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Sternenhimmel Januar 2001
 

Die Abbildung zeigt die horizontale Sicht auf den Sternenhimmel gegen 21.30 Uhr mit Blickrichtung süd. Der Blick in Richtung nord wird nicht eigens dargestellt, da sich dort die Sternbilder im Laufe eines Jahres lediglich im Kreis um den Polarstern drehen.

Der abendliche Winterhimmel ist besonders reich an hellen Sternen. Blickt man fast senkrecht nach oben, so entdeckt man den gelblich strahlenden Stern Kapella, das hellste Objekt im Fuhrmann, ein einprägsames Sechseck am Firmament. Der Kapella gegenüberliegende Stern gehört bereits zur Gruppe des Sternbildes Stier mit dem auffällig rötlich leuchtenden Aldebaran und den beiden offenen Sternhaufen Hyaden und Plejaden, auch Siebengestirn genannt.
Östlich von Fuhrmann und Stier fallen die beiden Hauptsterne Castor und Pollux im Sternbild Zwillinge auf. Südlich dieser Gruppe beherrscht der Himmelsjäger Orion, das wohl eindrucks-vollste Sternbild, den Wintersternhimmel. Er besteht aus einem markanten Viereck, in dem der rötliche Beteigeuze die nordöstliche und der bläulich helle Rigel die südwestliche Ecke markieren. Dazwischen liegen drei Sterne in einer Reihe, die den Gürtel des Orion markieren. Die Verlängerung dieser Linie in südöstlicher Richtung zeigt auf den hellsten Fixstern der nörlichen Hemisphäre, Sirius im Großen Hund. Nördlich davon findet man den Kleinen Hund mit dem auffälligen Stern Procyon.
Tief im Osten kündigt bereits der Löwe die kommende Jahreszeit an. Der Löwe ist das dominierende Sternbild des Frühlings.
In der westlichen Himmelshälfte zeigt sich ziemlich hoch die Kassiopeia, ein Sternbild, das recht leicht zu erkennen ist. Es sieht aus wie ein großes lateinisches W. Man nennt es deshalb auch Himmels-W. Seine mittlere Spitze deutet ungefähr in Richtung Polarstern, der am Deichselende des Kleinen Wagens steht. Der Große Wagen steht vom Polarstern aus betrachtet dem Himmels-W diametral gegenüber.
Die Herbststernbilder Persus, der noch fast im Zenitbereich steht, Andromeda, und Pegasus, sowie die Tierkreisbilder Widder und Fische bevölkern den Westen.
In dunklen, klaren Nächten kann man nun das eindrucksvolle Lichtband der Milchstraße bewundern: Sie zieht sich vom Südosten hoch, vorbei an Sirius durch die Zwillinge, Fuhrmann, Perseus und Kas-siopeia zum Nordwesthorizont hinab.
Jupiter und Saturn sind nach wie vor die Könige des Nachthimmels. Beide sind noch bis zum 25. rückläufig im Sternbild Stier, werden dann stationär und danach wieder rechtläufig. Mars ist in der zweiten Nachthälfte bis zum Einsetzen der Dämmerung im Südosten zu beobachten. Venus erreicht als auffälliger Abendstern am 17. ihre größte östliche Elongation. Damit beträgt der beleuchtete Anteil des Venusscheibchens genau 50%.


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