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Sternenhimmel Februar 2001
 

Die Abbildung zeigt die horizontale Sicht auf den Sternenhimmel gegen 21.30 Uhr mit Blickrichtung süd. Der Blick in Richtung nord wird nicht eigens dargestellt, da sich dort die Sternbilder im Laufe eines Jahres lediglich im Kreis um den Polarstern drehen.

Der Anblick des abendlichen Sternbilderhimmels hat sich im Vergleich zu Januar nur unwesentlich verändert. Noch weist er eindeutig winterlichen Charakter auf. Allerdings hat sich die Sternbilderszenerie merklich nach Westen verschoben. Im Süden ziehen der Himmeljäger Orion und der helle Hundsstern Sirius die Blicke auf sich. Die Zwillinge Castor und Pollux erreichen gegen 22 Uhr ihre höchste Stellung im Süden, man sagt, sie "kulminieren". Das Himmels-W, die Königin Kassiopeia, sinkt langsam im Nordwesten herunter, während sich der Große Wagen im Nordosten immer höher schiebt. Im Westen erinnern nur noch Perseus und tiefer Andromeda an vergangene Herbsttage. Die übrigen Herbstbilder sind unter dem Horizont verschwunden.
Im Südosten ist der Löwe auf der Himmelsbühne erschienen. Der Löwe kündet von kommenden Frühlingstagen. Er ist das prominenteste der Frühlingssternbilder. Der hellste Stern im Löwen heißt Regulus (lat., Kleiner König). Zwischen Fuhrmann und dem strahlenden Procyon im Kleinen Hund erheben sich hoch im Süden die beiden Sternketten der Zwillinge. Sie gehören wie der Krebs und der Löwe zum Tierkreis, durch den Sonne, Mond und Planeten ihre Bahnen ziehen.
Der Krebs liegt zwischen den Zwillingen und dem Löwen halbhoch über dem Osthorizont. Er fällt kaum auf, denn in ihm finden sich keine hellen Sterne. Dem Namen nach ist der Krebs als Tierkreisbild wohl bekannt. Aber am Firmament ist er nicht leicht zu erkennen. Im Krebs liegt auch der offene Sternhaufen Krippe, ein wunderschönes Objekt für Fernglasbeobachter.
Venus steht am Monatsanfang im Sternbild Fische hoch über dem abendlichen Südwesthorizont. Sie erreicht in diesem Monat ihre größte Helligkeit und geht erst um ca. 21.30 Uhr unter.
Jupiter und Saturn beherrschen nach wie vor den Nachthimmel, dabei haben sie im Sternbild Stier nur einen Abstand von 7,5°. Beide Planeten verringern ihre Helligkeit geringfügig und gehen schon in der zweiten Nachthälfte unter.
Mars geht dagegen erst nach Mitternacht auf und erreicht bis zur Morgendämmerung eine Position hoch Im Süden zwischen den Sternbildern Waage und Skorpion.


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