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"Der soziale Wandel im 19. und 20. Jahrhundert - untersucht am Beispiel des industriellen und urbanen Modernisierungsprozesses Berlins"

Allgemeine Informationen über das fächerverbindende Projekt vom 6.3.2000 - 11.3.2000

Beteiligte Fächer: Erziehungswissenschaften, Geographie, Geschichte, Kunst, Religion, Sozialwissenschaften


Im Folgenden werden Sie informiert über:

  1. die Genehmigung des Projekts durch die Schulgremien
  2. die Vorgaben der Richtlinien
  3. den Charakter eines fächerverbindenden Projekts
  4. die Planung, Organisation und Durchführung des Projekts (vgl. auch konkrete Ablaufsplanung)
  5. die von den Eltern zu tragenden Kosten sowie die finanzielle Unterstützung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung und den "Verein Alter Laurentianer"


1.     Die Schulkonferenz hat in ihrer letzten Sitzung mit sehr großer Mehrheit - wie zuvor schon die Lehrerkonferenz - beschlossen, für alle Schüler- / innen der Jahrgangsstufe 11 in Berlin ein fächerverbindendes Projekt unter dem Rahmenthema:

"Der soziale Wandel im 19. und 20. Jahrhundert - untersucht am Beispiel des industriellen und urbanen Modernisierungsprozesses Berlins"

durchzuführen. Auch die auf der Elternpflegschaftsversammlung der Jahrgangsstufe anwesenden Eltern / Erziehungsberechtigten haben das bereits damals vorgestellte Konzept mit sehr breiter Zustimmung begrüßt.

2. Die neuen Richtlinien der gymnasialen Oberstufe sehen vor, dass "Schüler / -innen in der gymnasialen Oberstufe an einer übergreifenden Veranstaltung teilnehmen sollen" (Richtlinien Sozialwissenschaften, S. 48). Zu Sinn und Zweck dieser Veranstaltung geben die Richtlinien Folgendes vor:
"Fächerverbindender Unterricht besteht in der themen- oder problembezogenen Kooperation zweier oder mehrerer Fächer, wenn es gilt, "quer liegende" Themen-stellungen unter verschiedenen Fachperspektiven und -kategorien zu betrachten und dabei mehr als nur die Summe von Teilen zu erkennen. Fächerverbindender Unterricht ist organisatorisch und planerisch aufwendig. Er kann in den Schwer-punkten eines Schulprofils entwickelt werden...
Fächerverbindender Projektunterricht findet in übergreifenden Projektveranstaltungen statt. Diese Veranstaltungsform soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, erlernte Arbeitsmethoden aus unterschiedlichen Fachbereichen selbstständig auf ein komplexes Problem zu beziehen und ein Problem aus der Perspektive mehrerer Fächer zu sehen. Projektveranstaltungen bieten auch die Gelegenheit zur Teamarbeit. Diese Veranstaltungen sind unter bestimmten vorher festgelegten Leitfragen langfristig aus dem Fachunterricht heraus zu entwickeln. Die von den Schülerinnen und Schülern erbrachten Leistungen werden im Rahmen der 'Sonstigen Mitarbeit' beurteilt."

3. Es geht bei diesem fächerverbindenden Projekt darum, an einem außerschulischen Lernort in originärer Begegnung mit dem Untersuchungsgegenstand fachspezifische Inhalte und Methoden zu vernetzen, um komplexe Probleme und Entwicklungen in einer multiperspektivischen und mehrdimensionalen Sichtweise zu analysieren und zu bewerten und dabei abstraktes mit konkretem Lernen zu verbinden. Nicht weniger bedeutsam ist das mit dem Projekt verfolgte Leitbild eines aktiven, selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens in Teams. Die in der beruflichen Zukunft immer stärker geforderte Teamfähigkeit soll im Rahmen des Projekts durch arbeitsteilige Gruppenarbeit gefördert werden.

4. Die Schüler / -innen haben die Möglichkeit aus 10 alternativen themenspezifischen Fächerkombinationen nach ihren Interessen 3 auszuwählen und sie mit einer Rangfolge zu versehen. Um arbeitsfähige und einigermaßen gleich große Gruppen bilden zu können, wird es erforderlich sein, auch auf die zweit- bzw. drittrangige Wahl zurückzugreifen. In der Gruppenarbeitsphase, die von Dienstagnachmittag bis Donnerstagabend dauert, sollen die Schüler / -innen sich zunächst über ihre Zusammenarbeit verständigen, mit Hilfe eines ihnen übergebenen "Projektfahrplanes" über die Vorgehensweise einigen und dann eigenständig ziel- und produktorientiert ihre thematischen Schwerpunkt erarbeiten und die Ergebnisse sichern, damit diese am Montagvormittag nach der Berlinfahrt in den jeweiligen Gruppen ausgewertet, dokumentiert und für eine Präsentation (u. a. im Internet) vorbereitet werden können.

Über die zur Wahl stehenden Themen und die Ablaufplanung werden Sie und Ihre Töchter/Söhne am 28.1.2000 informiert.

An den jeweiligen Lernorten werden die Schüler / -innen von den in der Jahrgangstufe unterrichtenden Fachlehrer / -innen beraten und unterstützt, die den fachspezifischen Schwerpunkt geplant haben, das sind für das Fach

-  Erziehungswissenschaften:  Frau Voelker
-  Geographie:Frau Potratz
-  Geschichte:Herr Röer
-  Kunst:Frau Nordhausen
-  Religion:Frau Puchmüller
-  Sozialwissenschaften:Herr Waibel


Für die Gesamtplanung des Projekts ist Herr Waibel verantwortlich.

5. Die Kosten für
  • die Busfahrt von Warendorf nach Berlin und zurück
  • die Übernachtung im St. Michaelsheim
  • Vollpension von Montagabend bis Samstagmorgen (Frühstück)
  • alle Kosten für Referenten und die Programmorganisation
  • Eintrittsgelder für Museen
  • das Berlin -Ticket (öffentliche Verkehrsmittel)
  • Besuch des Musicals "Der Glöckner von Notre Dame"
  • betragen 290 DM.

    Dieser Gesamtpreis ist nur möglich aufgrund unserer Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, die dankenswerterweise einen beträchtlichen Teil der Kosten in Berlin übernimmt.

    Der "Verein Alter Laurentianer" hat sich bereit erklärt, die Kosten für eine kulturelle Veranstaltung an der alle Schüler / -innen im Sinne einer Schulveranstaltung teilnehmen, bis zu einem Betrag von 25 DM pro Person zu bezuschussen.


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