bilder kann man sehen, wenn man die Datei TITAN.ZIP lädt, entpackt und das Programm TITANIC.EXE startet. Vier Bilder werden hier verkleinert gezeigt und drei Bilder kann man in der Originalgröße in der Bilderschau sehen.

Das Bild der Kabine oben links ist sehr ähnlich zur Vorlage geworden. In diesem Bild sind jedoch kaum Prozeduren von sich wiederholenden Bildelementen verwendet worden.

Beim Bild oben rechts mit den Fahrstuhleingängen ist natürlich nur ein Fahrstuhl programmiert worden, der aber als frei positionierbare Prozedur, die dann zweimal verwendet wurde.


lishow26.gif

Bei den beiden unteren Bildern sind viele Bildelemente frei positionierbar und frei skalierbar programmiert worden. Hier ist die oben (beim Bild mit den Rettungsbooten) beschriebene Technik intensiv benutzt worden. Beim 4.Bild unten rechts von Friederike Leidreiter wurden zusätzlich einige Elemente (Tische, Korbsessel, Blumenkübel) so programmiert, dass sie außerdem gespiegelt werden können.



Schüler & HMO, März 2000


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